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Es zog ein Rotgardist hinaus

Es zog ein Rotgardist hinaus für Freiheit und für Recht. Er ließ sein Mütterlein zuhaus zog mutig ins Gefecht. Und als die Stund der Trennung kam er traurig von ihr Abschied nahm sie aber leise zu ihm spricht “Spartakusmann, tu deine Pflicht .” Das Volk stand auf, die Schlacht begann – die rote Garde wacht ! Die rote Fahne stolz

Rot Front! Frei Bahn!

Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an! Und aus Fabriken und aus Gruben aus Kerker- und aus Zuchthauszellen aus dumpfer Werkstatt, kalten Stuben wir uns in Reih und Glied aufstellen Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an! Rot Front! Frei Bahn! Die Jungfront rückt an! Verkriecht euch all, ihr feigen Mucker Ihr Stinnesknechte, Jammerlappen Ihr frechen Barmatgludenschlucker Jetzt

Schon dämmert in der Ferne das Morgenrot (Dänischer Sozialistenmarsch)

Schon dämmert in der Ferne das Morgenrot verkündet uns Freiheit und Licht Mag Nebel sich türmen, von Wolken bedroht doch die Freiheit stets Bahn sich bricht Uns bindet die Liebe, uns bindet die Not zu kämpfen für Freiheit und Brot Wir fordern für Alle die Gleichheit im Recht ob sie auch von Lüge bedroht wir wollen nicht dienen als sklavischer

Sie stehet auf und weckt die Massen (Die alte Rebellion)

Sie stehet auf und weckt die Massen sie lebt, die alte Rebellion, sie will die Völker all umfassen den Herrschern zahlen ihren Lohn. Kameraden, laßt uns nicht verzagen! Schwer ist der Kampf, doch groß das Ziel Es sei! Es gilt! Als ging´s zum Spiel laßt uns das Letzte tun und wagen Rot Front! Wir treten an Jungsturm auf, Mann für

Sieh durch die Straßen (Die Rote Garde)

Sieh durch die Straßen mit festen Schritten zieht eine trotzige Kriegerschar. Eisern die Fäuste, drohend die Blicke, wie sie das Arbeiterviertel gebar. Sie trag´n nicht Tressen, nicht Achselstücke sie kommen im Arbeiterkittel daher Sie tragen Hammer und Sichel als Zeichen die Hundertschaften der Arbeiterwehr Seht nur her: Das ist die Rote Garde, die, zu jedem Kampf bereit, Bahn bricht zur

Sturm- und Kampflieder-Buch

Herausgegeben von Paul Hochmuth, 1933. 28 Seiten, 63 Lieder. Verlag: Berlin, Propaganda-Verlag – ,”Parteiamtlich anerkannt, durch Gruppenbefehl empfohlen”. Von wegen: “Böse Menschen haben kein Lieder?” Neben Führer-Kult-Liedern, Helden-Verehrungen und Blut und Boden-Lyrik gibt es sogar eine Umdichtung der Internationale und von “Brüder zur Sonne Zur Freiheit” Aus dem Inhalt: Heil Hitler. Parademarsch der Nation (von Reichskanzler Adolf Hitler anerkannt!) –

Takt Takt Auf Takt habt acht (Norwegischer Arbeitermarsch)

Takt! Takt! Auf Takt habt acht! Der ist mehr als halbe Macht. Formt aus vielen einen, stärkt die Kraft der schwachen Kleinen, läßt das Schwerste leicht erscheinen, zeigt die Ziele uns, die reinen, näher, schärfer, ohne Schatten, wie wir sie vor Augen hatten. Takt! Takt! Auf Takt habt acht! Der ist mehr als halbe Macht. Nah’n im Takt wir ein’ge

Unsterbliche Opfer

Unsterbliche Opfer ihr sanket dahin wir stehen und weinen voll Schmerz Herz und Sinn Ihr kämpftet und starbet für kommendes Recht wir aber wir trauern der Zukunft Geschlecht Einst aber wenn Freiheit den Menschen erstand und all euer Sehnen Erfüllung fand Dann werden wir künden wie ihr einst gelebt zum Höchsten der Menschheit empor nur gestrebt. Als Opfer seid ihr

Von der blutbefleckten Erde (Italienisches Bolschewistenlied)

Von der blutbefleckten Erde hat ein Schrei sich losgerungen. Schrei der unterdrückten Menschheit, wie noch keiner je erklungen Doch dort drüben über Rußland hat ein Licht sich neu entzündet das den Unterdrückten kündet Anbruch einer neuen Zeit Bolschewisten, Bolschewisten, Edelste der Kommunisten Erst durch euch, ihr Bolschewisten, wird die Freiheit Wirklichkeit Licht, im Osten aufgegangen, immer prächt´ger wird dein Strahlen

Vorm Feinde stand in Reih und Glied (der Freiheit eine Gasse)

Vorm Feinde stand in Reih´ und Glied das Heer mit seinen Fahnen da rief Herr Struthan Winkelried Ich will den Weg euch bahnen Dir Gott befehl´ ich Weib und Kind die ich auf Erden lasse und also sprengt er pfeilgeschwind der Freiheit eine Gasse Das war ein Ritter recht mit Fug der stolz wie ein Gewitter die Feinde vor sich niederschlug.