Liederlexikon: Zupfgeigenhansel

| 1970

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ZupfgeigenhanselErich Schmeckenbecher und Thomas Friz waren mit Sicherheit das bekannteste Folk-Duo der achtziger Jahre. Ihre Aufnahmen mit deutschen Volksliedern, jiddischen Liedern und Texten von Theodor Kramer finden auch heute – lange nachdem sich das Duo aufgelöst hat – noch ihr Publikum. Die Grenzgänger werden öfters als ihre Nachfolger bezeichnet – Tatsache ist, daß es heute nur noch eine Handvoll Musikgruppen ihn diesem Land gibt, die traditionelle deutsche Volkslieder singen.
Zu ihren schönsten Aufnahmen gehören die drei Volkslieder-Alben (Vol. 1-3), “Jiddische Lieder” und “Miteinander”. Einige ihrer Interpretationen kann man heute beinahe schon als Klassiker der deutschen Folkmusik bezeichnen, wie z.B. “Es wollt ein Bauer früh aufstehn”, “Ein stolzes Schiff”, “Fordere niemand mein Schicksal zu hören” oder “Mein Michel was willst du noch mehr”


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Ich fahr dahin

Ich fahr dahin, wann es muß sein ich scheid mich von der Liebsten mein; zuletzt laß ich das Herze mein, die weil ich leb, so soll es sein ich fahr dahin, ich fahr dahin Das sag ich ihr und Niemand meh: meinem Herzen geschah noch nie so weh Sie liebet mir je länger je mehr. durch Meiden muß ich leiden

Ich armes Meidlein klag mich sehr

Ich armes Meidlein klag mich sehr wie soll mir nur geschehen daß ich den Allerliebsten mein solang nit hab gesehen Der mir die Zeit und Weil vertreibt sonst keiner auf dieser Erden wann ich gedenk, wie es ihm geht mein Herz in großem Trauren steht wie kann ich fröhlch werden Ach reicher Gott, gib mir das Glück wo er reit

Brüder Brüder wir müssen ziehen in den Krieg

Brüder, Brüder, jetzt gehts in den Krieg Wer kann sagen was da geschieht? Wer kann den Tag erforschen Wer kann den Tag erforschen wenn wir kommen aus dem Krieg? Vater, Vater, ich bin euer Sohn helft mir mit Geld davon Helft mir mit Gut und Geld dass ich nicht darf ziehn ins Feld dass ich bleibe hier Ei du mein