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Abgesessen von den Pferden

Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh. Feinde stehn an allen Ecken Freche Gegner, die uns necken, Sie erheben Kriegsgeschrei. Doch sie finden uns gerüstet; die´s nach blauen Bohnen dürstet sie erhalten deutsches Blei. Kavallerie auf beiden Flügeln,

Abgesessen von den Pferden (1914)

Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh Hört! Gen´ralmarsch wird geschlagen Hebt euch von dem grünen Rasen! Jeder nimmts Gewehr zur Hand Viele hunderttausend Streiter Fußvolk, Artillerie und Reiter schützen treu das Vaterland Zahllos stehn an allen

Ach du klarblauer Himmel (Wohin mit der Freud)

Ach du klarblauer Himmel und wie schön bist du heut möcht ans Herz gleich dich drücken vor Jubel und Freud Aber´s geht doch nicht an denn du bist mir zu weit und mit all meiner Freud´ was fang ich doch an? Ach, du lichtgrüne Welt und wie strahlst du vor Lust und ich möcht mich gleich werfen dir voll Lieb

Ach englische Schäferin gewähr mir ein Bitt

Ach, englische Schäferin gewähr mir mein Bitt und laß mich eingehen in deine Schäferhütt “Ach herzlieber Jäger das kann ja nicht sein die Tür ist geschlossen laß niemand herein!” “Ach, englische Schäferin warum denn so stolz euer Hüttchen und Bettchen ist nure von Holz” Tät ich mich hineinlegen so wär mir ein Spott, und adje englische Schäferin jetzt reis ich nun fort “Du kannst fortreisen

Ach wir armen Klosterbrüder

Ach, wir armen Klosterbrüder Dürfen nie ein Weibchen frein Singen stets nur fromme Lieder Fasten, büßen und kastein Liebesfreuden solln wir meiden Ach, es ist doch schlecht bestellt Bei so viel Weibern in der Welt Der schönste Hochgenuß Liegt doch im Weiberkuß O Gott, o Gott, o Gott welch Hochgenuß! O Gott, o Gott, o Gott, Liegt doch im Weiberkuß!

Af Osterhavets Vove (Alsenlied)

Af Osterhavets Vove en sig heever skent, bekranset stolt med Skove, bevokset mildt med Graut. Saa sagte Beigen gynger og luller den i Ro, og raske Börneklynger ved Stranden lege fro Den er som en Have: hver Kornmark er et Bed ; de Bender flittig grave og lsegge Kornet ned. Og om den Have lukker et Hegn af Neddetrse, —

Alle wir in fernen Landen

Alle wir in fernen Landen denken an ein heilig Gut Land wo unsere Wiegen standen unserer Väter Asche ruht Land der Eichen, Land der Linden voller Heldenkämpfe du wie die Flagge in den Winden rauscht dir unsere Seele zu Unter Zedern, unter Palmen hoch im Eis, am Steppensaum träumt der Deutsche wie auf Almen leuchtend blüht der Apfelbaum lauscht den

Allheil Concorden aufs stählerne Roß (Concordentrutz)

Allheil! Concorden auf´s stählerne Roß ohn´ Zaudern und Zagen gestiegen Wutdräuender Radler feindlichen Troß in trutziger Fehd´ zu bekriegen Laßt eilen von Sieg zu Sieg uns fort der mächtige Gott ist unser Hort Ungläubigen Radlern gilt die Natur nur blinden Zufalls Gestalten – durchfahren Concorden die blühende Flur erkennen sie göttliches Walten Drum schwören sie auch für immerdar “Concordias Heerbann

Als Odilia ein klein Kind war (Blaubart)

Als Odilia ein klein Kind war Da starb ihr Vater und Mutter ab Odilia wuchs auf und sie wurd groß Sie wuchs dem Reiter wohl in den Schoß Odilie willst du mein eigen sein Sieben Pfund Goldes werden dein Odilia dachte in ihrem Mut Die sieben Pfund Goldes wären gut Sie ging auf ihr Schlafkämmerlein Ziert sich wie eine Braut foll

Als Schondilg noch ein klein Kind war

Als Schondilg noch ein klein Kind war da starb ihr Vater und Mutter ab. Schondilg wuchs auf und sie ward groß sie wuchs einem Ritter in seinen Schoß. “Schondilg, willst du mein Hausfrau sein? Zehn Tonnen Goldes sollen dein eigen sein.” Schondilg gedacht in ihrem Mut: Zehn Tonnen Goldes die wären gut. Schondilg gedacht in ihrem Sinn: Zehn Tonnen Gold