Aargau

Aargau: Volkslieder, Reime, Gedichte

Heile Heile Segen (Aargau 2)
Heile Heile Segen (Aargau)
Es wollt en Hirt in Wald use tribe (vor 1851, Aargau)
Fordere niemand mein Schicksal zu hören
Vorwort: Allgemeines Schweizer Liederbuch von 1833
Vorwort (Pflanzenerotik)
Es waren vor Zeiten drei Bonner Studenten
Tretet zue tretet zue
Ich möchte über die holländische Brücke
Ich möchte über die silberne Sihlbrücke

Im Aargäu sind zwöi Liebi

Im Aargäu sind zwöi Liebi Es Maiteli und es Büebli Die händ enandere gern, gern, gern Die händ enandere gern Und der Jungchnab zog zu Kriege Und der Jungknab zog zu Kriege Wenn chunt er wiederum hei,hei,hei Wenn chunt er wiederum hei? Uebers Jahr im andere Summer Uebers Jahr im andere Summer Wenn d´Stüdeli träge […]

Liebeskummer | 1818


Fordere niemand mein Schicksal zu hören

Ford´re niemand mein Schicksal zu hören dem das Leben noch wonnevoll winkt ja, wohl könnte ich Geister beschwören die der Acheron besser verschlingt Aus dem Leben mit Schlachten verkettet aus dem Kampfe mit Lorbeer umlaubt hab ich nichts, hab ich gar nichts gerettet als die Ehr´ und das alternde Haupt Keine Hoffnung ist Wahrheit geworden […]

Soldatenlieder | | 1825


Vorwort: Allgemeines Schweizer Liederbuch von 1833

Wer einmal einer der großen Gesang Aufführungen in den Kantonen Zürich Appenzell Aargau etc. beigewohnt hat, dem wird es auch nicht entgangen sein , welchen Eindruck diese Chöre auf die versammelte Menge der Zuhörer machen . Bereits haben auch die Sängervereine ein reges Streben nach edlerem und gebildeterem Gesang über alle Klassen des Volks verbreitet […]

Volksliedbücher | 1833


Heile Heile Segen (Aargau 2)

Heile Heile Segen ´s Müsle uf der Stegen ´s Chätzli hinterm Tisch ´s weiß nieme, wo´s bös Fingerli isch Variation von Heile Heile Segen aus dem Aargau ( Liederfibel 11 )

| 1900


Heile Heile Segen (Aargau)

Heile Heile Segen ´s chätzli unter der Stegen und wenn´s Müsli süre chunt ist mi´s Büebli wieder g´sund Diese Variation von Heile Heile Segen ist ein Aargauer Spruch

| 1900


Vorwort (Pflanzenerotik)

Der Geschlechtstrieb ist der gewaltigste und vorzüglichste aller Triebe der Natur und der Menschenwelt. Er durchflutet das All der Natur wie das All der Menschheit heute wie ehemals. Freilich offenbarte er sich in der Menschenwelt in grauen Vorzeiten drastischer, deutlicher, nackter und — phantasievoller, heute dagegen „verfeinerter“, verhüllter, doch seine Stärke ist ungebrochen. Er offenbarte […]

Volkserotik und Pflanzenwelt | , | 1910


Es waren vor Zeiten drei Bonner Studenten

Es waren vor Zeiten drei Bonner Studenten die wollten dem Herrn Pastor seine Köchin, — schweig stille! — anwenden die wollten dem Herrn Pastor seine Köchin anwenden Und schlichen sich heimlich zum Garten hinein Schön war diese Köchin, das tu ich zu wissen sie ließ sich, wenns Not tat, im Dunkeln — schweig stille! — […]

Erotische Lieder | Studentenlieder | 1911


Ringeli Ringeli Reihe

d´Chind göhnt i d´Maie Ringeli Ringeli Reihed´Chind göhnt i d´MaieSie tanzet um die Rosestöckund machet alle Bode-Bodehöck in: Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1895): als aargauisch : Rochholz 183

Allgemein | 2009


Tretet zue tretet zue

Sparet nit die nue Schueh Tretet zue tretet zueSparet nit die nue SchuehTrettet uf das Chettemlidaß es soll erschlingleWer die schönste Jungfer sigi dem ganze RingleEin Tag Rise, zweu Tag Isedrei Tag Rumpedipum**** (Ida) keh dich um Ida hat sich umme g´kehrthet der Chatz den Schwanz uszertSiebe Johr g´spunneacht Johre SunneNün mol Rumpedibumkehr dich nonemolen […]

Allgemein | 2009


O mer hänt en schöne Ring

Ringeltanz aus der Schweiz „O mer hänt en schöne Ringwarte wart e Wile lang“Jo, mer went ne schon vermindrewarte, wart e Wile lang Wart e Wile, heit e Wilesitz e Wile niederun wenn d´e Wile gsässe bistse chum un säg mers wieder bei Rochholz 183 , Aargauisch . Mich dünkt, der foppende Rein sei französischen […]

Allgemein | 2009