Liederlexikon: Einst ging ich am Ufer der Donau entlang

| 1900

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“Einst ging ich am Ufer der Donau entlang” wurde zuerst auf “Fliegenden Blättern” veröffentlicht: “Sieben schöne neue Lieder ( das 1. ) Frankfurt an der Oder und Berlin , bei Trowitzsch und Sohn ( o. J. um 1830-1840)” – der Selbstmord der Verlassenen beendet die Tragödie. Das sentimental-schwülstige Liedchen forderte geradezu zu einer Parodie heraus: In dem neuen Lied geht ein junger Mann am Flussufer spazieren, findet dort ein Mädchen im Schlaf und vergeht sich an ihr, während sie schläft. Diese Version verselbständigte sich in Soldaten- bzw.  Burschenschaftskreisen bis zur lustvollen Darstellung einer Vergewaltigung im Schlaf.



"Einst ging ich am Ufer der Donau entlang" im Archiv:

Einst ging ich am Ufer der Donau entlang (1830)

Einst ging ich am Ufer der Donau entlang wollte sehen ob mein einziger Wilhelm da stand er ist zwar verschwunden, er ist ja nicht mehr da es tönte schon wieder die holde Nachtigall Hier ist ja die Laube, so allein sitz ich hier ach wär doch mein einziger Wilhelm bei mir hier haben wir gesessen so manchen lieben Tag und

Einst ging ich am Ufer der Donau und fand

Einst ging ich am Ufer der Donau und fand ein schlafendes Mädchen im weißen Gewand Ein schlafendes Mädchen im weißen Gewand Ein schlafendes Mädchen im weißen Gewand Und als ich das schlafende Mädchen ansah Da könnt ihr euch denken, wie mir geschah Und eh ich mich kaum noch selber bedacht Da war schon das Opfer der Liebe vollbracht Text und

Ich ging mal die Donau entlang (Seemann)

Ich ging mal die Donau entlang ein Seemann ganz einsam dort stand Ich ging mal die Donau entlang ein Seemann ganz einsam dort stand Ach Seemann was bist du allein komm mit in mein Schlafkämmerlein. Und als die Uhr schlug zehn da war es bereits schon geschehn. Und als die Uhr schlug vier da klopft es ganz leis an die

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