Es spielt ein Ritter mit seiner Magd

| 1544

Es spielt ein Ritter mit seiner Magd. Ballade von einer ungewollten Schwangerschaft, schon 1544 im Antwerpener Liederbuch. Vielfach mündlich überliefert. Das Lied hat das „Recht der ersten Nacht“ (Jus Primae Noctis“) zum Thema ( Hans Ostwald). Ein reicher Ritter bzw Graf beschläft seine Untergebene, diese wird ungewollt schwanger, treibt das Kind ab und stirbt. In mehreren Versionen überliefert, hat das Lied oft noch eine Wendung, in der dem Grafen bzw. Ritter träumt, dass das Mädchen im Sterben liegt. Er reitet ihr nach und stirbt an ihrem Sarg. Der letzte Teil, scheint wie Hoffmann von Fallersleben nachgewiesen hat, aus einer anderen Ballade zu stammen.




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"Es spielt ein Ritter mit seiner Magd" im Archiv:

  • Es schlief ein Graf bei seiner Magd (1910)
    Es schlief ein Graf bei seiner Magd bis an den hellen Morgen bis das der helle Tag anbrach fing sie gleich an zu weinen Weine nicht, weine nicht, mein holdes, holdes Kind deine Ehr will ichs bezahlen Ich schenk dir meinen Reitersknecht dazu zehntausend Taler Den Reitersknecht den mag ich nicht ich will den Herren […]
  • Es spielt ein Ritter mit einer Magd (1805, Wunderhorn)
    Es spielt ein Ritter mit seiner Magd Bis an den hellen Morgen. Bis daß das Mädchen schwanger war, Da fing es an zu weinen »Wein’ nicht, wein’ nicht, braun’s Mädelein, Dein Ehr will ich dir zahlen Ich will dir geben den Reitknecht mein, Dazu fünfhundert Thaler.« »Den Reitknecht und den mag ich nicht, Will lieber […]
  • Es spielt ein Ritter mit einer Magd (Schlesien,1841)
    Es spielt ein Ritter mit einer Magd Sie spielten eine lange Weile Und als sie genug gespielet hatt´n Da fing sie an zu weinen Weine nicht weine nicht feins Mädelein Ich will dir Alles bezahlen Ich will dir geben den Reitknecht mein Dazu dreihundert Thaler Den Reitknecht dein den mag ich nicht Dazu dreihundert Thaler […]
  • Es spielt ein Ritter mit seiner Magd
    Es spielt ein Ritter mit einer Magd sie spielten alle beide Und als der helle Morgen anbrach da fing sie an zu weinen Weine nicht weine nicht brauns Mägdelein dein Ehr will ich dir bezahlen Ich will dir geben den Reitknecht mein dazu dreihundert Thaler Den Reitknecht und den mag ich nicht ich will den […]
  • Es spielte ein Graf mit einer Magd
    Es spielte ein Graf mit einer Magd sie spielten alle beide und als der helle Morgen anbrach da fing sie an zu weinen. “Wein’ nicht, wein’ nicht mein Mägdelein dein’ Ehr will ich bezahlen Ich will dir geben den Reitknecht mein dazu zwölfhundert Taler.” “Den Reitknecht dein, den mag ich nicht, Ich will den Herren selber. […]
  • Es spielte ein Ritter mit einer Dam
    Es spielte ein Ritter mit einer Dam´ Sie spielten eine kleine Weile Als sie ’ne kleine Weile gespielet hatten Fängts Mädchen an zu weinen Weine nicht, weine nicht, mein liebes Kind Ich will dir alles bezahlen Ich will dir geben den Reitersknecht Dazu fünfhundert Taler Den Reitersknecht, den mag ich nicht Ich will den Herren […]
  • Herr Malmstein er träumt einen Traum in der Nacht
    Herr Malmstein er träumt einen Traum in der Nacht Ihm träumte daß das Herz seiner Liebsten zersprang Herr Malmstein er ruft seinen Dienern im Schloß Steht auf und sattelt mir mein graues Roß Steht auf und sattelt mir den Traber grau Will reiten zu meiner lieben Braute Herr Malmstein er ritt unterm Rosenchor Da standen […]


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