Arbeiterlieder


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Wenn du ermattet (So, Mann der Arbeit, sollst du Feste feiern)

Wenn du, ermattet von des Tages Lasten vernimmst der Feierstunde Glockenschlag hinsinkst, auf kurze Stunden auszurasten bis wieder dich zum Frohndienst weckt der Tag wenn deines Geistes immer reges Schaffen zum Freiheitstempelbau der neuen Zeit trägt Stein´ auf Steine ohne zu erschlaffen und kaum die Nacht die kurze Ruhe beut Dann ist dir, Mann der Arbeit, ob mit Händen du,

Liederzeit: | 1896


Wenn Euch die Leute fragen (Tschechische Version)

Vas-li se nekdo taze kde je Absolon? Za odpoved mu dejte: hle, tarn visi on! Ani na provaze ani na hrebu nybrz na svobody rudem praporu! Ven, ven, ven, ven na barikad rudoku republiku spejme zbudovat ! Die Melodie des “Absalon-Liedes” wurde von dem Übersetzer J. B. Pecka für ein neues tschechisches Arbeiterlied verwendet: Priroda nam kaze netrpeti hlad (“Die

Liederzeit: , | , | 1879


Wenn Vater kriegt immer weniger Lohn

Wenn Vater kriegt immer weniger Lohn oder das Stempeln fängt an; unsre Mutter mit den paar Pfennigen schon nicht mehr weiß, was sie anfangen kann, dann merken wir Kinder, was Hunger ist und was Ausbeutung ist und Not. Drum für uns wie für unsere Eltern es heißt: Kampf für Arbeit, für Freiheit und Brot! Eine Welt haben wir zu gewinnen

Liederzeit: | , | 1930


Wenn´s nach dir ging gäb es keine Arbeitslosen auf der Welt

Wenn’s nach dir ging, gäb es keine Arbeitslosen auf der Welt Siebenstundentag mit vollem Lohnausgleich wird hergestellt Doch du stehst da am Fenster und schimpfst gelegentlich. Wenn losgeht, biste knorke, bloß vorher willste nicht Und du willst so gern und kannst nicht auf die Arbeitsstelle gehn denn die meisten der Fabriken ohne Dampf im Kessel stehn Doch du stehst da

Liederzeit: | 1930


Wer schafft das Gold zu Tage

Wer schafft das Gold zu Tage? Wer hämmert Erz und Stein? Wer webet Tuch und Seide? Wer bauet Korn und Wein? Wer gibt den Reichen all ihr Brot und lebt dabei in bitt´rer Not? Das sind die Arbeitsmänner das Proletariat Das sind die Arbeitsmänner das Proletariat Wer plagt vom frühen Morgen sich bis zu späten Nacht? Wer schafft für andere

Liederzeit: | 1870


Wie lange Völker wollt ihr säumen (Räte-Marseillaise)

Wie lange, Völker, wollt ihr säumen? Der Tag steigt auf, es sinkt die Nacht. Wollt ewig ihr von Freiheit träumen, da schon die Freiheit selbst erwacht? Vernehmt die Rufe aus dem Osten! Vereinigt euch zu Kampf und Tat! Die Stunde der Befreiung naht! Laßt nicht den Stahl des Willens rosten! Auf, Völker, in den Kampf! Zeigt euch der Brüder wert!

Liederzeit: | | 1919


Wie schön wie herrlich ist die Welt (Wien)

Wie schön wie herrlich ist die Welt gar lieblich anzuschauen In Berg und Tal, in Flur und Feld kann sich der Mensch erbauen Doch aber ach, was hat denn nur ein Arbeitsmann von der Natur Von Jugend an ins Arbeitsjoch gespannt hat weder Freude er noch Lust gekannt nur fleißig rackern das ist seine Pflicht nur Pflicht auf Pflicht, denn

Liederzeit: | 1924


Wie wandert´s sich so eigen

Wie wandert´s sich so eigen zur Sonntagsfeierstund wenn in dem großen Schweigen sich tut der Frieden kund Der Arbeit Qual, des Alltags Leid verscheucht die Sangeslust und frohe Lebensseligkeit erfüllt des Wanderers Brust Darum frei stimmet ein daß der Weckruf lustbeschwingt überall ins fernste Tal in die kleinste Hütte dringt daß er den letzten Träumer weckt daß er des Lichtes

Liederzeit: | | 1919


Willkommen Ihr der Freiheit Söhne (Sozialdemokratisches Bundeslied)

Willkommen Ihr der Freiheit Söhne im volkerlösenden Verein laßt brausen ehrner Lieder Töne die laut ins Ohr der Mächt´gen schrei´n den wilden Notschrei aller Sklaven und Recht und Brot! Um Fried und Licht! und mit dem Lärmruf zum Gericht erweckt die letzten, die noch schlafen Ihr kennt die Welt-Tyrannen alle aus deren Grab die Freiheit blüht aus deren Flammen Trümmerfalle

Liederzeit: | 1873


Wir graben unsere Gräber (Lied der Bergarbeiter)

Wir graben unsere Gräber wir schaufeln selbst uns ein. Wir müssen Totengräber und Leich in einem sein. Nur lustig eingefahren, geh fort, wem`s nicht gefällt. Sind andere da in Scharen. Es geht ums Geld, ums Geld. Verkrümmt , verdreckt, zertreten was kommt ihr nicht herein? Der Pfarrer wird schon beten, wenn unsere Kinder schrein. Die Zeit wird sich erfüllen, wir

Liederzeit: | | 1927



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