Hofelieder

Die Hofelieder sind Nachkömmlinge der höfischen Dichtung, von Hofdichtern und Meistersingern, sogar von Edeldamen in künstlichen, meist aber verkünstelten Reimen abgefasst, von gelehrten Musikern (kontrapunktisten) mehrstimmig komponiert und in dieser musikalischen Form als Hausmusik für gebildete Stände jener Zeit viel gebraucht, und zwar sind sie vorherrschend im Chor gesungen, teils Sologesang mit Lautenbegleitung , teils auch bloß von Instrumenten mehrstimmig vorgetragen worden. Ihr vorherrschender Inhalt ist Frauendienst in ritterlicher Sprache, mit stehenden Phrasen und mythologischen Anspielungen. Die Bezeichnung „Hofelied“ für diese Liedergattung hat zuerst Dr. v. Liliencron gebraucht. (Böhme)
Bild:  Unbekannter Maler: Walther von der Vogelweide (Codex Manesse, ca. 1300)

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All mein Gedanken, die ich hab
Die sind bei dir
Du auserwählter ein´ger Trost
Bleib stets bei mir
Du, du, du sollst an mich gedenken

Liederzeit: | 1460

Ach, reines Weib von guter Art
Gedenk an alle Stetigkeit
daß man auch nie von dir sait
Das reinen Weibern übel steit
Daran soltu nu [...] ...

Liederzeit: | 1351

Ach Gott was Meiden tut
und kränket manches Herz
und schwächt ein guten Mut
Vertreibet Schimpf und Scherz
viel manches Freudenspiel
wo sich zwei Liebe [...] ...

Liederzeit: | 1460

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