Liebeskummer


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Ade mein Schatz und ich muß fort

Ade mein Schatz und ich muß fort ich muß dich meiden von dir abscheiden an fremden Ort Schatz gehst du denn so weit von mir im Rosengarten will ich deiner warten im grünen Klee Brauchst meiner nicht zu warten bin viel zu schlecht frei dir ein Reiche die deines Gleichen Ich frei ja nicht nach Geld und Gut an Gottes

Liederzeit: | 1804


Ade zur guten Nacht

Ade zur guten Nacht! Jetzt wird der Schluß gemacht, Daß ich muß scheiden. Im Sommer da wächst der Klee, Im Winter, da schneit´s den Schnee, Da komm ich wieder Es trauern Berg und Tal, Wo ich viel tausendmal Bin drüber gangen; Das hat deine Schönheit gemacht, die hat mich zum Lieben gebracht mit großem Verlangen. Das Brünnlein rinnt und rauscht

Liederzeit: | | 1840


Alle Berg und Hügelen  (Lebensüberdruß)

Alle Berg und Hügelen fallen über mir ich bin des Lebens müde kommt helft mir in die Ruh wohl in die Ruh wohl in die Erd wo ich gut verwahret werd wo ich Ruhe finde wo ich finde Ruh O du scharmante Seele komm lindre meinen Sinn Schau an wie ich mich quäle wenn ich nicht bei dir bin Tausend

Liederzeit: | 1843


Alles kommt zu seinem Ende

Alles kommt zu seinem Endeaber mein Verlangen nichtwo ich nur mein Aug hinwendeseh ich Schatten und kein LichtKein Vergnügen will sich zeigenkeine Freude wird erblicktich muss leiden und verschweigenwas mir auf mei´m Herzen liegt Dieser Zwang tut meinem Sinnviel Gewalt und Unrecht anaber was hilft mein Begehrenweil ich es nicht ändern kannStilles Seufzen und Wehklagenhat das Schicksal mir bestelltmit Geduld

Liederzeit: | 2011


Als ich achtzehn Jahr alt war nahm ich mir ein Weib (Der Tod von Basel)

Als ich achtzehn Jahr alt war da nahm ich mir ein Weib das selbe war ein Luder ein bitterböses Weib Da ging ich in die Kirch hinein und bat den lieben Gott er möchte doch bescheren der Alten ihren Tod Und als ich nach Hause kam die Alt´, die war schon krank da hätt ich sollen essen vor Freude sag

Liederzeit: | , | 1933


Als ich als ich als ich ein Jüngling war

Als ich als ich als ich ein Jüngling war liebt ich, liebt ich ein Mädchen von achtzehn Jahr Ich kann nicht bei dir sein muß in die Welt hinein Schifflein, Schifflein, Schifflein auf blauer Flut schaukle ,schaukle ,schaukle der Heimat zu Als ich, als ich, als ich Matrose war liebt ich, liebt ich ein Mädchen von achtzehn Jahr Ich kann

Liederzeit: | 1936


Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)

Als ich ein jung Geselle war, nahm ich ein steinalt Weib; ich hatt sie kaum drei Tage, Ti-Ta-Tage da hat´s mich schon gereut. Da ging ich auf den Kirchhof und bat den lieben Tod: Ach lieber Tod zu Basel, Bi-Ba-Basel hol mir mein´ Alte fort! Und als ich wieder nach Hause kam, mein Alte war schon tot; ich spannt die

Liederzeit: | , | 1600


Als ich in Hamburg war eh du mon dieu

Als ich in Hamburg war eh du mon dieu, mon dieu, Als ich in Hamburg war eh du mon dieu, Sah ich ein schönes Kind, Voller Liebe war ich toll und blind sacre di bleu Ich nahm sie sanft am Arm eh du mon dieu, mon dieu, Sie aber schnauzte mich an eh du mon dieu Meinen Sie denn, ich

Liederzeit: | 1910


Am Brünnelein im Walde wie traulich war´s zu zwein

Am Brünnelein im Walde wie traulich war´s zu zwei´n am Brünnlein im Walde, da steh ich ganz allein hab meinen Schatz verloren nur durch ein einzig Wort er konnt mir nicht vergeben, zog in die Ferne fort Nun ist er wieder kommen, am Brünnlein tat ich stehn er ging an mir vorüber, hat mich nicht angesehn Hat nicht die Reu´

Liederzeit: | | 1936


Am Dienstag z´ Morgen in aller Früh

Am Dienstag z´ Morgen in aller Früh da muss ich zu meiner Mutter auf die Hochzeit gehn Guten Morgen ihr Hochzeitsleut ich wünsche meiner Mutter ein grosse Freud Wie kann ich dann deine Mutter sein Von Perlen trag ich ein Kränzelein Trägst du von Perlen ein Kränzelein wo hast dann du deine drei Kinderlein? Das erste hast du ins Wasser getragen

Liederzeit: | 1918


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von Toggenburg

Graf Kraft von Toggenburg: schweizerischer Minnesinger. Von drei Trägern dieses Namens in dem vornehmen und mächtigen Adelsgeschlecht gilt nach allgemeiner Annahme der zweite als unser Dichter; er ist im Gegensatz zu den beiden anderen nur in einer Urkunde vom 27. Mai 1260 belegt. Zu dieser Zeit stimmt es, daß die Manessische Handschrift ihn in der Grafenbank ihres Grundstocks zu dem den

Siehe auch Liebeslieder– Erotische Lieder – Brautlieder – Tagelieder – Hochzeitslieder

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