Hofelieder

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Bild:  Unbekannter Maler: Walther von der Vogelweide (Codex Manesse, ca. 1300) - Bild:  Unbekannter Maler: Walther von der Vogelweide (Codex Manesse, ca. 1300)

Die Hofelieder sind Nachkömmlinge der höfischen Dichtung, von Hofdichtern und Meistersingern, sogar von Edeldamen in künstlichen, meist aber verkünstelten Reimen abgefasst, von gelehrten Musikern (kontrapunktisten) mehrstimmig komponiert und in dieser musikalischen Form als Hausmusik für gebildete Stände jener Zeit viel gebraucht, und zwar sind sie vorherrschend im Chor gesungen, teils Sologesang mit Lautenbegleitung , teils auch bloß von Instrumenten mehrstimmig vorgetragen worden. Ihr vorherrschender Inhalt ist Frauendienst in ritterlicher Sprache, mit stehenden Phrasen und mythologischen Anspielungen. Die Bezeichnung „Hofelied“ für diese Liedergattung hat zuerst Dr. v. Liliencron gebraucht. (Böhme)

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