"Des Knaben Wunderhorn" von A-Z

Anne Margritchen (Weinsuppe)

Anne Margritchen! Was willst du mein Liebchen? Ich trinke so gerne gezuckerten Wein Zwei Pfund Zuckerchen ein Pfund Butterchen zwei Maß Wein So muß es gut sein Schütt es in ein Kesselchen rühr´ es mit dem Löffelchen Anne Margritchen Welch Süpplein ist das? Eine Weinsupp! Eine Weinsupp! in Des Knaben Wunderhorn III , 433

Arnim

Ludwig Achim von Arnim – am 26. Juni 1871 in Berlin geboren, gestorben am 21. Januar 1831. Gutsbesitzer in Wiepersdorf bei Jüterbog (Mittelmark). War mit Brentano zusammen der Herausgeber von „Des Knaben Wunderhorn“ (1806-1808)

Auf dieser Welt hab ich kein Freud

Auf dieser Welt Hab ich kein Freud ich hab ein Schatz und der ist weit er ist so weit er kommt nicht her ach wenn ich bei meim Schätzchen war Ich gieng wohl über Berg und Tal da sang die schön Frau Nachtigall sie sang so hübsch sie sang so fein sie sang von meim […]

Auf einem schönen grünen Rasen (Der Kurmainzer Kriegslied)

Auf einem schönen grünen Rasen Da ließ Albin zur Mahlzeit blasen Als ein General und Feldmarschall Sie rühren die Trommeln und schlagen den Lärmen Und lassen die feurigen Bomben schon schwärmen Die blutige Mahlzeit geht schon an Laß Pauken und Trompeten schallen Laß alle Kanonen auf einmal knallen Auf daß sich empört die ganze Welt […]

Auf´m Bergle bin ich gesessen

Auf´m Bergle bin ich gesessenHab dem Vögele zug´schautIst ein Federle abe geflogenHab´n Häusle draus baut    Text: in anonym –  Des Knaben Wunderhorn 1808Musik: anonym Volksweisein Lieder für höhere Mädchenschulen (1919)

Aus aus aus ist´s mit mir

Aus aus aus ist´s mit mir und mein Haus, Haus, Haus hat kein Tür und mein Tür, Tür, Tür hat kein Schloß und mein Schatz bin ich los und mein Tür hat kein Schloß und mein Schatz bin ich los Aus aus aus ist´s mit mir in dem ganzen, ganzen Revier wenn die Elbe, Elbe […]

Bald gras ich am Neckar

Bald gras ich am Neckar bald gras ich am Rhein bald hab ich ein Schätzel bald bin ich allein. Was hilft mir das Grasen wenn die Sichel nicht schneid’t, was hilft mir das Schätzel, wenn’s bei mir nicht bleibt. Und soll ich denn grasen am Neckar, am Rhein, so werf‘ ich mein schönes Goldringlein hinein. […]

Beschlag Beschlag´s Rößle

Beschlag Beschlag´s Rößle zu Ulm steht ein Schlößle steht eine Schmiede nah dabei Schmiedle, beschlag mir´s Rößle glei Han ich Nägel zu tief rein g´schlage muß ich wieder rausser grabe aus Des Knaben Wunderhorn III. 415 laut Böhme : Beim Anziehen der ersten Schuhe: Beim Schuhanziehen wird  auf die Fußsohle des Kindes geklopft, um das […]

Bickel-Kättel

Katharina Bickel-Roth , genannt ´s Bickel-Kättel lebte von 1831 bis 1917. In Verklingende Weisen (1926) heisst es über sie: „Sie war wie die Grille in der Fabel. Vom Lesen und Schreiben hatte sie keine Ahnung. Statt ihres Namens setzte sie ein Kreuz. Aber Lieder aller Art wusste sie wie Papa Gerné. Ihre sichere Intonation liess deutlich erkennen, dass […]

Brentano

Clemens Brentano, romantischer Dichter und Mitherausgeber von “ Des Knaben Wunderhorn „, geboren zu Thal Ehrenbreitstein am 8. September 1788 und gestorben zu Aschaffenburg am 28. Juli 1842 Fritz Brentano, – Texter von „Das war ein Wettern und Streiten“ (1840-1914)