Liederlexikon: Da streiten sich die Leut herum

| 1834

„Da streiten sich die Leut herum“ ist ein Lied aus dem Zaubermärchen „Der Verschwender“ von 1834. Der Text stammt von Ferdinand Raimund, die Musik von Konradin Kreutzer (1780 – 1849)  – meist werden nur die Strophen 1-3 oder 1-4 – gedruckt. Dieses „Hobellied“ wurde vielfach nachgedichtet.


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Da streiten sich die Leut herum im Archiv:

Da streiten sich die Leut herum (Hobellied)

Da streiten sich die Leut herum oft um den Wert des Glücks Der eine heißt den andern dumm am End weiß keiner nix Da ist der allerarmste Mann dem andern viel zu reich das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich Die Jugend will stets mit Gewalt in allem glücklich sein doch wird man nur ein wenig alt

Was streiten die Gelehrten nur so eifrig sich herum

Was streiten die Gelehrten nur so eifrig sich herum die Einrichtung in der Natur schint mir verfehlt und dumm So hat uns die Botanik auch in Floras Reich gelehrt daß alles ohne Sinn und Brauch konfus ist und verkehrt Weshlab soll die Asperula des Waldes Meister sein Was nützen der Campanula die blauen Glöckelein Waldmeistern dient ja kein Gesell er

Es bricht sich jetzt ein Wörtchen Bahn (Warum)

Es bricht sich jetzt ein Wörtchen Bahn mit siegender Gewalt man legt´s an alles prüfend an was sonst für heilig galt Mit Macht durchdringt es immermehr das ganze Publikum nur Finsterlinge fürchten´s sehr es ist das Wort „Warum?“ In Kirch´und Staat, allüberall wird jetzt „warum“ gefragt gar vieles Alte kommt zu Fall hell wird´s, wo´s nie getagt Was unerschüttert konnte

Mehr zu Da streiten sich die Leut herum

Da streiten sich die Leut herum in folgenden Liederbüchern:

u. a. in:  Feuerwerker-Liederbuch (1883) – Liederbuch für die Deutschen in Österreich (1884) — Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) — Liederbuch Postverband (1898) — Albvereins-Liederbuch (1905) — Concordia-Liederbuch (1911) — Gesellenfreud (1913) — Sport-Liederbuch (1921,1.-3.) — Alpenrose (1924, 1-3) —