Bremer Stadtmusikanten

Versionen: Prinz Eugen

Prinz Eugen: Nachdichtungen und Parodien

Artillerie mit schwarzen Kragen

Artillerie mit schwarzen Kragen Fels in Schlachten, kühn im Wagen Schöner stehst du jetzo da Horch der Donner der Geschütze mit dem grellen Pulverblitze übertönet das Hurra Ha! wie zischen die Granaten durch die Luft, in dicken Schwaden sinkt dahin der Feinde Schar. Jeder Schuß ein saft’ger Treffer Schrapnels nebenbei als Pfeffer Das macht bald die Sache klar Schwarzes Antlitz,

Soldatenlieder | 1893


Männer haltet fest zusammen

Männer haltet fest zusammen laßt die Freiheit nicht verdammen von der schwarzen Höllenschar wo sie feindlich angegriffen zeigt, daß unser Schwert geschliffen daß wir wachen immerdar Mit der Wahrheit scharfen Klingen laßt uns auf die Feinde dringen bis verstummt der letzte Wicht seid nur um den Sieg nicht bange denn der alten Lügen-Schlange sitzt die Wahrheit zu Gericht Ja, der

Freiheitslieder | 1896


Setzt zusammen die Gewehre

Setzt zusammen die Gewehre weg mit des Tornisters Schwere Helm ab, hier ist Rendezvous. Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh. (Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins….) Hört! Gen´ralmarsch wird geschlagen Hebt euch von dem grünen Rasen! Jeder nimmts

Soldatenlieder | 1900


Brüder seht Ihr nicht die Sonne

Brüder, seht Ihr nicht die Sonne lasst uns Reisen welche Wonne jetztund ist die schönste Zeit Wer sich will die Zeit vertreiben der muss nicht zu Hause bleiben dass es ihm hernach nicht reut Ist das Bündel fest geschnüret und das Wanderbuch visieret nehmt den Wanderstab zur Hand Wer will fremde Städte sehen der muss in die Fremde gehen muss

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Wanderlieder | 1900


Nun leb wohl mein süsses Schätzchen

Nun leb wohl, mein süßes Schätzchen und im Herzen halt ein Plätzchen offen deinem Musketier Wie die deutschen Herzen schlagen wollen´s heut den Franken sagen ja, bei Gott, das wollen wir Laß die Turkos schrein und heulen als des Vaterlandes Säulen stehn wir mutig im Gefecht Welschland soll es heut verspüren wie sich Deutschlands Söhne rühren wenn es geht ums

Kriegspropaganda | 1900


Acht Armeekorps roter Hosen

Acht Armeekorps roter Hosen stark marschierten die Franzosen wollten übern deutschen Rhein Überschritten die Vogesen Franzmann, das wär schöne gewesen Aber´s hat nicht sollen sein Prinz Rupprecht, der edle Ritter brach herein wie´n Ungewitter auf den Welschen los bei Metz Und wie hat er ihn verprügelt und die Beine ihm beflügelt Hei! Das war ´ne lust´ge Hetz Mit der Urkraft

Soldatenlieder | 1914


Abgesessen von den Pferden

Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh. Feinde stehn an allen Ecken Freche Gegner, die uns necken, Sie erheben Kriegsgeschrei. Doch sie finden uns gerüstet; die´s nach blauen Bohnen dürstet sie erhalten deutsches Blei. Kavallerie auf beiden Flügeln,

Soldatenlieder | 1914


Ob der Feinde Schwarm sich brüstet (Schutz und Trutz)

Ob der Feinde Schwarm sich brüstet nur heren, wenn´s ihn gelüstet Aug in Auge, Brust an Brust dem wird Mut und Kraft nicht fehlen und Begeistrung den beseelen der des Rechten sich bewußt Locker in der blanken Scheide harrt des Schwertes scharfe Schneide stets zu Schutz und Trutz bereit gleich dem Hieb in offner Fehde scharf und kernig sei die

Deutschlandlieder | 1914


Wieder flattern unsere Fahnen

Wieder flattern unsere Fahnen wie zur Zeit der großen Ahnen führen uns zum Siege sie Schwerter, Bajonette blitzen und die Schläge wieder sitzen Hurra unsere Infanterie Wieder wie in alten Tagen streifen hin zu kühnem Wagen Reiter in das Feld, juchhei Fahnen flattern, Lanzen blinken Feinde wie die Halme sinken Hurra unsere Reiterei Uns´re Artill´rie, die Krone aller Waffen zweifelsohne

Kriegspropaganda | 1914


Kameraden laßt die Fahnen die Standarten lustig wehn

Kameraden laßt die Fahnen die Standarten lustig wehn denn uns führt wie unsre Ahnen wiederum ein Prinz Eugen Prinz Eugen, du edler Ritter zück im Schlachtenungewitter steil gen Himmel deine Wehr zu Altöstreichs Ruhn und Ehr´ Vorwärts mit Gott! Wir wollen getrost den Kampf bestehn „Belgrad“ heißt die Parole die Losung „Prinz Eugen“ Reißt die Schwerter aus der Scheide Sturm