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Abschied nehmen sagt er ist nit schön

Abschied nehmen sagt er ist nit schön sagt er Und es muß halt sagt er Doch gescheh n sagt er Wisch die Augen sagt er Heimlich aus sagt er Fallt ein Thränerl sagt er Still heraus Und das Thränerl sagt er Fallt in’s Gras sagt er Da geschiecht sagt er Weißt du was sagt er Wachst ein Blümel sagt er

Denkst du daran Genosse froher Stunden

Denkst du daran, Genosse froher Stunden wie wir vereint die Musenstadt begrüsst? Wir, die als Knaben innig schon verbunden uns noch als Burschen noch so treu geküsst! Denkst du daran, wie dort im Dienst der Musen die höchste Freude unser Herz durchrann, wie hoch für Edles schlug der Burschen Busen? O sprich, Student, Student, denkst du daran? Denkst du daran,

Denkst du daran mein tapferer Lagienka

Denkst du daran mein tapferer Lagienka daß ich dereinst in unserm Vaterland an Eurer Spitze, nah bei Dubienka viertausend gegen sechzehntausen stand Denkst du daran, wie ich vom Feind umgeben mit Mühe nur die Freiheit uns gewann ich denke dran, ich danke dir mein Leben doch du Soldat, Soldat, denkst du daran? Denkst du daran wie wir bei Krakau schlugen

Denkst du daran mein tapferer Lagienka

“Denkst du daran mein tapferer Lagienka” ist ein Lied aus dem 1825 erstmals aufgeführten Singspiel ”Der alte Feldherr” von Karl von Holtei  (1798-1880). Das Lied ist ein Wechselgesang der in dem Singspiel auftretenden Figuren Thaddäus und Lagienka: Tadeusz Kosciusczko mit seinem Soldaten Lagienka.. Holtei schrieb es nach einem französischen Lied von Émile Debraux von 1815, dass die napoleonische Armee und ihre Feldzüge verherrlichte: “Te souviens

Denkst du daran mein tapferer Lagienka (1895)

Denkst du daran mein tapferer Lagienka daß ich dereinst in unserm Vaterland an Eurer Spitze, nah bei Dubienka viertausend gegen sechzehntausend stand Denkst du daran, wie ich vom Feind umgeben mit Mühe nur die Freiheit uns gewann ich denke dran, ich danke dir mein Leben doch du Soldat, Soldat, denkst du daran? Denkst du daran wie wir bei Krakau schlugen

Denkst du daran mein tapferer Lagienka (Hintergrund)

In dem  Buch „Das Kölnische Volks- und Karnevalslied” (1951, S. 182—186) führt Paul Mies  zu “Denkst du daran mein tapferer Lagienka” an, daß diese Melodie im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts sehr beliebt war;  sie würde „besonders gewählt, wenn es sich im Text um Erinnerungen, um Abschied, um wehmütige Gedanken handelt”. Mies führt 10 Lieder auf diese Melodie an…. Das Lied ist außerdem wenigstens zweimal ins Polnische

Denkt Ihr daran Ihr deutschen Bundesfürsten

Denkt Ihr daran Ihr deutschen Bundesfürsten wer euch befreit aus tiefer Not Wer half die blut´ge Schmach vom Purpur bürsten denkt ihr daran und werdet ihr nicht rot Text: Fragment eines Gedichtes von Wilhelm Jordan auf das gebrochene Verfassungsversprechen der Fürsten beim “Wiener Kongress” 1815 – Musik: Vorlage war das Lied von Holtei “Denkst du daran mein Tapferer Lagienka” (1825)

Der alte Feldherr

Theaterstück von Karl von Holtei von 1825. Enthaltend die deutsche Volkslieder gewordenen “Fordere niemand mein Schicksal zu hören” und “Denkst du daran mein Tapferer Lagienka“. Wie Holtei selbst berichtet, wurde das Stück “nach der ersten Aufführung verboten, dann wieder gestattet, dann wieder untersagt. Nach einigen Jahren war das Stück vergessen und begraben. Das Jahr 1830 weckte (den alten Feldherrn) wieder auf, und

Der Polen Mai

Der polnische Aufstand 1830 / 31 gegen den Zaren und der Freiheitskampf des polnischen Volkes für die Wiederherstellung eines unabhängigen polnischen Staates fand in den 30er und 40er Jahren einen gewaltigen Widerhall bei allen fortschrittlichen Kräften in Europa. So auch in Deutschland. Der Aufstand begann am 29. November 1830 (daher auch “Novemberaufstand”) in Warschau. Am 8. September 1831 wurde Warschau

Fordere niemand mein Schicksal zu hören

Ford´re niemand mein Schicksal zu hören dem das Leben noch wonnevoll winkt ja, wohl könnte ich Geister beschwören die der Acheron besser verschlingt Aus dem Leben mit Schlachten verkettet aus dem Kampfe mit Lorbeer umlaubt hab ich nichts, hab ich gar nichts gerettet als die Ehr´ und das alternde Haupt Keine Hoffnung ist Wahrheit geworden selbst des Jünglings hochklopfende Brust