Volker von A-Z

Da kam der kühne Volker ein edel Spielemann

Da kam der kühne Volker ein edel Spielemann Zu der Hovereise mit dreißig seiner Mann Die hatten solch Gewande es mocht ein König tragen Daß er zu n Hunnen wollte das hieß er Guntheren sagen Wer der Volker wäre das will ich euch wißen lan Er war ein edel Herre ihm war auch untertan Viel der guten Recken in Burgundenland

Balladen | 1807


Volker

Das Liederbuch „Volker“, erschien Mitte der 1920er Jahre mit und ohne Singweisen und wurde zusammengestellt von Edmund Neuendorff . Der Verlag war Verlag Eberhardt in Leipzig , Universitätsstrasse 18/20 , gedruckt bei Oscar Brandstätter in Leipzig .“Volker“ wurde benannt nach dem Spielmann aus der Nibelungensage : „Volker, der Held und der Träumer, der Getreue mit der mächtigen Faust und dem

| | 1925


Johann Philipp Becker

Johann Philipp Becker wurde am 20. März 1809 in Frankenthal geboren und starb am 9. Dezember 1886 in Genf. Er kämpfte als Revolutionär in der badischen Revolution 1849 und war einer der maßgeblichen Organisatoren der badischen Volkswehr. Später wurde er Schweizer Sozialdemokrat und führendes Mitglied der I. Internationale sowie Redakteur deren Schweizer Presseorgans. Seit den 1860er Jahren verband ihn eine enge Freundschaft mit Karl

| | 1809


Hinaus in die Ferne mit lautem Hörnerklang

Hinaus in die Ferne mit lautem Hörnerklang die Stimmen erhebet zum männlichen [mächtigen] Gesang. Der Freiheit Hauch weht kräftig durch die Welt, ein freies, frohes Leben uns wohlgefällt. Wir halten zusammen, wie treue Brüder tun wenn Tod uns umtobet und wenn die Waffen ruh’n. Uns alle treibt ein reiner, freier Sinn, nach einem Ziele streben wir alle hin! Der Hauptmann,

Soldatenlieder | 1813


Das Wandern ist des Müllers Lust

Das Wandern ist des Müllers Lust Das Wandern Das muß ein schlechter Müller sein Dem niemals fiel das Wandern ein Das Wandern Das Wandern…. Vom Wasser haben wir´s gelernt Vom Wasser Das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht ist stehts auf Wanderschaft bedacht Das Wasser Das Wasser…. Das sehn wir auch den Rädern an Den Rädern Die gar nicht

Wanderlieder | 1818


Alles neu macht der Mai

Alles neu macht der Mai macht die Seele frisch und frei Laßt das Haus, kommt hinaus, windet einen Strauß! Rings erglänzet Sonnenschein duftend pranget Flur und Hain Vogelsang, Hörnerklang tönt den Wald entlang Wir durchzieh’n Saaten grün Haine, die ergötzend blüh’n Waldespracht – neu gemacht nach des Winters Nacht. Dort im Schatten an dem Quell rieselnd munter, silberhell klein und

Frühlingslieder | | 1818


Alle Vögel sind schon da

Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle! Welch ein Singen, Musiziern, Pfeifen, Zwitschern, Tiriliern! Frühling will nun einmarschiern, Kommt mit Sang und Schalle. Wie sie alle lustig sind, Flink und froh sich regen! Amsel, Drossel, Fink und Star Und die ganze Vogelschar Wünschet dir ein frohes Jahr, Lauter Heil und Segen! Was sie uns verkündet nun Nehmen wir zu

| 1835


Der Frühling hat sich eingestellt

Der Frühling hat sich eingestellt; Wohlan, wer will ihn sehn? Der muß mit mir ins freie Feld, Ins grüne Feld nun gehn. Er hielt im Walde sich versteckt, Daß niemand ihn mehr sah; Ein Vöglein hat ihn aufgeweckt; Jetzt ist er wieder da. Jetzt ist der Frühling wieder da! Ihm, folgt, wohin er geht, Nur lauter Freude, fern und nah,

Frühlingslieder | 1836


Auf du junger Wandersmann

Auf, du junger Wandersmann, jetzo kommt die Zeit heran, die Wanderszeit, die gibt uns Freud. Woll´n uns auf die Fahrt begeben, das ist unser schönstes Leben; große Wasser, Berg und Tal an zuschauen überall. An dem schönen Donaufluß findet man ja seine Lust und seine Freud auf grüner Heid, wo die Vöglein lieblich singen und die Hirschlein fröhlich springen; dann

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | 1840


Ein Ruf ist erklungen

Ein Ruf ist erklungen durch Berg und durch Tal heraus ihr deutschen Jungen zum grünen Waffensaal Erwacht sind die Geister aus schmählichem Tod als uns der alte Meister den deutschen Gruß entbot Da brausten die Flammen von tapferem Mut Da schlugen sie zusammen In einer Seele Glut. Und ist auch versunken das flammende Wort es glüht ein guter Funken noch

Turnerlieder | 1844


Volker von A-Z