Lieder gegen den Krieg


Und wenn der liebe Gott wollte

Und wenn der liebe Gott wollte daß wir zwei z´samme sollten Die erste Nacht die er bei ihr schlief da kommt frische Order er muß in den Krieg Ach Schatz bleib du daheime Ach Schatz bleib du daheime Von wem wird mir die Botschaft sein wenn du vom Feind wirst umgebracht Und wie er auf grüne Heide kam drei Regimenter

Liederzeit: | | 1920


Vor den Toren Moskaus stand ein Bataillon (Lili Marleen Parodie)

Vor den Toren Moskaus stand ein Bataillon es waren noch die Reste von einer Division Die Deutschen wollten Moskau sehn sie mussten aber türmen gehen wie einst Napoleon Und es rief der Posten Die Russen kommen schon es kann dein Leben kosten Kam´rad, drum lauf davon Gewehr und Stiefel blieben stehn wir mussten aber türmen gehn wie einst Napoleon, Dnjepr,

Liederzeit: | | 1943


Was braust du über die Felsen

Was braust du über die Felsen du schaumbekränztes, du tolles Kind? Was eilst du ohne Rast und Ruh aus den dunklen Bergen der Ebene zu? Deine Wogen sie singen und rauschen im Traum und achten der schönen Heimat kaum. Halt ein! Du ungestümer, du junger Rhein! Das Waldesdunkel, das Maiengrün die Bäume, die schimmernd am Ufer blühn, der blaue Himmel,

Liederzeit: | 1914


Wer zettelt immer die Kriege an

Wer zettelt immer die Kriege an Es sind doch immer die Gleichen Doch nie war es der Arbeitsmann Es sind immer nur die Reichen Sie gehen über Leichen Wer liefert die Waffen in jedem Staat Ob schwarz, ob weiß oder rot Panzer, Bomben und Stacheldraht Massengräber, blutige Saat Sie verkaufen den Tod Wenn auch das Blut in Strömen fliesst Und

Liederzeit: | 1950


Wir lernten in der Schlacht zu stehn (Soldatenlied)

Wir lernten in der Schlacht zu stehn Bei Sturm und Höllenglut Wir lernten in den Tod zu gehn Nicht achtend unser Blut Und wenn sich einst die Waffe kehrt Auf die, die uns den Kampf gelehrt Sie werden uns nicht feige sehn Ihr Unterricht war gut Wir töten, wie man uns befahl Mit Blei und Dynamit Für Vaterland und Kapital

Liederzeit: | , | 1916


Wir sitzen so fröhlich beisammen (1936)

Wir sitzen so fröhlich beisammen und haben einander so lieb wir heitern einander das Leben ach wenn es nur immer so blieb Es kann ja nicht immer so bleiben hier unter dem Wechsel des Monds der Krieg wird den Frieden vertreiben im Kriege wird keiner verschont Was wollen die stolzen Franzosen Wir Deutsche wir fürchten uns nicht wir stehn ja

Liederzeit: , | | 1815


Wo sind die Jugendjahr geblieben

Wo sind die Jugendjahr geblieben wo sind die Jugendjahr dahin bei Militär sind sie geblieben bei Militär sind sie dahin So leb denn wohl, vergiß nicht mein denn es muß einmal, einmal geschieden sein so leb denn wohl du Köln am Rhein es muß einmal geschieden sein Wo mag sie sein, wo mag sie bleiben, wo mag meine Herzallerliebste sein

Liederzeit: | 1914


Zogen einst fünf wilde Schwäne

Zogen einst fünf wilde Schwäne, Schwäne leuchtend weiß und schön. „Sing, sing, was geschah?“ Keiner ward mehr gesehn. Wuchsen einst fünf junge Birken grün und frisch an Bachesrand „Sing, sing, was geschah!“ Keine in Blüten stand. Zogen einst fünf junge Burschen stolz und kühn zum Kampf hinaus. „Sing, sing, was geschah? “ Keiner kehrt nach Haus. Wuchsen einst fünf junge

Liederzeit: | | 1917


Zu Bayern ein Städtchen ein stilles Haus

Zu Bayern ein Städtchen ein stilles Haus Da musste der Vater zum Kriege hinaus Der Abschied fällt schwer von ihm und den Seinen Er verlässt ja Weib und zwei muntere Kleinen Gar blutrot ging die Sonne auf Und das bedeutet den Kriegeslauf Er greift sein Gewehr mit Zittern und Zagen, Er muss ja hinaus in das blutige Jagen Bei Sedan,

Liederzeit: | | 1915




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