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Ach Gott sprach Hans (Der gelehrige Bauer)

Ach Gott sprach Hans, ein Bauerssohn zu einem lustigen Patron ach Gott mir kräuselt´s in den Haaren ich soll, ich soll — nun was denn, sprich ach Gott ich soll Franzosen fahren und diese Herrn verstehn nicht mich und ich versteh nicht ihre Sprache Das ist wohl eine rechte Plage versetzt der andre, folg nur mir: Wenn einer der Franzosen

Ach ich bin so müde

Ach ich bin so müde ach ich bin so matt möchte gerne schlafen gehn und des Morgen früh aufstehn “wird gesungen um das müde Kind zum Schlafengehen zu bewegen” – so Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , Nr. 64  – dort unter ” Zuchtreime “

Ach ich bin so müde

Ach ich bin so müde wird jetzt gesungen Tag und Nacht daß es noch mehr amüsieret hab ich Text dazu gemacht Schöne Kinder, wir nicht minder sagen´s oft mit Lachen denn es paßt täglich fast auf die meisten Sachen Weiber sind oft ungehalten wenn der Mann das Liedchen singt wenn statt sie zu unterhalten Schläfrig er die Worte bringt „Ach

Ach wie ists möglich dann (Thüringerland)

Ach wie ist´s möglich dann daß ich dich lassen kann wo meine Wiege stand Thüringerland Duften die Berge blau wenn ich waldaufwärts schau wird mir das Herz so weit voll Seligkeit Seh ich die Matten grün wo unsre Herden ziehn bet ich voll Andachtsglut Gott, du bist gut Ruf ich: Wie ´st´s doch schön frag ich: Kann´s anders gehn Wo

Adolf Müller

Der Schauspieler und Komponist Adolf Müller senior hieß eigentlich Matthias Schmid. Er wurde am 7. Oktober 1801 in Tolna (Ungarn) geboren und starb am 29. Juli 1886 in Wien. 1823 ging Adolf Müller als Schauspieler und Sänger nach Wien, zuvor hatte er in Brünn Schauspiel- und Musikunterricht gehabt und Engagements in Prag, Lemberg und Brünn. Von 1825 war er als Kapellmeister mit an den drei Wiener Vorstadttheatern

Alaaf de kölsche Kirmesse

Alaaf de kölsche Kirmesse do geiht et löstig zo Su eß kein Gottsdraag wick un breit, Kein Kirmes bei ov noh Wann kütt zoeets en jedem Johr De Kirmes vun Girjuhn Dann halden ich em Büggel nit Ein Deil vun mingem Luhn Doch och die andre wäden dann Met viller Freud gefeet Un eimol he un eimol do Weet Beer

Alles liebt und paart sich wieder

Alles liebt und paart sich wieder Liebend steigt der Lenz hernieder Und umarmt die junge Flur Mild erteilt er seine Triebe Mit dem Zauberblick der Liebe Jedem Wesen der Natur Im Gewand der frommen Tugend Ausgeschmückt mit Reiz der Jugend Geht das Mädchen sanft einher Ganz des Jünglings Lieb´ empfindend Unterliegt es überwindend Liebt und wird geliebt wie er Auf

Alles liebt und paart sich wieder (1801)

Alles liebt und paart sich wieder Liebend steigt der Lenz hernieder Und umarmt die junge Flur Süßes sehnendes Verlangen einem Wesen anzuhangen lebt und webt durch die Natur Von des Jünglings Lieb erkoren schwebt im holden Traum verloren ahnungsvoll der Mädchenchor Liebe bringend, Lieb´empfindend unterliegt es überwindend liebt und wird geliebt wie er Was Gefild und hain belebt was in

Alpinisten groß und klein

Alpinisten groß und klein juppheidi juppheida fett und mager grob und fein juppheidi juppheida Alpinisten gibt es viel doch verschieden ist ihr Ziel juppheidi heidi heida juppheidi juppheida Fritze Schulzen aus Berlin zieht es nach den Gemsen hin Jemsenei zu sehn einmal ist sein sehnlich ideal Mister Spleen aus Engeland sucht die höchste Felsenwand schätzt es sich zum größten Glück

Als ich dich zum ersten Mal erblickte

Als ich dich zum ersten Mal erblickte diesen Abend, ach, vergeß ich nie als mich deine Gegenwart entzückte wurde mir´s ich weiß ja gar nicht wie O wie gerne hörte ich dich wenn du fröhlich warst, wie freut ich mich Wenn ich´s an jenem Abend wagen konnte dir zu sagen: O wie lieb ich dich Einen Kuß von deinem ros´gen