Bremer Stadtmusikanten

Lieder von Ludolf Waldmann

Ach wir armen Klosterbrüder

Ach, wir armen Klosterbrüder Dürfen nie ein Weibchen frein Singen stets nur fromme Lieder Fasten, büßen und kastein Liebesfreuden solln wir meiden Ach, es ist doch schlecht bestellt Bei so viel Weibern in der Welt Der schönste Hochgenuß Liegt doch im Weiberkuß O Gott, o Gott, o Gott welch Hochgenuß! O Gott, o Gott, o […]

Liebeskummer | | 1900


Auf ihr Schlesier laßt uns singen

Auf ihr Schlesier, laßt uns singen, stimmet an aus voller Brust Lasset Schlesiens Lob erklingen seines Wertes uns bewußt! Überall auf Gottes Erde mag es schön und herrlich sein Doch am liebsten bleibet immer uns die Heimat nur allein. O Schlesien, o Schlesien du geliebtes Land Teure Heimat, wo die Wiege uns´rer Kindheit stand Und […]

Heimatlieder | 1898


Bin ein fahrender Gesell

Bin ein fahrender Gesell kenne keine Sorgen Labt mich heut ein Felsenquell tut es Rotwein morgen. Bin ein Ritter Lobesam reit auf Schusters Rappen, führ den lock´ren Zeisighahn und den lust´gen Spruch im Wappen: Ja immer lustig Blut und heitrer Sinn ja futsch ist futsch und hin ist hin Zieh ich in ein Städtchen ein […]

Vagabundenlieder | , | 1894


Bin ein fahrender Gesell

„Bin ein fahrender Gesell“ ist ein Lied von Rudolf Baumbach (Text) und Ludwig Keller (Musik, 1894)  bzw Ludolf Waldmann (Musik, unklar). Das Lied war sehr populär und wurde oft nachgedichtet.  Besonders die Schlußzeile lud zur Parodie gerad ein:“ Ja futsch ist futsch und hin ist hin.“ Im Ersten Weltkrieg sang man als Kehrreim mit Wiederholung: „Da kann […]

| 1894


Denke dir mein Liebchen was ich im Traum gesehn

Denke dir mein Liebchen was ich im Traum gesehn! Ich lag im duft´gen Walde umringt von schönen Feen sie flüsterten und kosten ich sollte ihr Ritter sein und wie sie noch so sprachen mein Lieb, da dacht ich dein denn so wie du so lieblich und so schön Kind, glaube mir, war keine der Feen […]

Liebeslieder | | 1900


Deutschen Handschlag nun ihr Brüder (Marsch-Lied)

Deutschen Handschlag nun ihr Brüder Deutschen Gruß aus Herzensgrund Deutsche nennt man treu und bieder auf dem ganzen Erdenrund Uns´re Muttersprache ist das feste Band das uns ewig bindet an das Vaterland So wahr zum Meer der Ströme Wogen treiben so wahr sind wir auch, was immer wir gewollt Wir sind Deutsch und werden Deutsche […]

Deutschlandlieder | 1893


Die Zither lockt die Geige klingt

Die Zither lockt, die Geige klingt juchhe, im Dorf ist Tanz Der Michel seine Liesel schwingt die Grete schwingt der Hans Ein Mädel flink zu drehen ist gar ein lustig Ding ich mag nicht müßig stehen und springe in den Ring Des reichen Schulzen Kathrein ist hochgemut und keck des Müllers rundes Töchterlein ist gar […]

Tanzlieder | 1877


Es war einmal ne Fischerin

Es war einmal ne Fischerin ein lieblich jungen Blut mit kecker Stirn und leichtem Sinn und frohem Jugendmut Die Fischerin, die kleine sie fuhr auch stets alleine Doch einst bei Sturm senkt sich das Schiff denn höher geht die See und in der Näh´ ein Felsenriff entlockt ihr ein „O weh“ Die Fischerin, die kleine […]

Liebeslieder | Lieder zur See | 1900


Es zog ein froher Wanderer (Thüringen)

Es zog ein froher Wanderer die weite Welt entlang zu preisen alles Schöne mit Worten und Gesang Doch wenn auch immer wieder ertönen seine Lieder nur eines klang aus seiner Brust in jubelnder Lust Thüringen, Thüringen, schöne Heimat mein will für das ganze Leben dir treu ergeben sein Als er die Welt durchwandert, lenkt er […]

Heimatlieder | 1895


Fischerin du große (Incognito von Waldmann)

Fischerin du große fall nich in die Soße fall nich in den Mostrichtopp sonst kriechst du´n Katzenkopp Text: Verfasser unbekannt – Musik: auf  „Fischerin du Kleine“ aus „Incognito“ von Ludolf Waldmann – in Mutter der Mann mit dem Koks ist da (1977)

Essen und Trinken | Kinderlieder | Scherzlieder | 1900


Lieder von Ludolf Waldmann

Ludolf Waldmann schrieb etliche volkstümliche und patriotische Schlager und war um die Jahrhundertwende 1900 nicht nur in Deutschland sehr bekannt. Sein Lied „Fischerin du kleine“ (The little fisher maid) oder „Wer weiss ob wir uns wiedersehn“ (Who knows, when we ever meet again) erschienen in den 1880er Jahren auch in den USA.

 

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