Kommersbuch

| 1970

Das Allgemeine deutsche Kommersbuch (auch Lahrer Kommersbuch oder ADK) erschien erstmals 1858 und wurde im Jahre 2004 zum 162ten Male aufgelegt. Es ist das bekannteste Liederbuch für den Gebrauch auf der studentischen Kneipe, denn das bedeutet Kommersbuch, in Deutschland.
Es wird eigens für den Besteller von Hand gebunden und entsprechend den Wünschen des Bestellers ausgestattet, z.B. in Leder gebunden, mit Biernägeln versehen, mit dem Zirkel einer studentischen Verbindung versehen, etc…
Vorweg als Motto steht das Gedicht Ein Büchlein nehm ich oft zur Hand

Bis zum Jahre 2000 erschien das ADK im Verlag Moritz Schauenburg, danach im Morstadt Verlag in Kehl.

Alle Lieder aus dem Kommersbuch

Mp3, CDs und Bücher dazu: :

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"Kommersbuch" im Archiv:

  • A Busserl is an schnuckrig Ding
    A Busserl is an schnuckrig Dingmer weiss nit, wie es tutmer isst es nit, mer trinkt´s auch nitund dennoch schmeckt´s so gut Und was a Schreiber schreiben kannwohl in zehntausend Stunddas druckt a einzig Busserl ausdem Dirndl auf den Mund A Busserl is a schnuckrig Dingmer’s nit begreifen kannim Herzle is a Kammerl drinda fängt´s […]
  • Abend wird´s des Tages Stimmen schweigen
    Abend wird´s, des Tages Stimmen schweigen röter strahlt der Sonne letztes Glühn und hier sitz ich unter euren Zweigen und das Herz ist mir so voll, so kühn Alter Zeiten alte treue Zeugen schmückt euch doch des Lebens frisches Grün und der Vorwelt kräftige Gestalten sind uns noch in eurer Pracht erhalten Viel des Edlen […]
  • Ach das Exmatrikulieren
    Ach, das Exmatrikulieren ist ein böses Ding, ja, ja! Mich befällt ein leises Frieren denk ich an Examina. Mir wird bang und immer bänger denn die schöne Zeit ist aus! Zögern darf ich nun nicht länger muß zurück ins Vaterhaus! Der Papa, der schreibt posttäglich: “Lieber Sohn, bist fertig Du?” Fertig? Ja, und das ist […]
  • Ach du klarer blauer Himmel
    Ach du klarer blauer Himmelund wie schön bist bist du heut!Möcht´ ans Herz gleich dich drückenvor Jubel und Freud´Aber´s geht doch nicht andenn du bist mir zu weitund mit all meiner Freudwas fang´ ich doch an? Ach du lichte grüne Weltund wie strahlst du voll Lust!Und ich möcht’ mich gleich werfendir vor Lieb’ an die […]
  • Ach Gott wie weh tut scheiden
    Ach Gott, wie weh tut scheiden hat mir mein Herz verwundt So trab ich über die Heiden und traur zu aller Stund Der Stunden, der seind allsoviel mein Herz trägt heimlichs Leiden wie wohl ich oft fröhlich bin. Tät mir ein Gärtlein bauen von Veil und grünem Klee ist mir zu früh erforen tut meinem […]
  • Ach wenns nur der König wüsst
    Ach, wenns nur der König auch wüsstwie wacker mein Schätzelein ist!Für den König, da ließ er sein Blutfür mich aber ebenso gut Mein Schatz hat kein Band und kein Sternkein Kreuz wie die vornehmen Herrnmein Schatz wird auch kein Generalhätt’ er nur seinen Abschied einmal. Es scheinen drei Sterne so helldort über der Marien-Kapellda knüpft’ […]
  • Ahnungsgrauend (Bundeslied vor der Schlacht)
    Ahnungsgrauend, todesmutig bricht der große Morgen an und die Sonne, kalt und blutig leuchtet unsrer blutgen Bahn In der nächsten Stunden Schoße liegt das Schicksal einer Welt und es zittern schon die Lose und der ehrne Würfel fällt Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde treu so zum Tod, […]
