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14% Dividende

Flammen schlagen aus dem Schacht Schachthaus stürzt in Schutt und Scherben Drunten in der Grubennacht Rast der Tod und sät Verderben. Tja, wenn auch die Grube brennt Tja, wenn auch die Menschheit flennt: Sicher sind vierzehn Prozent ! Menschen frißt die heiße Glut, frißt zweihundertsechzig Herzen. Menschen wälzen sich im Blut, Menschen winden sich in Schmerzen. Tja, wenn auch die

A lustigö Eicht

A lustigö Eicht hat da Herrgott selm gweicht selm gweicht und selm gsönnt ruck in Huat, wanns da gönnt Und a lustigö Stund di ham ma jetzt um san gmüatli beinand grüaß enk Gott, alli miteinand Text: anonym ? keine Angaben Musik: Stelzhammer – in Alpenrose (1924)

Ach all wir armen Teufel

Ach, all wir armen Teufel Aus zwanzig Nationen, Die eng in Sachsenhausens Barackenlager wohnen. Weiss keiner für wie lange, Begrenzt ist nicht die Zeit; Rings Streusand nur und Kiefern, Die Heimat, ach, so weit! Doch alles geht vorüber, Auch das geht mal vorbei, Und eines schönen Tages Sind wir alle wieder frei! Wir tragen viele Lasten, Der Tag wird Ewigkeit;

Agitprop-Truppen

Zwischen 1926 und 1930 entstanden etwa 200 Agitprop-Truppen, zum Teil auch für Schüler und kleinere Kinder, um die Bevölkerung und insbesondere die Arbeiter für den Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und für den Sozialismus zu begeistern: “Die Nieter” (Hamburg) “Proletarische Kulturvereinigung” (Halle) “Rote Agitatoren” (Halle) “Rote Schmiede” (Halle) “Rote Truppe” (Frankfurt/M.) Kindertruppe “Rote Kolonne” (Frankfurt/M.) “Rote Reporter” (Bremen) “Blaue Blusen” (Bremen) “Das Rote Sprachrohr”

Aine daien dumme Käth

Aine daien dumme Käth wemmer metze hammer Speck wemmer backe, hammer Brot wemmer sterbe, sammer tot metze = schlachten aus dem Ober-Elsaß

Alle wir in fernen Landen

Alle wir in fernen Landen denken an ein heilig Gut Land wo unsere Wiegen standen unserer Väter Asche ruht Land der Eichen, Land der Linden voller Heldenkämpfe du wie die Flagge in den Winden rauscht dir unsere Seele zu Unter Zedern, unter Palmen hoch im Eis, am Steppensaum träumt der Deutsche wie auf Almen leuchtend blüht der Apfelbaum lauscht den

Als ein Denkmal jener Tage (Das eherne Kreuz)

Als ein Denkmal jener Tage überstandner Leidenszeit als ein Sinnbild harter Plage war das eh´rne Kreuz geweiht eines Mannes Brust zu schmücken der mit unerschrock´nen Blicken und mit eisernem Gemüt der Gefahr ins Auge sieht Stark und fest wie dieses Eisen müsse sich des Bergmanns Mut stets fürs Vaterland beweisen ungebeugt von Feindeswut Wie es in dem Feuer glühet unterm

Altdeutschland ist erwacht

Altdeutschland ist erwacht – im Siegesklange umtönt das Träumervolk die erz´ne Wehr die Welt erstaunt – in raschem Waffengange stieß es ins Herz des Übermuts den Speer In Bande schlug´s den Rest der fluchend wimmert den Rest der fränkschen Fechterlegion und unter seinen Siegstrophäen erschimmert ein Kaiserhaupt und ein geborst´ner Thron O deutsches Blut, wie liebtest du zu hadern dich

Alte Schulfibel

Der Affe gar possierlich ist zumal wenn er vom Apfel frißt Wie grausam ist der wilde Bär wenn er vom Honigbaum kommt her Camele tragen schwere Last das Cränzlein ziert den Hochzeitsgast Der Dachs im Loche beißt den Hund Soldaten macht der Degen kund Der Esel traget schwere Säck´ mit Ellen mißt der Krämer weg Der Frosch coax schreit Tag

An der Gränz vo Sachsn (De Draakschänk)

An der Gränz vo Sachsn,wu de Schwarzbeer wachsn,…………………………………….wus nem nach Hansjörnstadt gieht;dorte stieht a Wirtshaus,guckt dorch Busch ond Bahm raus,obn hängt a Taft dra,da zeigta jedem a: Dus ist de Draakschänk,ist wat und brat bekannt,weit drim im Sachsnwie im Böhmerland,ond gieht man do vorbei,so ziehts an jeden nei,war in dr Draakschänk ruht,da ruht r gut !” in: ” Der Textilarbeiter