Arbeiterlieder


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Brüder seht die rote Fahne

Brüder, seht, die rote Fahne weht uns kühn voran Um der Freiheit heil´ges Banner schart euch, Mann für Mann Haltet stand, wenn Feinde drohen Schaut das Morgenrot Vorwärts! ist die große Losung. Freiheit oder Tod Sind die ersten auch gefallen rüstet euch zur Tat Aus dem Blute unsrer Toten keimt die neue Saat Weint nicht um des Kampfes Opfer Schaut

Liederzeit: , | 1921


Brüder wir stehen geschlossen (Kampflied des jüdischen Proletariats)

Brüder, wir stehen geschlossen, auf Leben und Tod wie ein Mann: Wir stehen im Kampf als Genossen, die Fahne, die rote, voran! Trifft dich ein Schuß mein Getreuer, ein Schuß von dem Feinde, dem Hund, – Ich trag dich heraus aus dem Feuer und heil dir mit Küssen die Wund’. Bist du gefallen, ein Toter, die Augen, die lieben, in

Liederzeit: | 1921


Bundeslied der christlichen Arbeiter

Ihr Herren, gebt die Arbeit frei die ihr gemacht zu Knechte vernehmt der unterdrückten Schrei nach ihrem heil´gen Rechte Gott selbst im Himmel hat gewollt daß frei die Arbeit werde hat seines Sohnes Blut gezollt als Preis der neuen Erde Seit Christus unsere Arbeit hob aus ihrem niederen Stande trägt seine Lehre laut ihr Lob durch alle fernen Lande Seit

Liederzeit: | 2004


Darum flattre rote Fahne

Darum flattre, rote Fahne Roter Adler, flieg voran und entflamm der Menschheit Herzen Daß sie kämpfen Mann für Mann! Brecht der Freiheit eine Gasse werfet ab das Sklavenjoch Fort mit allem Zank und Hasse Hurra, Freiheit, lebe hoch! um 1910 aus Wiesau Kr. Sagan ( Schlesien ) eingesandt Darum flattere die rote Fahne Rote Adler ziehn voran Und entflammt der

Liederzeit: | 1900


Das Banner hoch!

Das Banner hoch! Laßt´s frei im Winde wehn ob auch durch`s Land die Stürme tosend gehn ob auch der Nord an seinen Falten zaust ob auch das Schwert schon zuckt nach unsrer Faust Das Banner, das noch nie im Kampfe trog das Banner hoch, das Banner hoch! Das Banner hoch! Es soll sein leuchtend Rot uns führen bis zum Ende, bis

Liederzeit: | 1900


Das ist das Lied vom täglichen Brot

Das ist das Lied vom täglichen Brot die es erschaffen, leiden Not. Die Kleider wirken – gehen bloß. Die Häuser bauen – wohnungslos. Das ist das Lied vom Brot. Das ist das Lied vom alten Geschlecht Dem Herrn das Land, die Fron dem Knecht Die Kohlen graben – ohne Herd, Die Werte schaffen – ohne Wert. Das ist das Lied

Liederzeit: | 1920


Das Volk steht auf, der Sturm bricht los (1921)

Das Volk steht auf, der Sturm bricht los Legt nicht die Hände feig in den Schoß Seht die Vampyre auf gold’nen Stühlen Laßt sie nun endlich die Volkskraft fühlen Rottet sie aus , die erbärmliche Brut Wer gab ihr Leben? – Unser Blut Wer gab ihr Reichtum? – Unser Gut So zeigen wir auch unsern Mut Zeigt ihn doch! Brecht

Liederzeit: | 1921


Dem Morgenrot entgegen (Die Junge Garde)

Dem Morgenrot entgegen ihr Kampfgenossen all Bald siegt ihr allerwegen bald weicht der Feinde Wall Mit Macht heran und haltet Schritt Arbeiterjugend, will sie mit Wir sind die junge Garde des Proletariats! Wir haben selbst erfahren der Arbeit Frongewalt in düstren Kinderjahren und wurden früh schon alt. Sie hat an unserm Fuß geklirrt, die Kette, die nur schwerer wird. Wach

Liederzeit: | 1907


Dem Volk sind wir entsprossen

Dem Volk sind wir entsprossen dem Volk, das emsig schafft das fest und unverdrossen stolz prangt in Jugendkraft das mit der Hände Fleiße die Menschheit all erhält und einst in neue Gleise noch lenken wird die Welt O Volk der rauhen Fäuste O Volk der harten Fron wir sind in deinem Geiste und treu als wie ein Sohn Wir fühlen

Liederzeit: | 1913


Den Frack trägt jeder Scharlatan (Das Lied von der Bluse)

Den Frack trägt jeder Scharlatan der Stutzer seinen Kittel den grünen Rock der Jägersmann des Staates Rock der Büttel Schwarz, schwarz erscheint die Geistlichkeit vom Kopfe bis zum Fuße das stolzeste, das schönste Kleid das bleibt doch meine Bluse Von meiner Arbeit Schweiß getränkt versteht sie meine Klagen und was mein Herz im Stillen denkt darf ich ihr alles sagen

Liederzeit: | | 1896



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Arbeiterliederbuch

Das erste deutsche Arbeiterliederbuch erschien 1848 in Königsberg . Es wurde herausgegeben vom Königsberger Arbeiterverein . 1867 erschien dann noch das Liederbuch des Königsberger Arbeitervereins .

Brüder seht die rote Fahne

“Brüder seht die rote Fahne” war ursprünglich ein amerikanisches Kirchenlied mit dem Titel:  Hold the Fort .  Es gibt auch eine deutsche Nachdichtung des ursprünglich religiösen Textes.  Hier der Originaltext von “Hold the fort”: We meet today in freedom´s cause, and raise our voices high We´ll join our hands in union strong, to battle or to die Hold the fort for we are

Mosberg

Louis Mosberg´s Frohes Lied  Dieses Liederbuch gab das Konfektionsmagazin Mosberg in Bielefeld 1925 heraus und verteilte es gratis an seine Arbeiterkundschaft. Die Arbeiterlieder dieses Liederbuches sind offenbar (zum Teil oder alle?) aus der mündlichen Überlieferung aufgenommen.

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