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Ach Gott laß dich erbarmen das Zillertal ist worden arm

Ach Gott! ach Gott, laß dich erbarmn! Das Zillertal ist worden arm Durch Leibsteuer und Geldaufschlag Da führt man jetzt gar ein große Klag und auch andre Anlagen und Beschweren, So jetzt täglich zunehmen auf der Erden Das jetzt der arme Bauersmann Schier gar nimmer erschwingen kann Die Leibsteuer hat gewährt acht ganze Jahr, Der Aufschlag lang zuvor da war

Auf Kameraden stimmet an

Auf Kam´raden stimmet an Juchheidi juchheida jetzt ein Liedchen, Mann für Mann juchheidi heida Laßt es frisch und munter klingen laßt aus froher Brust uns singen Juchheidi juchheida, juchheidi heidallala Juchheidi juchheida, juchheidi heida Heute wollen wir im Verein all zusammen lustig sein ehemal´ge Artilleristen sind doch keine Pietisten Waren schon als Kanonier gern fidel beim Glase Bier denn ob

Auf unserer Wiese gehet was

Auf unsrer Wiese gehet was, Watet durch die Sümpfe, Es hat ein weißes Röcklein an, Trägt auch rote Strümpfe, Fängt die Frösche, schwapp, wapp, wapp, Klappert lustig, klapperdiklapp! Wer kann es erraten? Ihr denkt, es ist ein Klapperstorch, Watet durch die Sümpfe; Er hat ein weißes Röcklein an, Trägt auch rote Strümpfe, Fängt die Frösche, schwapp, wapp, wapp, Klappert lustig,

Beliebte Arbeitslieder

Die beliebtesten Arbeitslieder 2018 Mein Vater ist Dachdecker (5.097 ) — Lustig lustig ihr lieben Brüder (2.761 ) — Wenn ich morgens früh aufsteh (Schornsteinfegerlied) (1.893 ) — Am Montag fängt die Woche an (Parodie) (1.679 ) — Das arme Dorfschulmeisterlein (1.313 ) — Und wer sein Handwerk gut versteht (Pfannenflicker) (1.153 ) — Da streiten sich die Leut herum (Hobellied) (1.104 ) — Es klappert die

Brandenburg Brandenburg dieser Erzphilister

Brandenburg, Brandenburg dieser Erzphilister “Bin ein Schlaukopf durch und durch!” sprach er als Minister: “Brandenburg, die schöne Stadt keine Demokraten hat Ja, da muß, so wahr ich bin! Nationalversammlung hin! Denn mein König will es so Kann ja auch nicht schaden Hat er selber doch gesagt: Bin – von Gottes Gnaden!” Aber ach, aber ach! Unsre Volksvertreter Wollen nicht solch bittre

Das war der Oberhofmarschall (Pumpe piept nicht)

Das war der Oberhofmarschall Mit seiner Diener Troß und Schwall, Der fegt heut’ in des Königs Haus Geschäftig alle Winkel aus, Dieweil des Königs Töchterlein Wird nächstens einen Prinzen frei’n: »Nur Flur und Treppe, Bank und Tisch, Mit Haderlump und Flederwisch, Ihr Knecht und Mägde, immer frisch! Daß nirgendwo ein Stäubchen klebt, Auch nirgend eine Spinne webt. Kein Fenster klappert,

Daumerlings Wanderschaft

Ein Schneider hatte einen Sohn, der war klein geraten und nicht größer als ein Daumen, darum hieß er auch der Daumerling. Er hatte aber Courage im Leibe und sagte zu seinem Vater “Vater, ich soll und muß in die Welt hinaus.” “Recht, mein Sohn,” sprach der Alte, nahm eine lange Stopfnadel und machte am Licht einen Knoten von Siegellack daran,

De blinne Jost hadd’ ene Deeren

De blinne Jost hadd´ ene Deeren, de wull he von Harten geren bringen in den rechten Stand, de von Gott was toerkannt. Tru dri trallala, trallalalalalala! Trallala, trallala, trallalalalala! Wat hadde he in sinen Hoot? Enen halben Schwinefoot, en Stück Speck un en Heringssteert: Was dat nich wal friggen-wert? Rapp de kapp, so heet de Pape, kam met siner Münkeskappe,

De Fraa wollt uff die Kirchmeß geh

De Fraa wollt uff die Kirchmeß geh he Koneroad der Koneroad der wollt aach mitgeh bimber wimwim bimbimbim der Koneroad der wollt aach mitgeh Ach näh, du mußt deham fei bleibe du mußt die Koih ean Kälwer treiwe Ach näh, deham, do bleiw ich net die Koih in Kälwer treiw ich net Baal härr ich äbbes vergesse woas krie ich dann

Der diebische Müller

Das Lied vom diebischen Müller ist schon um 1680 hochdeutsch, um 1600 niederdeutsch belegt. Während der Feudalzeit bestand Mühlzwang: der Bauer mußte die Mühle aufsuchen, in deren Bannmeile er wohnte. Der Müller, der die Bauern — zu all ihren anderen Lasten — noch um einen beträchtlichen Teil des ihnen gebliebenen Korns brachte, war verhaßt und verachtet, was sich außer in