Kategorie: Werke 1910-1920

Anthropophyteia

Anthropophyteia. Jahrbücher für folkloristische Erhebungen und Forschungen zur Entwicklung der geschlechtlichen Moral , hrsg. von Friedrich S. Krauß . 10 Bde.. Leipzig 1904-1913

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Der freie Turner

Der freie Turner erschien im Arbeiter-Turnverlag Backhaus & Diettrich (Fritz Wildung) in Leipzig, 1913 bereits in der 13. Auflage (260.000 Exemplare) mit in den Text eingedruckten Singnoten. Es enthält im handlichen, taschentauglichen Format an die 300 Lieder.

Der freie Turner im Archiv:

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Der wahre Jacob

Der wahre JacobDer wahre Jacob war eine sozialdemokratische Satirezeitschrift, die im Anschluß an die Sozialistengesetze erstmals am 5. November 1879 in Hamburg erschien. Sie war über lange Zeit die meistgelesene Zeitschrift im Umfeld der SPD.

Wilhelm Blos, der Gründer der Satirezeitung,  schrieb unter dem Pseudonym Hans Flux zahlreiche Satiren, Erzählungen und Gedichte. Nach den ersten zwölf Ausgaben  wurde Blos im Oktober 1880 durch die Reichsbehörden aus Hamburg und Preußen ausgewiesen. 1884 setzten er und seiner Verleger Dietz die Zusammenarbeit in Stuttgart fort. Dort erschien der wahre Jacob in regelmäßiger Folge bis 1914.

Unter dem Sozialistengesetz wurde jede Nummer des Blattes polizeilich überwacht. Die sozialdemokratische Tendenz des Blattes wurde nicht angezweifelt; dennoch gelang es der Staatsanwaltschaft nie, Beweise vorzulegen, die für eine Anklage ausgereicht hätten, da der Ton der Zeitschrift in dieser Zeit gemäßigter war als der anderer sozialdemokratischer Periodika. Offen sozialdemokratische Periodika und Bücher wurden im Ausland gedruckt und illegal eingeschmuggelt. Der wahre Jacob erschien mit Unterbrechungen bis 1933.

Quelle und mehr zu “Der wahre Jacob”: Wikipedia

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Erotische Volkslieder aus Deutschland

Erotische Volkslieder aus Deutschland wurden 1910 herausgegeben von Hans Ostwald . Eberhard Frowein Verlag, Berlin W 15. Hans Ostwald schreibt im Vorwort:

Erotische_Volkslieder_aus_DeutschlandBis in mein Zimmer hinein höre ich das Gepolter der Eisenbahn oder das Gebimmel der Elektrischen, das Heulen der Fabriksirenen und das Töfftöff des Autos. Sehr melodisch klingen diese Töne nicht. Aber sie verschwinden doch manchmal. Und dann singt das Locken der Vögel vom Garten herein. Wie eifrig und deutlich das Vogelmännchen dem Weibchen seine Wünsche und seine Gelüste vorträgt! Immer wieder schlägt es an und trillert und pfeift und zwitschert von liebestollen Dingen. Wie gut das klingt! –

Die Eisenbahn und das Grammophon, die Musikmaschine und der Gassenhauer scheinen mit ihren oft so widerwärtigen Geräuschen keinen Fleck unserer deutschen Erde verschonen zu wollen. Selbst in den oberbayerischen Bergen hörte ich im vergangenen Sommer die neuesten Berliner Schlager. Betriebsame Wirte sorgten durch Musikmaschinen für ihre Verbreitung. Und die einheimische Tanzmusik versuchte sich auch in falsch angebrachtem Ehrgeiz an den Erzeugnissen der großstädtischen Tingeltangelproduktion. Aber auch hier ging es schließlich wie mit der Eisenbahn und mit den Vögeln. Die Erotik brachte noch andere Töne zum Vorschein: Das sonst so totgeschwiegene und von tausend Gassenhauerrefrains überschrieene, ausgepfiffene und verjagte Volkslied klang plötzlich ganz lebendig. Ich sah später in meiner Sammlung von Volksliedern nach, [4] die mir von Bauern, Arbeitern, Kleinbürgern, Hausierern und Studenten eingesandt worden waren und ließ mir gleichzeitig von meinen Helfern neues Material schicken. Ein ziemlich bedeutender Posten kam zusammen. Und fast nur Erotika. Zweifellos genügen dem Volk die mehr oder weniger schlüpfrigen und nur zweideutigen modischen Verse nicht. Es braucht für seine Sinnesfreude herzhaftere Kost. Und da hat sich gerade die alte Art und Weise erhalten, die aus dem Wesen unseres Volkes herausgewachsen ist und die bestimmt auch solange bestehen wird, wie ein deutscher Mann an die Freuden der Liebe denkt. Denn was im Wesen eines Volkes liegt, was aus seinem Fleisch und Blut herausgewachsen ist, kann nie ganz verschwinden. Neues kann neben ihm auftauchen. Aber Spuren des Alten werden immer durch die neuen, schlechtgewebten Gewänder blicken. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben. Wie das Lied von der Anne-Marie.

