Liederlexikon: Üb immer Treu und Redlichkeit

| 1775
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„Üb immer Treu und Redlichkeit“ ist ein Lied nach dem 1775 geschriebenen Gedicht „Der alte Landmann an seinen Sohn“ von Ludwig Heinrich Christoph Hölty. Die Melodie ist von Wolfgang Amadeus Mozart aus der „Zauberflöte“ (1791). Durch Schulgesangbücher im 19. Jahrhundert weit verbreitet.  In dem Film “ Der Blaue Engel „, nach dem Roman  Professor Unrath von Heinrich Mann, ist das Lied zu Beginn als Glockenspiel zu hören. Das Lied war in Preußen vor dem ersten Weltkrieg für den Schulunterricht in der fünften Klasse vorgeschrieben.



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Üb immer Treu und Redlichkeit im Archiv:

Hölty

Ludwig Christoph Heinrich Hölty wurde am 21. Dezember 1748 in Mariensee bei Hannover geboren, er studierte  Theologie und neuere Sprachen in Göttingen. Er fand Zugang zum Kreis um Heinrich Christian Boie und dessen Göttinger Musenalmanach und wurde er Mitbegründer des Göttinger Hains. Am 1. September 1776 starb Hölty im Alter von nur 27 Jahren in Hannover an Tuberkulose. Zu seinen bekanntesten Gedichten gehört „Üb’ immer Treu

Üb immer Treu und Redlichkeit

Üb immer Treu und Redlichkeit Bis an dein kühles Grab, Und weiche keinen Finger breit Von Gottes Wegen ab Dann wirst du wie auf grünen Au´n Durch´s Pilgerleben geh´n Dann kannst du sonder Furcht und Grau´n dem Tod ins Auge seh´n. Dann wird die Sichel und der Pflug In deiner Hand so leicht, Dann singest du beim Wasserkrug, Als wär

Auf, ihr muntern Hochzeitsgäste

Auf, ihr muntern Hochzeitsgäste, helfet dieser Jungfraunschar heut an diesem Freudenfeste, ehret das beglückte Paar! Welches Gott zusamm verbunden, durch sein heilig´s Sacrament; Gnade hat´s darin gefunden, sich zu lieben bis ans End´. Auf! es solle nun bei allen deren Brust hat Redlichkeit, der gerechte Wunsch erschallen: Leben sollen lange Zeit Braut und Bräutigam beisammen, fröhlich, wie zu jener Stund‘,

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