Lieder gegen den Krieg


Germania mir graut vor dir

Germania, der Sieg ist dein! Die Fahnen wehn, die Glocken klingen, Elsaß ist dein und Lotharingen Du sprichst: »Jetzt muß der Bau gelingen Bald holen wir den letzten Stein Gestützt auf deines Schwertes Knauf Lobst du in frommen Telegrammen Den Herrn, von dem die Herren stammen Und aus Zerstörung, Tod und Flammen Steigt heiß dein Dank zum Himmel auf Nach

Liederzeit: | , | 1871


Hent ihr de Dragoner g´sen

Hent ihr de Dragoner g´sen mit der langen Flinte? Gestern ist er z´lustig g´wäe Morgen wird mer´n hinke Ei so schlag der Kuckuck drein I möcht kein Dragoner sein bei Meier , 248

| 1880


Ich bin Soldat doch bin ich es nicht gerne

Ich bin Soldat, doch bin ich es nicht gerne, als ich es ward, hat man mich nicht gefragt. Man riss mich fort, hinein in die Kaserne gefangen ward ich, wie ein Wild gejagt ja, von der Heimat, von des Liebchens Herzen musst´ ich hinweg und von der Freunde Kreis. Denk ich daran, fühl´ ich der Wehmut Schmerzen fühl´ in der

Liederzeit: , | | 2006


Ich hatt einen Käs mit Maden

Ich hatt einen Käs mit Maden ein bessern findst du nit Ich wollt ihn schon verkaufen da fing er an zu laufen mit echtem Schritt und Tritt Text: Mündlich überliefert von einem Freund und Kollegen, ca 1970 gehört von seinem Vater, der war Berufssoldat . Musik: Ich hatt einen Kameraden 1970

Liederzeit: | 1950


Leise tönt die Abendglocke

Leise tönt die Abendglocke, Die Natur, sie geht zur Ruh! Vöglein singen Abschiedslieder, Sonne sank nach Westen zu. Durch das Kloster wandelt leise Eine Nonn´ in schwarzer Tracht, Betet für den armen Krieger, Der verwundet in der Schlacht Horch, was klopft jetzt an die Pforte? ein alt Mütterlein tritt ein: spricht: „Mein Sohn liegt hier verwundet, möchte seine Pflegerin sein“

Liederzeit: , | 1900


Mien Vader hett Hans Vuegelnest (Hans Vogelnest)

Mien Vader hett Hans Vuegelnest was Buer uft Kiäspel Aohlen he was auk maol up Reisen west dao konn he viel van praohlen Eens siäd he to mi: Nao min Jung du mos di wat versöken süs bliffst du akkeroat so dumm es Eeken un es Böken Dao häst du ditain zehn Dahler Geld dann brukst du nichte stiälen dann

Liederzeit: | 1843


Muss ich denn sterben bin noch so jung

Muss ich denn sterben bin noch so jung! Wenn das mein Vater wüsst daß ich schon sterben müsst der tät sich kränken bis in den Tod. Muss ich denn sterben bin noch so jung! Wenn das die Mutter wüsst wenn das die Schwester wüsst, täten sich härmen bis in den Tod. Muss ich denn sterben bin noch so jung! Wenn

Liederzeit: | | 1810


Mutter wozu hast du (Der Graben)

Mutter, wozu hast Du Deinen aufgezogen Hast Dich zwanzig Jahr um ihn gequält? Wozu ist er Dir in Deinen Arm geflogen Und Du hast ihm leise was erzählt? Bis sie ihn Dir weggenommen haben Für den Graben, Mutter, für den Graben Junge, kannst Du noch an Vater denken? Vater nahm Dich oft auf seinen Arm Und er wollt Dir einen

Liederzeit: | , | 1926


Nach dem Krieg nach dem Krieg

Nach dem Krieg, nach dem Krieg Wenn erst unser der Sieg Und wir sind wieder glücklich zu Haus Wenn der Hauswirt dann glaubt Mit der Miete er schraubt Er uns Ärgern könnt ziehn wir aus, Sag dann schlau zu der Frau, Komm husch husch in den Busch In dem wald ist gesünder die Luft, Steigre zu Hauswirt du und lass

Liederzeit: | | 1918


Napoljum du Schustergeselle

Napoljum du Schustergeselle du saßest so fest auf deinem Thron in Italien da warest du so helle bei Sedan bekamst du deinen Lohn Text: Verfasser unbekannt , nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 ? nach einem älteren Spottlied auf Napoleon aus den Befreiungskriegen um 1813 Musik: auf die Melodie von Es kann ja nicht immer so bleiben – in Mutter

Liederzeit: | , | 1871




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