Liedergeschichte: Der Graf und die Magd

Zur Geschichte von "Der Graf und die Magd": Parodien, Versionen und Variationen.

Es spielt ein Ritter mit einer Magd
sie spielten alle beide
Und als der helle Morgen anbrach
da fing sie an zu weinen

Weine nicht weine nicht brauns Mägdelein
dein Ehr will ich dir bezahlen
Ich will dir geben den Reitknecht mein
dazu dreihundert Thaler

Den Reitknecht und den mag ich nicht
ich will den Herren selber

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Ich stand auf hohem Berge
sah runter ins tiefe Tal
Ein Schifflein sah ich schweben
darin drei Grafen warn.

Der jüngste von den Grafen
der in dem Schifflein saß
gab mir einmal zu trinken
aus einem venedischen Glas

„Ach Mädchen, du wärst schön genug,
wärst Du nur ein wenig reich;
fürwahr, ich wollt Dich nehmen,
wär´n wir [...] ...

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Es hatt´ ein Bauer ein Töchterlein
die soll die Schönste im Lande sein

Es kam einst ein Graf in sein Haus
und freit´ ihm sein Töchterlein ´raus.

„Meine Tochter ist noch gar zu klein
sie geht ins elfte Jahr hinein.“

Der Graf ließ dem Bauer kein Ruh und Fried
und nahm ihm sein Töchterlein mit

Es stand wohl an dreiviertel [...] ...


Es spielt ein Ritter mit seiner Magd
Bis an den hellen Morgen.
Bis daß das Mädchen schwanger war,
Da fing es an zu weinen

»Wein‘ nicht, wein‘ nicht, braun’s Mädelein,
Dein Ehr will ich dir zahlen
Ich will dir geben den Reitknecht mein,
Dazu fünfhundert Thaler.«

»Den Reitknecht und den mag ich nicht,
Will lieber den Herrn [...] ...

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Es spielt ein Ritter mit einer Magd
Sie spielten eine lange Weile
Und als sie genug gespielet hatt´n
Da fing sie an zu weinen

Weine nicht weine nicht feins Mädelein
Ich will dir Alles bezahlen
Ich will dir geben den Reitknecht mein
Dazu dreihundert Thaler

Den Reitknecht dein den mag ich nicht
Dazu dreihundert Thaler
Ich will [...] ...

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Herr Malmstein er träumt einen Traum in der Nacht
Ihm träumte daß das Herz seiner Liebsten zersprang

Herr Malmstein er ruft seinen Dienern im Schloß
Steht auf und sattelt mir mein graues Roß

Steht auf und sattelt mir den Traber grau
Will reiten zu meiner lieben Braute

Herr Malmstein er ritt unterm Rosenchor
Da standen zw kleine Dirnen [...] ...

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Es weht der Wind von Brandenburg her
es hat noch nicht gefroren

Es schlief ein Graf bei seiner Mamsell
bis an den frühen Morgen

Und als die Zeit vergangen war
da fing sie an zu weinen

Wein nicht, wein nicht, mein liebes Kind
ich schenk dir tausend Taler

Die tausend Taler will ich nicht
ich sag es meiner Mutter

Ach [...] ...


Es spielte ein Graf mit einer Magd
sie spielten alle beide
und als der helle Morgen anbrach
da fing sie an zu weinen.

„Wein‘ nicht, wein‘ nicht mein Mägdelein
dein‘ Ehr will ich bezahlen
Ich will dir geben den Reitknecht mein
dazu zwölfhundert Taler.“

„Den Reitknecht dein, den mag ich nicht,
Ich will den Herren selber.
Ich will [...] ...

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Es schlief ein Graf bei seiner Magd
bis an den hellen Morgen
bis das der helle Tag anbrach
fing sie gleich an zu weinen

Weine nicht, weine nicht, mein holdes, holdes Kind
deine Ehr will ichs bezahlen
Ich schenk dir meinen Reitersknecht
dazu zehntausend Taler

Den Reitersknecht den mag ich nicht
ich will den Herren selber
den [...] ...

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Es spielte ein Ritter mit einer Dam´
Sie spielten eine kleine Weile
Als sie ’ne kleine Weile gespielet hatten
Fängts Mädchen an zu weinen

Weine nicht, weine nicht, mein liebes Kind
Ich will dir alles bezahlen
Ich will dir geben den Reitersknecht
Dazu fünfhundert Taler

Den Reitersknecht, den mag ich nicht
Ich will den Herren selber
Wenn [...] ...

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