Als der Großvater die Großmutter nahm

Als der Großvater die Großmutter nahm

Als der Großvater die Großmutter nahm, da war der Großvater Bräutigam und die Großmutter war die Braut da wurden sie beide zusammen getraut Wer weiß, wie das noch werden mag wer weiß wie das noch kommt Als der Großvater die Großmutter nahm, Da wußte man nichts von Mamsell und Madam. Die züchtige Jungfrau, das häusliche Weib, Sie waren echt deutsch

Lieder von Alt und jung | | 1794


Als der Großvater die Großmutter nahm

Als der Grossvater die Grossmutter nahm (ein Liederbuch für altmodische Leute) erschien erstmals im Oktober 1885 im Insel-Verlag in Leipzig. Es enthält auf mehr als 540 Seiten die Texte von zahlreichen deutschen Volksliedern und volkstümlichen Liedern. und einen ausführlichen Teil mit Anmerkungen zu den Autoren und der Herkunft der Lieder. 922 erschien es in der fünften, veränderten Auflage . Herausgegeben wurde

| 1885


Als der Großvater die Großmutter nahm (Auflage 1922)

Schlager sind Lieder, bestehend aus Musik und Worten, die kaum noch etwas mit ihren Autoren zu tun haben, sondern die aus der Literatur zum Gebrauchsgegenstand des Volkes oder des jeweiligen Volkskreises avanciert oder degradiert sind. Solche Lieder zum sonntäglichen Gebrauch des deutschen Bürgertums aus den Jahren 1740 bis 1840 hat Gustav Wustmann, der Schöpfer des ausgezeichneten Werkes ›Allerhand Sprachdummheiten‹, veranstaltet,

Volksliedbücher | 1922


Brüder laßt uns lustig sein (Gaudeamus Igitur)

Brüder, laßt uns lustig sein Weil der Frühling währet. Und der Jugend Sonnenschein Unser Laub verkläret: Grab und Bahre warten nicht; Wer die Rosen jetzo bricht Dem ist der Kranz bescheret. Wo sind diese, sagt es mir Die vor wenig Jahren Eben also gleich wie wir Jung und fröhlich waren? Ihre Leiber deckt der Sand Sie sind in ein ander

Trinklieder | 1717


Ich bin der Doktor Eisenbarth

Ich bin der Doktor Eisenbarth willewillewitt, bumbum! kurier die Leut´ nach meiner Art willewillewitt, bumbum! Kann machen daß die Blinden gehn willewillewitt, bumbum! Und daß die Lahmen wieder sehn willewillewitt, juchhei! Zu Köln kuriert‘ ich einen Mann, Daß ihm das Blut in Strömen rann, Er wollt immun vor Pocken sein, Ich impft’s ihm mit dem Bratspieß ein. Zu Potsdam trepanierte ich, Den

Scherzlieder | | 1727


Ein Bauer trat (Der Junker und der Bauer)

Ein Bauer trat mit seiner Klage vor Junker Alexander hin: „Vernehmt, Herr, daß ich heut am Tage, recht übel angekommen bin: Mein Hund hat Eure Kuh gebissen. Wer wird den Schaden tragen müssen? „Schelm, das sollst du!“ fuhr hier der Junker auf „für dreißig Taler war mir nicht die Kuh zum Kauf, die sollst du diesen Augenblick erlegen. Das sei

Gedichte | 1731


Das Kanapee ist mein Vergnügen

Das Kanapee ist mein Vergnügen Drauf ich mir was zugute tu Da kann ich recht bequeme liegen In meiner ausgestreckten Ruh Tut mir’s in allen Gliedern weh, So leg ich mich aufs Kanapee Wenn mir vor Sorgen und Gedanken Der Kopf wie eine Drehe geht, Ja, wenn mein Herz beginnt zu schwanken Als wie ein Schiff, wenn Sturm entsteht, Wenn

Raucherlieder | Scherzlieder | 1740


Zu meiner Zeit bestand noch Recht und Billigkeit (Die Alte)

Zu meiner Zeit Bestand noch Recht und Billigkeit. Da wurden auch aus Kindern Leute, Aus tugendhaften Mädchen Bräute; Doch alles mit Bescheidenheit. O gute Zeit, o gute Zeit! Es ward kein Jüngling zum Verräter Und unsre Jungfern freiten später Sie reizten nicht der Mütter Neid O gute, Zeit Zu meiner Zeit Befliß man sich der Heimlichkeit. Genoß der Jüngling ein

Lieder von Alt und jung | | 1744


Lebe liebe trinke lärme

Lebe Liebe trinke Lärme Kränze dich mit mir Schwärme mit mir, wenn ich schwärme ich bin wieder klug mit dir Andere Fassung (1883) Lebe liebe trink und scherze und bekränze dich mit mir härme dich, wenn ich mich härme und sei wieder froh mit mir Text: ursprünglich ein Skolion (Gelagegedicht) der griechischen Dichterin Praxilla von Sykion , die deutsche Übersetzung

Trinklieder | 1744


Ja ja Prozesse müssen sein (Der Prozeß)

Ja, ja, Prozesse müssen sein! Gesetzt, sie wären nicht auf Erden, Wie könnt alsdann das Mein und Dein Bestimmet und entschieden werden? Das Streiten lehrt uns die Natur. Drum, Bruder, recht‘ und streite nur. Du siehst, man will dich übertäuben; Doch gib nicht nach, setz alles auf, Und laß dem Handel seinen Lauf; Denn Recht muß doch Recht bleiben »Was sprecht Ihr,

Gedichte | 1746


Als der Großvater die Großmutter nahm

Als der Grossvater die Grossmutter nahm: 540 Seiten mit den Texten von Volksliedern und volkstümlichen Liedern