Burkersroda von A - Z ..

Wir wollen zu Land ausfahren wohl über die Fluren weit, aufwärts zu den klaren Gipfeln der Einsamkeit. Woll´n lauschen woher der Sturmwind braust, lauschen was hinter den Bergen haust und wie die Welt so weit, und wie die Welt so weit. Fremde Wasser dort springen, sie soll´n uns´re Weiser sein, froh wir wandern und singen Lieder ins Land hinein. Und glüht unser Feuer an gastlicher Statt, so sind wir geborgen und schmausen uns satt und die Flamme leuchtet darein Und steigt aus tiefem Tale heimlich und still die Nacht, und sind vom Mondenstrahle Gnomen und Elfen erwacht. Dämpft die Stimme, die Schritte im Wald so hör'n, so schau'n wir manch Zaubergestalt, die wallt mit uns durch die Nacht. Es blüht im Walde tief drinnen die blaue Blume fein, die Blume zu gewinnen ziehn wir ins Land hinein. Es rauschen die Bäume, es murmelt der Fluß, und wer die blaue Blume finden will, der muß ein Wandervogel sein. Text: Hjalmar Kutzleb (Horant) (1911) Musik: Kurt von Burkersroda (1912) -> Wandervogel -> Bündische Jugend . Das Lied findet sich unter anderem auf dem ersten Heino Album von 1967. Er hat es später in leicht veränderten Arrangement erneut veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=3HVAWQCfAAk In der Fassung von Renate und Werner Leismann: https://www.youtube.com/watch?v=ga8Z0YLf9Mk Ted Kristen: https://www.youtube.com/watch?time_continue=17&v=NNOUE5Tk4r8 ..

Wir wollen zu Land ausfahren
wohl über die Fluren weit,
aufwärts zu den klaren
Gipfeln der Einsamkeit.
Woll´n lauschen woher der Sturmwind braust,
lauschen was [...] ...

Bündische Jugend | Wanderlieder | Liederzeit: | 1912