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Anheben lasst uns all zusammen

Anheben lasst uns all zusamm´ ein Lied von starkem Klange in Österreich den deutschen Stamm lasst preisen uns mit Sange die auf die Ostmark einst gestellt dem Feind den Weg zu weisen Sie stehen heute noch im Feld und halten blank ihr Eisen Und gilt´s auch nicht den Hunnenschwall mit Schild und Schwert zu stauen aus deutschen Leibern einen Wall

Brauset Stürme schäume Meer

Brauset, Stürme! schäume Meer Mir im Herzen braust es mehr Schlage, Unglückswetter, ein Mut will trotzig oben sein Schwillt die Flut ins Himmelshaus Keine Anker wirft er aus Schmettern Blitze höllentief Blickt sein freies Aug nicht schief Freudig schießt er auf Gefahr Wie auf Raub der Sonnenaar Stürzt mit Wangen frisch und rot Kühn hinein in tiefsten Tod Froh für

Brauset Winde schäume Meer (1811)

Brauset, Winde! schäume Meer Mir im Herzen braust es mehr Schlage, Unglückswetter, ein Mut will trotzig oben sein Schwillt die Flut ins Himmelshaus Keine Anker wirft er aus Schmettern Blitze höllentief Blickt sein freies Aug nicht schief Freudig schießt er auf Gefahr Wie auf Raub der Sonnenaar Stürzt mit Wangen frisch und rot Kühn hinein in tiefsten Tod Froh für

Der Preußen Losung ist die Drei

Der Preußen Losung ist die Drei Und wie dies recht zu deuten sei Will ich hier schlicht erzählen Es sind drei Dinge stark und zart Entsprossen aus der Landesart Die wir zur Losung wählen Das Erste ist des Preußen Schwerdt Bereit zum Schirm für Thron und Herd Zum Kampf auf Tod und Leben Wir müssen muthig weiter geh n Noch

Deutsch Volk ergreif die Waffen

Deutsch Volk, ergreif die Waffen Der Hecker zieht in Krieg! Der Freiheit Weg zu bahnen Eilt unter seine Fahnen Der Hecker führt zum Sieg! Er hat fürs Volk gestritten Und ist ihm heut noch treu! Er kämpft mit Schwert und Rede Drum auf zur heil’gen Fehde Der Hecker macht uns frei! Zu pfänden und zu schänden Das ist der Fürsten

Deutsche Jugend unser Hoffen (Deutsch und frei)

Deutsche Jugend, unser Hoffen Frühlingsbaum mit frischem Saft Jeder Schlag, der dich getroffen trifft des Volkes Mark und Kraft Vaterland, dein Kleinod hüte deiner Jugend Schützer sei Knospe, schwelle, werde Blüte deutsch und frei, deutsch und frei knospe, schwelle, werde Blüte deutsch und frei, deutsch und frei! Schatten gehen um im Dunkeln aus jahrhundertalter Gruft, aber Deutschlands Sterne funkeln nur in nebelreiner Luft Wehe,

Dort steht der Feind gen uns gewendt

Dort steht der Feind gen uns gewendt und wiset uns die Eisenzend Hellpart und ander Wehren. Ihr teutfchen Reiter des nit acht! Befehlt die Seel der Engel Wacht dann spornet eure Mähren! Den Speer gesenkt! Wir wölln mit Sturm bestan den welschen Tazzelwurm1 Sankt Jörg! Teutsch allerwege! Und falln wir auf der grünen Heid so ziehn wir toten Reitersleut wol

Es tönt ein Ruf von Land zu Land (Arbeiter-Feldgeschrei)

Es tönt ein Ruf von Land zu Land Ihr Armen, reichet euch die Hand! Und ruft ein Halt! der Tyrannei Und brecht das Sklavenjoch entzwei! Es wirbelt dumpf das Aufgebot Es flattert hoch die Fahne rot Arbeitend lebend oder kämpfend den Tod Wir haben lang genug geharrt, Man hat uns lang genug genarrt, Jetzt greifen wir zu unserm Recht, Jetzt

Feldgeschrei

Das Feldgeschrei (Schlachtruf) war vor der Einführung der Uniform das wichtigste Erkennungszeichen im Schlachtgetümmel überhaupt. Das Feldgeschrei bzw der Schlachtruf sollte aber auch den gemeinsamen Kampfgeist stärken und gleichzeitig den Gegner einschüchtern. Klassisches deutsches Beispiel ist das Hurra! (Wikipedia) Keltischer und germanischer Schlachtengesang ist schon aus der Antike überliefert. Dazu zählt auch weitgehend das Soldatenlied als traditioneller Bestandteil der Militärmusik.

Frisch auf zum fröhlichen Jagen frisch auf in´s freie Feld (1840)

Frisch auf zum fröhlichen Jagen frisch auf in´s freie Feld Es fängt schon an zu tagen das Waidwerk mir gefällt Auf, bei den frohen Stunden mein Herz, ermut´re dich Die Nacht ist schon verschwunden und Phöbus zeiget sich Seht, wie das Herz der Sternen den schönen Glanz verliert und wie sie sich entfernen wenn sich Aurora rührt Auf, ladet Eure