Liedergeschichte: Drei Chinesen

Zur Geschichte von "Drei Chinesen": Parodien, Versionen und Variationen.

„Drei Chinesen mit dem Kontrabaß“ ist ein bis heute populäres Lied, in dem mit Sprache und dem Klang der Worte gespielt wird. Die Melodie taucht schon 1817 in Verbindung mit „Müde bin ich geh zur Ruh“ auf. Ursprünglich hieß das Lied „Drei Japanesen“ (Japaner) und wurde erstmals 1909 in Pommern und 1913 in Berlin mit dem Text „Drei Japanesen mit ’nem Bass“ gedruckt. Aus Schlesien ist eine frühe Version mit zehn und aus dem Kreis Büren eine mit zwanzig Japanern überliefert (Weimarer Republik). Von vor 1905 ist ein Lied mit drei Schwaben und einer Baßgeige überliefert. Vergleiche auch das studentische Sauflied vom Hammerschmied, dem eine ähnliche Spielidee zu Grunde liegt. Von Zaches & Zinnober existiert ein Lied, in dem nicht Vokale sondern Konsonanten ausgetauscht werden.

Drei Chinesen mit dem Kontrabaß

Müde bin ich, geh zur Ruh,
schließe beide Augen zu.
Vater, lass die Augen dein
über meinem Bette sein.

Hab ich Unrecht heut getan
sieh es, [...] ...


Es ist kein Dörflein so kleine
ein Hammerschmied muss drinnen sein
Zieh, zieh, Hammerschmied
lass es wacker laufen
so, so, so ist´s recht
wirst dich [...] ...

|


Dert unne dert obe
dert tanzed drei Schwobe
mit chline Baßgigeli
mit großem Bumbum

Fahr ufe fahr abe
fahr Laufeburg zue
dert tanzed drei Schwobe
wie [...] ...


Drei Chinesen mit dem Kontrabaß
saßen auf der Straße und erzählten sich was.
Da kam die Polizei: „Was ist denn das?“
Drei Chinesen mit dem [...] ...

| , ,