Crimmitschau

Unsere braven Crimmitschauer (Wie lang sind die Bande)
In Sachsen liegt ein Städtchen (Crimmitschau Streik)
Hört ihr braven Crimmitschauer
Verboten sind die Weihnachtskerzen (Rübezahl in Crimmitschau)
Ein Städtchen liegt im roten Königreich (Crimmitschau 1904)
Das Christkind flog nach Crimmitschau
Siebenzig vom Asyl (Streik Crimmitschau)
Die Hungerschlacht von Crimmitschau
CRIMMITSCHAU – Sprechchor
Horch es rollt von fern der Donner (Zehnstundenlied Crimmitschau)

Schicksalschor: Crimmitschau Crimmitschau Das Schifflein fliegt, der Webstuhl saust Das Lied der Arbeit stöhnt und braust Für wen Für wen? Menschen atmen heiß und schwer Weben mehr und immer mehr Für wen Für wen? Weben, wirken bis zur Nacht, Webstuhl fliegt und fliegt mit Macht Für wen Für wen? Bittrer …

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1923


Das Christkind flog nach Crimmitschau Es rührte froh die Schwingen: Den armen Weberkindern wollt´ Es Weihnachtsgaben bringen. Doch als es an das Stadttor kam, da mocht´ es schier verzagen es packte ein sächsischer Landgendarm das Christkindlein beim Kragen Man schleppt‘ es in das Wachtlokal; Und als man aus seinen Papieren …

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1904


Kein Hurra braust, keine Büchse kracht Kein wilder Schlachtradau Und doch tobt eine wilde Schlacht Im sächsischen Crimmitschau Kein Heerhauf steht dort im Gefecht In rotem und blauem Frack Dort kämpft verzweifelt um’s gute Recht Das hungrige „Weberpack“ Die hungrigen Weber von Crimmitschau, die müde der langen Frohn, stehn Schulter …

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1904


Ein Städtchen liegt im roten Königreich in dem ein Kampf jetzt zittert ein Kampf, der tobt, dem bisher keiner gleicht so heftig und erbittert Sie fanden´s gut, die noblen Herrn viel tausend Weber auszusperrn Der Ort, es kennt ihn jeder ganz genau es ist das Weberstädtchen Crimmitschau Gar eifrig steht …

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1904


Heilige Nacht – Heiß tobt die Schlacht und es blitzt und es kracht „Friede auf Erden!“ die Christenheit singt während der Arme das Schwert mutig schwingt kämpfend für Freiheit und Glück. Heilige Nacht – heiß tobt die Schlacht, Arbeit ist aufgewacht! Wollte ein wenig vom Leben zurück Wollt‘ eine Stunde …

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1903


Horch ! Es rollt von fern der Donner ! Blitze leuchten durch die Nacht! Wohlgerüstet ziehen Streiter Todesmutig in die Schlacht. Und es dringt zu Fürstenthronen, in der Reichen Luftgemach ungezählter Millionen Feldgeschrei: Zehnstundentag ! Wo am Webstuhl schwache Hände Mühen ab sich Jahr um Jahr Dort, wo blasse Frauen …

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2004


Hört ihr braven Crimmitschauer Simserim juchheirassa Fabrikanten sind in Trauer Simserim sim sim sim sim Weil das böse Arbeitsvolk Tätärä tätätä den Zehnstundentag gewollt Tätärä tätätä auch noch höhere Löhne Wau wau wau wau wau auch noch höhere Löhne Schnedderengteng Schnedderengteng Schnedderengteng derengtengteng Als Antwort gab´s in Massen Kündgungsscheine zum Entlassen Aus den Buden …

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1903


Ich bin Soldat, doch bin ich es nicht gerne, als ich es ward, hat man mich nicht gefragt. Man riss mich fort, hinein in die Kaserne gefangen ward ich, wie ein Wild gejagt ja, von der Heimat, von des Liebchens Herzen musst´ ich hinweg und von der Freunde Kreis. Denk …

Ich bin Soldat doch bin ich es nicht gerne Weiterlesen »

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1870


In der Heimat ist es schön wo die Fleißgen müßig gehn die man zwingt herumzulungern ohne Arbeit zu verhungern wollen sie nicht stehlen gehen in der Heimat ist es schön. In der Heimat ist es schön wo oft Siegesfahnen wehen wo man Elend, Not und Schrecken sucht durch Flitter zu …

In der Heimat ist es schön (1904) Weiterlesen »

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1904


In einem Kerker saßen zu Frankfurt an dem Main Mit geschlossnen Händen Sechs Studenten drein Sie hatten treu gefochten für der Brüder Glück. Vivat! Ihr Studenten! Vivat! Republik! Und der Kerkermeister sprach sich täglich aus „Bei mir, Herr Bürgermeister wischet keiner aus!“ Eines Abends plötzlich kam der Nachtgendarm suchte ganz …

In einem Kerker saßen (1895) Weiterlesen »

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1895



Lieder rund um Crimmitschau

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