  • Alles schweige Jeder neige (Landesvater)
    Alles schweige! Jeder neige ernsten Tönen nun sein Ohr! Hört, ich sing´ das Lied der Lieder hört es, meine deutschen Brüder, hall es wider, froher Chor! Deutschlands Söhne, laut ertöne euer Vaterlandsgesang! Vaterland, Du Land des Ruhmes weih’ zu Deines Heiligtumes Hütern uns auf Lebenslang Hab und Leben dir zu geben sind wir allesamt bereit; […]
  • Allmacht die furchtbar die gnadenvoll über uns schaltet
    Allmacht die furchtbar die gnadenvoll über uns schaltet Urlicht, vor welchem die sterbliche Weisheit veraltet Gott unser Gott, Hochmut verwehet in Spott wo deine Herrlichkeit waltet Vater der Menschen, du sahst unsre Arbeit und Streben hast unser Sehnen gewürdigt, das Reich uns gegeben Ein Vaterland, hast uns die Rettung gesandt hast uns erwecket zum Leben […]
  • Als der Sandwirt von Passeier Insbruck (Andreas Hofer)
    Als der Sandwirt von Passeier Insbruck hat mit Sturm genommen, die Studenten, ihm zur Feier mit der Geigen mittags kommen, laufen alle aus der Lehre ihm ein Hochvivat zu bringen, wollen ihm zu seiner Ehre seine Heldentaten singen. Doch der Held gebietet Stille spricht dann ernst: “Legt hin die Geigen! Ernst ist Gottes Kriegeswille wir […]
  • Als die Preußen marschierten vor Prag
    Als die Preußen marschierten vor Prag Vor Prag, eine wunderschöne Stadt Sie haben ein Lager geschlagen Mit Pulver und mit Blei ward´s betragen Kanonen wurden aufgeführt Schwerin hat sie da kommandiert Einen Trompeter schickten sie hinein, Ob sie das Prag wollten geben ein, Oder ob sie es sollten einschießen. „Ihr Bürger laßts euch nicht verdrießen! […]
  • Als ich den ersten Becher trank
    Als ich den ersten Becher trankda klang mir in den Ohren ihr Name,die ich mir zum Schatz vor allen auserkoren,der ich versprochen treu zu seinin versibus et prosasie hat ein Herz wie Edelsteinprae ceteris formosaWenn andre Mägdlein bei dir sindda ist so schön mein liebes Kindut inter spinas rosa Ich dachte wiederum an siebeim zweiten […]
  • Als ich im Städtchen Abschied nahm (Abschied von Tübingen)
    Als ich im Städtchen Abschied nahm bergauf, bergab, wohin ich kam, wie schwer hab´ ich´s getragen Ade! Ade! zu sagen Auch sah’ ich’s dem und jenem an manch freundlich Wort noch mahnte dran: sie liessen mich nicht gerne fortziehen in die Ferne Und doch behielt ich frischen Mut wie stets ein rechter Bursch es thut, […]
  • Am deutschen Strom (O Pfälzerland wie schön bist Du)
    Am deutschen Strom, am grünen Rheine ziehst Du Dich hin, o Pfälzerland! Wie lächelst Du im Frühlingsschmucke wie winkt des Stromes Silberband! Da steh´ ich auf des Berges Gipfel und schau auf dich in süsser Ruh´, und jubelnd ruft´s in meinem Herzen O Pfälzerland, wie schön bist Du! Es nickt von deinen sanften Hügeln die […]
  • Am Rhein am grünen Rheine
    Am Rhein, am grünen Rheineda ist so mild die Nacht;die Rebenhügel liegenin gold´ner Mondenpracht.Und an den Hügeln wandeltein hoher Schatten hermit Schwert und Purpurmanteldie Krone vom Golde schwer Das ist der Karl, der Kaiserder mit gewalt’ger Handvor vielen Hundert Jahrengeherrscht im deutschen Land.Er ist heraufgestiegenzu Aachen aus der Gruftund segnet seine Rebenund atmet Traubenduft Bei […]


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