Liederlexikon: Da oben auf dem Berge

| 1842

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Das Lied “Da oben auf dem Berge” ist in mehreren Fassungen mündlich überliefert, wobei nur die eine Strophe zu existieren scheint, zu der dann später weitere Strophen hinzugedichtet wurden: Maria wiegt ihr Kind und der Wind weht über die Hütte, in der sie leben. Ein schlichtes Bild der Armut, zuerst wohl in “Des Knaben Wunderhorn”. Als “Da droben auf dem Berge” wurde es von Hoffmann von Fallersleben 1842 in seiner Sammlung  “Schlesische Volkslieder” als Nr. 271  veröffentlicht.  Es gibt Bezüge zu “Joseph lieber Joseph mein” aus dem 14. Jahrhundert,

 


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"Da oben auf dem Berge" im Archiv:

Auf dem Berge dort oben da wehet der Wind (1774)

Auf dem Berge dort oben, da wehet der Wind Da sitzet Mariechen und wieget ihr Kind. Sie wiegt es mit ihrer schneeweißen Hand, Den Blick in die Ferne hinaus gewandt In die Ferne hinüber schweift all ihr Sinn; Ihr Lieber, ihr Treuer, der ging dahin! Sonst ging er, sonst kam er; nun kommt er nicht mehr! Nun ist’s um Mariechen

Da oben auf dem Berge da rauschet der Wind

Da oben auf dem Berge da rauschet (sauset) der Wind da sitzet Maria (Frau Zwerge?) und wieget ihr Kind sie wiegt es mit ihrer schneeweißen Hand und braucht dazu kein Wickelband Diese Fassung aus Des Knaben Wunderhorn III. 1808 Anh. 60. Daher Münstersche Geschichten und Simrock Nr. 243. Pocci und Raumer, Kinderlieder 29 mit dem Anfang “Draußen auf dem Berge

Onn ieba´s Gebiegte su wehrt dar Wind

Onn ieba´s Gebiegte su wehrt dar Wind su wieget Maria ihr livestes Kind Sie wieget´s meit ihre schneeweiße Hand an Aengel raecht ihr dos Wiegeband in Kuhländische Volkslieder , herausgegeben von Dr. Meinert 1817 , Nr. 130 siehe Da oben auf dem Berge