St. Georg Liederbuch von A - Z

122 Lieder - St. Georg Liederbuch

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Das Vaterland ruft mich zum heiligen Streite

Das Vaterland ruft mich zum heiligen Streite Muß scheiden, ihr Lieben, ade Ach, stillet die Tränen, Gott ist mein Geleite Er hilft, daß ich wieder euch seh! Wer redlich, wie wir seiner Heimat ergeben den schützet der Himmel vor Weh! Mein Herz, euch, ihr Lieben Der Heimat mein Leben Gott, schütz euch, ihr Teuren, ade Ach senket den Blick nicht

Soldatenlieder | Liederzeit: | , | 1626


Der Gott der Eisen wachsen ließ

Der Gott, der Eisen wachsen ließ der wollte keine Knechte, drum gab er Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in seine Rechte; drum gab er ihm den kühnen Mut den Zorn der freien Rede, daß er bestände bis aufs Blut bis in den Tod die Fehde So wollen wir, was Gott gewollt mit rechter Treue halten und nimmer im Tyrannensold

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1812


Der König von Preußen hat Leut die sind dem Teufel gleich

Der König von Preussen hat Leut Die sind dem Teufel gleich kohlrabenschwarz, kohlrabenschwarz Blaue Röckle haben’s an, Westen sind kein Schöße dran, Wie’s jedermann wohl weiß Wie’s jedermann wohl weiß. Der General Bärenklau kam vor die Stadt Breslau kohlrabenschwarz! Er ließ dem Kommandant ‘nein sagn, Er müßt die Festung gleich habn Er sollt’s ihm geben Der Kommandant von der Stadt

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1770


Der mächtigste König im Luftrevier

Der mächtigste König im Luftrevier Ist des Sturmes gewaltiger Aar. Die Vöglein erzittern, vernehmen sie nur Sein rauschendes Flügelpaar. Wenn der Löwe in der Wüste brüllt, Dann erzittert das tierische Heer. Ja, wir sind die Herren der Welt Die Könige auf dem Meer. Tirallala, tirallala Tirallala, tirallala hoi! hoi! Zeigt sich ein Schiff auf dem Ozean, So jubeln wir freudig

Bündische Jugend | Soldatenlieder | Liederzeit: | 1915


Der Tod reitet auf einem kohlschwarzen Rappen (Flandern in Not)

Der Tod reit´t auf einem kohlschwarzen Rappen Er hat eine undurchsichtige Kappen Wenn Landsknecht´ in das Feld marschieren Läßt er sein Roß daneben galoppieren Flandern in Not In Flandern reitet der Tod Der Tod reit´t auf einem lichten Schimmel Schön wie ein Cherubin vom Himmel Wenn Mädchen ihren Reigen schreiten Will er mit ihnen im Tanze gleiten Falalala, falalala… Der

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1915


Der Trommler schlägt Parade

Der Trommler schlägt Parade Die Seidenfahnen wehn Nun heißt’s auf Glück und Gnade Marschieren zu gehn Das Korn reift in den Feldern Es schnappt der Hecht im Strom Der Wind streicht heiß durch Geldern Hinauf gen Berg op Zoom. Wer weiß, wer dort den Himmel Wer hier das Feld gewinnt Herab vom Fliegenschimmel Grüßt Herr Carolos Quint Wir schlucken Staub

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1917


Der Waibel und Profoß die fluchen was drauf los

Der Waibel und Profoß die fluchen was drauf los beim Würfel- und beim Kartenspiel im Trinken haben´s auch kein Ziel und wären alle Landsknecht so wäre keiner seines Lebens froh es gäb keine frumbe Landsknecht mehr und keiner gäb sein Leben her Profoß und auch der Waibel die find die reinen Teufel hinter alle Weibersleute her wo noch was zu scharwänzen

Bündische Jugend | Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1930


Der weren twe Königskinner (1856, Ostfriesland)

Der weren twe Königskinner de hadden enanner so lef bi nanner kunnen se nich kamen dat Water wer vöels to dev Du kanst je göt schwemmen min Leve so schwemm denn heraver to mi van Nacht sall en Fackel hier brannen de Se to belüchten föer di Der wer ök en falske Nunne de schlek sük ganz sacht na de

Liebeskummer | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | | 1856


Der Wind bläst die Segel (Seeräuber)

Der Wind bläst die Segel frisch auf geht die Fahrt in die wild aufschäumende See. Zum Kampf gehts hinaus, der Sieg unser harrt schon packt uns die kreischende Böe Jetzt gehts hinaus, in Sturmgebraus das ist ein Leben froh und frei Es leb die See, das brausende Meer hoch lebe die Seeräuberei Vitalienbriider sind wir genannt als der Kauffahrer Freund wohlbekannt dem Hamburger Pfeffersack, dem

Bündische Jugend | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | | 1930


Deutsches Herz verzage nicht

Deutsches Herz, verzage nicht tu, was dein Gewissen spricht, dieser Strahl des Himmelslichts tue recht und fürchte nichts. Baue nicht auf bunten Schein Lug und Trug ist dir zu fein, schlecht gerät dir List und Kunst Freiheit wird dir eitel Dunst. Doch die Treue ehrenfest und die Liebe, die nicht lässt, Einfalt, Demut, Redichkeit stehn dir wohl, du Sohn vom

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1813