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Arbeit macht das Leben süß

Arbeit macht das Leben süß macht es nie zur Last der nur hat Bekümmernis der die Arbeit hasst Kräfte gab uns die Natur zu Beruf und Pflicht Faule Müßiggänger nur gähnen, leben nicht Arbeit ist der Menschheit Los ohne Müh und Fließ ist kein Mensch auf Erden groß Ehre fordert Schweiß Bei Gebet und Arbeit nur lebt man menschlich schön

Burmann

Gottlob Wilhelm Burmann wurde am 18. Mai 1737 in Laubon geboren. Er studierte ab 1758 Jura an der Viadrina in Frankfurt an der Oder und ging danach zuerst in seine Heimat und dann nach Berlin , wo er durch Unterricht, auch Musikunterricht, Schriftstellerei und Gelegenheitsgedichte seinen Lebensunterhalt verdiente. Einige Jahre lang war er auch Redakteur der Spenerschen Zeitung… Infolge eines

Ein Bauer ist ein Ehrenmann (Preislied auf den Bauernstand)

Ein Bauer ist ein Ehrenmanner baut mir das Feldwer eines Bauern spotten kannist mir ein schlechter Held Er pflügt und drischt und Bauernschweißerhält den ganzen Staatwas hilft Gelehrsamkeit und Fleißwenn man nicht Bauern hat Noch eh die liebe Sonne kommtgeht er schon seinen Gangund tut, was allen Menschen frommtmit Lust und mit Gesang Im Schweiße seines Angesichtsschafft er für alle

Hübsch ordentlich hübsch ordentlich

Hübsch ordentlich hübsch ordentlich muß man als Knabe sein der Liederliche schmeichelt sich bei keinem Menschen ein Wer alles um sich wirft und schmeißt nichts auf sich selber hält zeigt früh schon einen kleinen Geist und der entehrt die Welt Was eine Nessel wird, brennt bald o die Erfahrung sprichts wer jung nichts tauget, der ist alt gewiß ein Taugenichts

Kleine Lieder für kleine Jünglinge

Kleine Lieder für kleine Jünglinge , Text und Musik: von Gottlob Wilhelm Burmann .

Martini

11. November, im Kirchenjahr Tag des hl. Martin, bedeutendstes Herbstfest neben der Kirchweih. Es war vor allem ein wichtiger Tag im Wirtschaftsjahr. Auf ihn fielen Vieheintrieb und Dienstbotenwechsel und die Zahlung von Pacht, Abgaben und Zinsen. Erste Nachrichten über Martinslieder stammen aus dem 13. Jh. Der Stricker ( fahrender Dichter um 1220 bis 1250 ) berichtet in seinem Gedicht »Ez

Von allen Farben auf der Welt (Blau)

Von allen Farben auf der Weltmir doch am meisten blau gefällt;blau ist des Himmels lichte Bogenhat ihn kein Nachtgewölk umzogen Blau ist des holden Veilchens Kleid,wenn es sich voll Bescheidenheitin dungelgrüne Blätter hüllet,und doch die Luft mit Balsam füllet. Blau ist das Blümchen welches spricht:„Ich bitte dich, vergiß Mein nicht!“Das sich die Freundschaft ausersehn,für Liebe Liebe zu erflehn. Aus blauen