Allgemeines Deutsches Kommersbuch (1858) von A - Z


Das Allgemeine deutsche Kommersbuch erschien erstmals 1858, war das wichtigste studentische Liederbuch im 19. Jahrhundert und im deutschen Kaiserreich, besonders für die deutschen Burschenschaften. Vorläufer war das 1818 veröffentlichte Allgemeine Commers- und Liederbuch von Albert Methfessel, der in seiner Zeit großen Einfluss vor allem auf die deutschen Männergesangsvereine hatte.

Wo es guten Wein im Rheingau gibt

Wo´s guten Wein im Rheingau gibt lässt man den Mund nicht trocknen, drum wer ein feines Tröpfchen liebt horch auf den Klang der Glocken. Merk, ob du hörst den vollen Bass ob dünn und schwach der Ton summ Wo edle Sorten ruhn im Fass da klingt es: Vinum bonum! Vinum bonum, vinum bonum vinum bonum, vinum bonum! Doch wo die

Trinklieder | Liederzeit: | 1900


Wo solch ein Feuer noch gedeiht (Rheinweinlied)

Wo solch ein Feuer noch gedeiht und solch ein Wein noch Flammen speit Da lassen wir in Ewigkeit uns nimmermehr vertreiben Stoßt an! Stoßt an! Der Rhein und wär´s nur um den Wein der Rhein soll deutsch verbleiben Herab die Büchsen von der Wand die alten Schläger in die Hand sobald der Feind dem welschen Land den Rhein will einverleiben

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1840


Wo zur frohen Feierstunde

Wo zur frohen Feierstunde lächelnd uns die Freude winkt wo in lauter Tafelrunde silbern uns der Becher klingt: da ist der Himmel, da tönt unser Sang Göttin der Freude, dir fröhlichen Dank Wo sich Männer (Brüder), fest umwunden von der Freundschaft Rosenband, und durch Brudersinn verbunden traulich reihen Hand in Hand: da ist der Himmel, da tönt unser Sang Göttin

Vereinslieder | Liederzeit: | 1801


Wohl ist schon manches Lied erklungen

Wohl ist schon manches Lied erklungen in unserm trauten Bruderbund, wir haben´s froh und frei gesungen frisch aus des Herzens tiefstem Grund All unser Hoffen, unser Streben das drängend unsre Brust durchglüht all unser Lieben, unser Leben das alles klang in unserm Lied Die Freundschaft eint uns wieder heute ein neuer Tag ist uns erblüht; dem neuen Tag der Lust

Trinklieder | Vereinslieder | Liederzeit: | 2006


Wohlauf noch getrunken den funkelnden Wein

Wohl auf noch getrunken den funkelnden Wein! Ade nun, ihr Lieben, geschieden muß sein Ade nun ihr Berge, du väterlich Haus Es treibt in die Ferne mich mächtig hinaus Juvivallera, juvivallera, juvivallerallerallera Die Sonne, sie bleibet am Himmel nicht stehn: Es treibt sie durch Länder und Meere zu gehn. Die Woge nicht hastet am einsamen Strand, die Stürme sie brausen

Abschiedslieder | Studentenlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1809


Wütend wälzt sich einst im Bette

Wütend wälzt sich einst im BetteKurfürst Friedrich von der Pfalzgegen alle Etikettebrüllte er aus vollem HalsWie kam gestern ich ins Nest?Bin scheint´s wieder voll gewest! Na, ein wenig schief geladen,grinste drauf der Kammermohr,selbst von Mainz des Bischofs Gnadenkamen mir benebelt vor,war halt doch ein schönes Fest:Alles wieder voll gewest! So? Du findest das zum Lachen?Sklavenseele, lache nur!Künftig werd ich’s anders

Schuster | Trinklieder | | 2006


Zu dir ziehts mi hin wo i geh und wo i bin

Zu dir zieht´s mi hin wo i geh und wo i bin; hab kei Rast und hab kei Ruh bin a trauriger Bua. Wenn i d´Wölkerl au bitt: „Neht´s mi auf, nehmt´s mi mit!“ fliegens fort mit em Wind und lassen traurig mi dahint´! La la la la la la…. Und i weiss no wie heut ’s hat der Mond

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1860


Zu Heidelberg im Pfälzerland

Zu Heidelberg im Pfälzerland da ist fürwahr gut sein, dieweil ein edler Trunk zur Hand und Mägdlein jung und fein Zu Heidelberg beim grossen Fass da war auch ich einmal, Herrjeh! ist da die Luft so nass im lieben Neckartal! Zu Heidelberg hab ich geschaut manch flotte Burschenzier und oft gesungen freudig aus: „Palatia sei’s Panier!“ O Heidelberg, wie prangt

Heimatlieder | Studentenlieder | Liederzeit: | 1886


Zu Köllen an der Brücke

Zu Köllen an der Brücke, da steht das Goldschmiedshaus da klingt der kleine Hammer vom alten Meister Klaus. der macht am ganzen Rheine die allerschönsten Ringelein und gräbt zwei feine Herzen und ihre Namen rein. Er sinnt und denkt beim Hämmern der alten Zeiten nach, wie er im Heimathage den Wanderstecken brach. Am Rhein das Glück ihm blühte in holder,

Balladen | Liederzeit: | 1927


Zu Paris im Februario (Spottlied auf die Revolution 1848)

Zu Paris im Februario als König Ludwig Philipp floh hatt ich´s Schaffen dick schrie: vive la république! schnürte meinen Ranzen und ging nach Deutschland Zur Karlsruh bei die Sturmpetition verdient ich mir ein´ schönen Lohn da betrank ich mir in dem freien Bier und erhielt von der schönen Frau Struwwel einen Bruderkuß Zu Frankfurt bei dem Vorparlament bin ich mit

Auswandererlieder | Politische Lieder | Scherzlieder | Liederzeit: | , | 1849




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