Verlorene Ehre


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Es wollt ein Mädchen spazieren gehn (vor 1856 , Uckermarck)

Es wollt ein Mädchen spazieren gehn gar schön war sie gezieret was fand sie da am Wege stehn ein Sagebaum sehr grüne Sag an sag an du Sagebaum wovon bist du so grüne Sag an sag an du Mägdelein wovon bist du so schöne Wovon daß ich so schöne bin das will ich dir wol sagen ich esse Semmel und

| 1856


Es wollt ein Mädchen tanzen gehn

das war so schön gekleidet Es wollt ein Mädchen tanzen gehn das war so schön gekleidet Was traf sie auf der Straße an? Ein Lorbeerbaum so grüne Ach Lorbeerbaum, ach Lorbeerbaum, wovon bist du so grüne? Mich hat ein kühler Tau benetzt, davon bin ich so grüne. Ach Mägdelein, ach Mägdelein, wovon bist du so schöne? Ich eß’ weiß Brot,

| 2009


Es wollt ein Mädl ins Schenkhaus gehn (1817, Schweiz)

Es wollt ein Mädl ins Schenkhaus gehn sie schmückt sich wunderschöne da bleibt sie auf ne Weile stehn vor einer Hasel grüne Und grüß dich Gott Frau Haselin von was bist du so grüne Und grüß dich Gott feins Mädelein von was bist du so schöne Von was daß ich so schöne bin das kann ich dir bald sagen ich

| | 1817


Es wollt ein Mädl zum Tanze gehn

Es wollt ein Mädl zum Tanze gehn sie schmückt sich wunderschöne was fand sie an dem Wege stehn ein Hasel die war grüne Guten Tag guten Tag Frau Haselin von was bist du so grüne Schön Dank schön Dank feins Mädelein von was bist du so schöne Von was daß ich so schöne bin das kann ich dir wohl sagen

Liederzeit: | 1580


Es zog ein Herr wohl in den Krieg

Es zog ein Herr wohl in den Krieg übergab dem Schreiber seine Liebste. Und als ein Jahr verflossen war da wollt er bei ihr schlafen. “Ach nein, ach nein, lieber Schreiber mein mein Herz hat mirs verboten!” Der Schreiber ward voller Zorn und Grimm und sattelt geschwind sein Pferdchen. Er reitet den Wald wohl durch und durch bis er den Herrn alleine

Liederzeit: | 1900


Es zog ein Regiment vom Ungarland herauf

Es zog ein Regiment Vom Ungarland herauf Ein Regiment zu Fuß, Ein Regiment zu Pferd, Ein Batallion Deutschmeister Bei einer Frau Wirtin, Da kehrten sie ein Frau Wirtin schenkt’ ihn’n Den kühlen Wein, Durch ihr feins Töchterlein Und als der helle, Lichte Tag anbrach Und als das Mägdlein Vom Schlafe auferwacht Da fing es es an zu weinen. Ach schwarzbraunes

| 1900


Es zogen drei Regimenter (1896)

Es zogen drei Regimenter wohl über den Rhein Es zogen drei Regimenter wohl über den Rhein ein Regiment zu Fuß, ein Regiment zu Pferd und ein Regiment Dragoner Bei einer Frau Wirtin da kehrten sie ein da kehrten sie ein, da kehrten sie ein und ein schwarzbraunes Mädchen schlief ganz allein Und als das schwarzbraune Mädchen vom Schlafe erwacht vom Schlafe erwacht, vom

| | 1896


Es zogen drei Sänger wohl über den Rhein (1924)

Es zogen drei Sänger wohl über den Rhein sie sangen mach lustiges Liedelein sie sangen aus dreierlei Stimmen daß die Täler, daß die Berge erklingen Das hörte des Kaisers Töchterlein in ihrem stillen Schlafkämmerlein mit den Sängern, da möchte ich wohl reisen denn das Singen, denn das Singen ist meine Freude Und sie kamen an einen grasgrünen Wald da standen

Liederzeit: | 1778


Ich ging einmal spazieren

Ich ging einmal spazieren , zum trallalalla spazieren in den Wald , a ha, a ha Da begegnet mir ein Mädchen es war achtzehn Jahre alt Ich nahm das Mädchen bei mich aus dem Wald in das Wirtshaus hinein Der Wirt der wollt sie kaufen versoffen muß sie sein Da fing sie an zu weinen zu weinen fing sie an

Liederzeit: | | 1900


Ich ging einmal spazieren (die verlorene Ehre)

Ich ging einmal spazieren spazieren in den Wald Da begegnet mir ein Mädchen es war achtzehn Jahre alt Ich nahm das Mädchen bei mich aus dem Wald in das Wirtshaus hinein Der Wirt der wollt sie kaufen versoffen muß sie sein Da fing sie an zu weinen zu weinen fing sie an Ach Mädchen warum weinest du ich wein um

Liederzeit: | | 1800



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Blaubart

Blaubart ist ein Märchen von Charles Perrault (französisches Original: La barbe bleue) und steht in dessen “Geschichten oder Märchen aus vergangener Zeit…” von 1697. Perrault griff dabei diverse Motive aus volkstümlichen Erzählungen, Legenden und Balladen auf. Der Stoff um den frauenmordenden Blaubart fand seitdem vielfach Verwendung. Die Geschichte gelangte in einer von Perrault abweichenden Version auch in die Erstauflage von Grimms Kinder- und

Schneckenburger

Ein sehr wohlwollendes, beinahe glorifizierendes Portrait von Max Schneckenburger, aus einer Ausgabe der Gartenlaube von 1870: Max Schneckenburger: der Sänger der „Wacht am Rhein“, der Kriegshymne der Deutschen im Kampfe gegen die Franzosen 1870–71, wurde als der Sohn eines geachteten Kaufmanns zu Thalheim bei Tuttlingen in Württemberg am 17. Februar 1819 geboren. Er besuchte die lateinischen Schulen zuerst in Tuttlingen

Gättke

Walter Gättke wurde am 4. Mai 1896 in Hamburg geboren als Sohn eines Beamten geboren, dort beging er am 10. Januar 1967 Selbstmord . Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts (siehe links) wurde er erst drei Wochen später als vermisst gemeldet. Bekannt wurde er vor allem als Liedermacher der bündischen Jugend nach dem ersten Weltkrieg. . Nach dem Besuch der

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