Bremer Stadtmusikanten

Der Gott der Eisen wachsen ließ

| 1812

Auf dem blutigen Höhepunkt der napoleonischen Kriege schrieb der völkische Professor und spätere Paulskirchenabgeordnete Ernst Moritz Arndt 1812 sein Kampflied “Der Gott, der Eisen wachsen ließ”, ein Text, der in seiner martialischen Phantasie davon träumt, mit dem “Franzosenblut” das “Eisen (zu) röten”. Text: Ernst Moritz Arndt – Musik: Albert Methfessel .

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"Der Gott der Eisen wachsen ließ" im Archiv:

Der Bergbau hoch hoch unser Stand

Der Bergbau hoch, hoch unser Stand das Leder und die Feder Wir preisen ihn von Land zu Land sein Bestes lobt ein Jeder Der Aktenwurm verdorrt, vergällt bei seinen staub´gen Schwarten für uns ist selbst die Unterwelt ein schöner Wundergarten Ein Bücherheld, ein armer Wicht verkriecht sich in Folianten der Knappe forcht den Teufel nicht […]

Auf Brüder laßt in froher Lust

Auf, Brüder, lasst in froher Lust die vollen Gläser klingen, lasst hell das Lied aus eurer Brust sich auf zum Himmel schwingen! Die Freude winkt, von dannen fliehn die Sorgen und die Schmerzen und der Begeist´rung Flammen glüh´n empor in unsre Herzen Das erste Glas dem Vaterland dem Kaiser soll es klingen; der alten deutschen […]

Ich bin der Seiler Haltermann

Ich bin der Seiler Haltermann Ich hoff auf beßre Zeiten wenn man recht Stricke brauchen kann zu hohen Fürstlichkeiten Ich mache Seile dünn und dick man wähl sie dann nach Art und Schick Rotgießer bin ich, heiße Frei, Zur Arbeit allweil munter, Ich lob mir die Rotgießerei, Wenn Fürstenblut darunter. Es wird kein Volk sich je befrein Durch bloß Geschwätz bei Bier und Wein. Bin […]

Und stürmt es was es stürmen mag

Und stürmt es was es stürmen mag und schneit es ohne Ende es kam herauf der Siegestag der Wintersonnenwende Zu Schanden ward des Feindes List es siegt der Gott der Sonne Nennt ihn getrost den heil´gen Christ den Spender aller Wonne Die Finsternis, des Bösen Hort die muß vor ihm zerstieben sein Schwert heißt Wahrheit […]

Alte und neue Lieder

Alte und neue Lieder – mit Bildern und Weisen – erschien in vier Heften im Inselverlag , Leipzig  ca 1914. Die Bilder sind von Ludwig Richter . Das erste Heft beginnt mit : „Der Gott der Eisen wachsen ließ“. Im Vorwort heisst es: „Seiner Majestät dem Kaiser verdankt das Unternehmen dieser Liederhefte Unterstützung aus Mitteln, […]

Voll Falschheit starret rings die Welt

Voll Falschheit starret rings die Welt sie drohn im Westen, Osten nun soll der Feind, der uns umstellt echtdeutsche Hiebe kosten wir alle stehen kampfbereit zu Lande wie zu Meere Das Reich zu schützen jederzeit zu wahren Deutschlands Ehre Ein einig Volk zieht zornentbrannt und mit verhalt´nem Grimme das Schwert bereit in sich´rer Hand in […]


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