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Freiheitsklänge

Freiheitsklänge

Freiheitsklänge. Sozialistisches Liederbuch. Verlag “Freiheit”, Budapest . 1909. 32 S. –  Wurde für 25 Pfg. verkauft. Sehr seltenes Liederbuch aus dem anarchistischen Umfeld, leider ohne Noten. Enthält Lied- Texte von Herwegh , Henckell , Heine , den ” Generalstreik-Marsch ” und ” Weckruf ” von Erich Mühsam , das ” Proletarierlied ” von John (Johann) Most , eine ” Spanische Anarchisten-Hymne ” von Ramon Carratala, ” Vaterland ” von Mackay sowie bekannte Lieder der Arbeiterbewegung. Zum Teil sollten die Texte zu bekannten und hier angegebenen Melodien gesungen werden.

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Gesellenfreud

-Gesellenfreud-Gesellenfreud – Liederbuch für katholische Jungmänner und Gesellenvereine , herausgegeben von Otto Gauß im Verlag der Hauptstelle katholisch-sozialer Vereine Leohaus, München 28, Pestalozzistrasse 1. Das Vorwort stammt vom 11. November 1913. Das Buch enthält religiöse Lieder, Vereinslieder, Vaterlands- und Heimatlieder , Naturlieder , Wander- und Abschiedslieder , Turner- und Soldatenlieder , Volkslieder, Scherzlieder und Wahlsprüche. Insgesamt sind es über 250 Lieder mit Noten.

Gesellenfreud im Archiv

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Kampflieder

Kampflieder (1919)

 

Kampflieder – Erstmals herausgegeben von der Freien Sozialistischen Jugend Deutschlands, Verlag Junge Garde / Berlin (Preis 75 Pfg.), Berliner Musikalien Druckerei GmbH. In der zweiten Auflage ( 21-40.Tsd Exemplare)  werden acht Lieder ausgetauscht.

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Proletarier singe

Proletarier singe

Proletarier singe: Ein neuzeitliches Liederbuch für Jung und Alt,  herausgegeben im Auftrag der K.P.D. von Carl Hoym, Hamburg, Verlag A. Willaschek & Co., Hamburg.

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Soldatenlieder-Sammlung

Das Deutsche Volksliedarchiv in Freiburg wurde im Frühjahr des Jahres 1914 gegründet. Unmittelbar nach Beginn des Ersten Weltkrieges begann der Leiter dieser Einrichtung, Professor John Meier, mit dem Aufbau von Kriegssammlungen. Entsprechend dem Gründungszweck des Archivs, nämlich deutsch­sprachige Volkslieder zu sammeln, dokumentieren und zu erforschen, standen dabei lyrische Texte im Vordergrund. Neben einer Zeitungsausschnittsammlung mit Kriegsgedichten (14.000 Gedichte) wurde mittels einer Fragebogen-Aktion damit begonnen, Soldatenlieder empirisch zu erheben.

Eingeleitet wurde diese Aktion mit Genehmigung der Heeresleitung und mit Unterstützung des Verbandes Deutscher Vereine für Volkskunde. Aufgrund von mehreren hundert Briefeinsendungen (Sign. Sl) wur­den – allerdings erst nach Ende des Ersten Weltkrieges – archivalische Liedbelege angefertigt (Sign. A 106413 bis 109416).

Das Bremer Ensemble “Die Grenzgänger” veröffentlichte im Mai 2014 ein Album mit Liedern aus dieser Sammlung. “Maikäfer Flieg” wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, der Titel “Wenn der Tod tanzt (Aspirin)” war auf Platz 1 der Liederbestenliste.

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