Deutsche Volkslieder (1840-41) von A - Z

39 Lieder - Deutsche Volkslieder (1840-41)

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Es war eine schöne Jüdin (1841)

Es war eine schöne Jüdin Ein wunderschönes Weib Sie hat ne schöne Tochter das Haar war ihr geflochten zum Tanz war sie bereit Ach liebste liebste Mutter Was thut mir mein Herz so weh Ach laßt mich eine Weile Spazieren auf grüner Heide bis daß mirs besser wird Die Mutter wandt den Rücken Die Tochter sprang in die Gaß Wo

Liebeskummer | Schreiber | Liederzeit: | 1841


Es war einmal ein Küpper schlau

Es war einmal ein Küpper schlau Der stahl des Grafen Tochter Er brachte sie einem König zu Er tat sie teuer verkaufen Und bei dem König wohnte sie Da wohnt sie sieben Jahre Da hat sie auch sieben Söhn geboren Sieben Söhn hat sie getragen Sie ging wohl vor Schwiegermutter stehn Schwiegermutter gnädigste Fraue Ich wohnte so lange bei eurem

Balladen | | , | 1841


Es war einmal ein Zimmergesell (1841 , vom Rhein)

Es war einmal ein Zimmergesell War gar ein jung frisch Blut Er baut dem jungen Markgraf ein Haus Zweifle nicht mein Schatz mein Kind Er baut dem jungen Markgraf ein Haus Sechshundert Laden hinaus Und als das Haus gebauet war Legt er sich nieder und schlief Da kam des jungen Markgrafen Weib Zweifle nicht mein Schatz mein Kind Da kam

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | | 2012


Es war einmal eine Jüdin (Schöne Jüdin)

Es war eine stolze Jüdin ein wunderschönes Weib die hatt eine schöne Tochter ihr Haar war glatt geflochten zum Tanz war sie bereit Ach Mutter liebe Mutter mein Kopf thut mir so weh laß mich eine kleine Weile spazieren auf grüner Heide bis daß es mir vergeht Ach Tochter Herzenstochter das kann und darf nicht sein wenn Juden auf der

Balladen | Liebeskummer | Liederzeit: | 1808


Es waren zwei Königskinder (1841 , Zuccalmaglio)

Es waren zwei Königskinder Die hatten einander so lieb Sie konnten zusammen nicht kommen Das Wasser war viel zu tief Ach Jüngling könntest du schwimmen So solltest du schwimmen bis her Zwei Kerzelein will ich anzünden Sie sollen dir leuchten bis her Das wurde gewahr ein Mägdlein Ein lausiges Pfaffenkind Es löschte gar heimlich die Kerzen Der Jüngling ertrank geschwind

Liebeskummer | | , | 1841


Gar heimlich geht der Mond (Blau blau Blümelein)

Gar heimlich geht der Mond auf Blau blau Blümelein Die Klosterzelle thut sich auf Rosen im Thal , Mädel im Saal o schönste Rose Der Ritter tritt zur Mauer Blau blau Blümelein Leb wohl leb wohl mein Trauter Rosen im Thal , Mädel im Saal o schönste Rose Mein Lieb noch eine finstre Nacht Blau blau Blümelein Dann bist du

Balladen | | , | 1841


Ich stand auf hohem Berge (1841 , Zuccalmaglio)

Ich stand auf hohem Berge Schaut übers tiefe Meer Ich sah ein Schifflein schweben , schweben Drei Grafen waren drin Der jüngste von den Grafen Der in dem Schifflein saß Gab mir einmal zu trinken Guten Wein aus einem Glas Was zog er ab vom Finger Ein güldnes Ringelein Sieh da du Hübsche und Feine Das soll dein eigen seyn

Balladen | | | 1841


Im tiefen Wald im Dornenhag da schläft die Jungfrau hundert Jahr

Im tiefen Wald im Dornenhag Da schläft die Jungfrau hundert Jahr Es schläft die Flieg an der Wand In dem Schloß Hund und Roß Es schläft wohl auf dem Herd der Brand Der Ritter zog sein Schwerdt da frisch und hieb  sich ab das Dorngebüsch und ging hinein in´s Königshaus in´s Kämmerlein zum Bettelein Küßt auf den Mund die schlafende

Balladen | | , | 1841


In der finstern Mitternacht (Der getreue Eckardt)

In der finstern Mitternacht Steht der Ritter auf der Wacht Schauet hin nach jeder Seit Droht mit seinem Schwerte weit Wer auch anzukommen wagt Dieses eine sei gesagt Dieser Berg ist nicht geheuer Drinnen brennt das Höllenfeuer Was für süße Töne auch Was euch winken schöne Fraun Eure Seele muß verderben Muß dem Himmel hier absterben Text und Musik: als

Balladen | | | 1841


In der Stadt Hagenau (Schlechte Erziehung)

In der Stadt Hagenau genannt Da wohnten zwei Eh´leut wohlbekannt Sie hatten einen einzigen Sohn All Übels sie ihm gestatten dohn Der Knab war alt schon vierzehn Jahr Kein Vaterunser er konnt fürwahr Aber alle Sünd und Räuberei Die trieb er täglich sonder Scheu Die Mutter hat ihre Freud dabei Wenn ihr Söhnlein trieb Schelmerei Sie gab dem Knaben alles

Balladen | Liederzeit: | 1841