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Als Gretchen einst zu Markte ging (Listige Schäferin)

Als Gretchen einst zu Markte ging Begegnete das gute Ding Dem gnäd’gen Junker, welcher eben Zur Jagd sich in das Feld begeben Der Junker, der sie artig fand Drückt zärtlich ihr die schöne Hand, Und streichelt ihr die vollen Wangen Und spricht von Liebe und Verlangen Was soll sie tun? Sie war allein Was nützt es ihr, um Hilfe schrein?

Biedermeier

Eichrodt

Der richterliche Beamte und spätere Oberamtsrichter Ludwig Eichrodt wurde am 2. Februar 1827  in Durlach  bei Karlsruhe geboren und starb an seinem 66. Geburtstag 1892  in Lahr . Der Sohn eines Ministerialbeamten und Innenministers erfand gemeinsam mit seinem Studienfreund Adolf Kußmaul die Figur des schwäbischen Dorflehrers Gottlieb Biedermeier , nach der später eine ganze Epoche benannt wurde. Eichrodt schrieb verschiedene humoristische Werke, war

Fesca

Friedrich Ernst Fesca, geboren am 15. Februar 1789 in Magdeburg und gestorben am 24. Mai 1826 in Karlsruhe, war Komponist und Geiger. Besonders bekannt war er durch seine Streichquartette. Bei zahlreichen Quartettvereinigungen der Biedermeierzeit waren seine Werke fester Bestandteil ihres Répertoires und Carl Maria von Weber sah sie gar als Vorbilder für die moderne Quartettkomposition an. (http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Ernst_Fesca)

Friedrich Güll

Friedrich Wilhelm Güll gehörte zu den wichtigsten Kinderliedermachern und Kinderdichtern des Biedermeier. Geboren am 1. April 1812 in Ansbach und gestorben am 24. Dezember 1879 in München)  war ein deutscher Dichter, der vor allem durch seine Kinderlieder bekannt wurde. Zunächst arbeitete er als Lehrer in Flachslanden und Ansbach, zog 1842 dann nach München, wo u.a. einen Privatkurs für Mädchen aus den höheren Ständen fast drei

Kreutzer

Conradin Kreutzer wurde am 22. November 1780 in Meßkirch geboren und starb am 14. Dezember 1849 in Riga, er war Musiker, Dirigent und Komponist. Wie Albert Lortzing oder Louis Spohr gilt er als typischer Vertreter der Frühromantik und des musikalischen Biedermeier. Sein bis heute bekanntestes Werk ist die Oper Das Nachtlager in Granada.  Darüber hinaus hat er etliche Volkslieder vertont, die besonders im Allgemeinen Deutschen

Schau dort spaziert Herr Biedermeier

Schau, dort spaziert Herr Biedermeier, Und seine Frau, den Sohn am Arm; Sein Tritt ist sachte wie auf Eier, Sein Wahlspruch: Weder kalt noch warm. Das ist ein Bürger hochgeachtet, Der geistlich spricht und weltlich trachtet; Er wohnt in jenem schönen Haus Und – leiht sein Geld auf Wucher aus. Regierlich stimmt er bei den Wahlen, Denn er missbilligt allen

Traurig aber wahr

“Ja ja ja ach ja , ´s ist traurig aber wahr” , Ergreifende Balladen und tragische Moritaten.  Drehorgellieder und Gassenhauer, herausgegeben von R. A. Stemmle , Gebrüder Weiss Verlag in Berlin Schöneberg. Ursprünglich 1931 herausgegeben und ergänzt 1938. Motto vorweg: »Lieder, die besten, verträum ich. Die bessern zerreiben in Bleistift. Wozu nützet der Rest, der sich der Feder fügt?« Achim von

Wie es war…und wie es wieder zu werden scheint ! (1926)

Kurze Chronologie der Damenbekleidung 1. Im Paradiese, und zwar vor dem Sündenfall der ersten Menschen. Das Spinnrad ist noch nicht erfunden, noch viel weniger der Selfaktor und der Schönherrsche Webstuhl. Auch kannte man noch nicht das Schamgefühl. Deshalb genierten sich auch Adam und Eva nicht, nackt herumzulaufen. Das schien aber ihrer Glückseligkeit keinen Abbruch zu tun, wie die Unterhaltung der