Arbeitslieder-Handwerkerlieder


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Auf Glückauf Glückauf

Auf Glückauf Glückauf Wackre Bergleut, kommt zu Hauf So von Freud und Lust umgeben wollen jetzt wir fröhlich leben singen unser froh Glückauf Glückauf Tief im Schacht, tief im Schacht ist es stille, dunkle Nacht Doch es schallen frohe Lieder kehren wir zu Tage wieder ist des Tages Schicht vollbracht vollbracht Froher Mut, froher Mut gibt gesundes, rasches Blut Wo die holde Freude winket wo

Liederzeit: | 1900


Auf ihr Böttcher auf und trinket

Auf ihr Böttcher auf und trinket seht der Wein im Glase blinket Legt die Sorgen all beiseite heute sind wir frohe Leute Gestern gab´s beim Böttcher drauf freut´ sich ein jeder schon Alle Böttcher sollen leben weil sie edle Kunst ausgeben die das Leimen nicht erfunden und doch Holz mit Holz verbunden und ( das ist das Allerbest ) daß

Liederzeit: | | 1869


Auf kommt in die Felder (Der blühende Flachs)

Auf, kommt in die Felder und blühenden Au´n Das liebliche Pflänzchen der Mädchen zu schaun Es wächset und es grünet so freundlich und zart jungfräulich-bescheiden in eigener Art Laut rauschet vom Golde der Ähren das Land Still grünet das Pflänzchen in schlichtem Gewand Doch trägt es ein Krönlein von himmlischen Blau Des Krönleins Gestein ist der funkelnde Tau Erst barg

Liederzeit: | | 1799


Auf, ihr Brüder, seid wohl daran!

Auf, ihr Brüder, seid wohl daran! Jetzo kommt die Wanderzeit heran Ja, Wanderzeit, die gibt uns Freud Auf die Reise wolln wir uns begeben das ist unser schönstes Leben große, große Wasser, über Berg und Tal zu beschauen überall An dem schönen Donaufluß findet man ja seine Lust, ja seine Freud auf grüner Heid wo die Vöglein lieblich singen, und

Liederzeit: | | 1800


Aus der Tiefe ruf ich

Aus der Tiefe rufe ich Will dann niemand hören mich Hör mich armer Webersknapp Der muß machen knipp knapp Wenn die Knipp knapp staille stehen Müssen wir alle ohne Hemdle gehen Hemder ist das schonste Kleid Denn es zieret manches Weib Endlich kommt der Sonntag herbei Bin ich von Knipp Knapp Frei So verzecht der Muttersohn Sein verdiente Weberlohn Wenn

Liederzeit: | 1805


Aus Lumpen macht man Schreibpapier

Aus Lumpen macht man Schreibpapier Das legt man feinen Herren für Drum muß ich auch auf meinen Wagen Lumpen, Haderlumpen fahren Text und Musik: Verfasser unbekannt – aus Wittgendorf , Kreis Zittau , um 1850 – mitgeteilt von Friedrich Sieber-Dresden, daher bei Steinitz II 1962

Liederzeit: | | 1850


Aus Schreibern und Studenten werden der Welt Regenten

Aus Schreibern und Studenten – Ein gmeines Sprichwort ist – Werden der Welt Regenten Wie männiglich bewußt Sie kommen hoch zu Ehren Mit ihrer freien Kunst; Man hat sie lieb und geren Zu ihnen trägt man Gunst. Die Feder thut regieren Die ganze weite Welt Thut manchen Menschen zieren Verdient ihm Gut und Geld Ihr kann man nicht entbehren Man

Liederzeit: | 1900


Ausdeutungen des Webstuhlgeräusches

Heut an Pfenk (Pfennig)Murn an Pfenk. Hol´s Brot rein, mich hungert Mag´s warn, wie´s will Ich muß noch verhungern Gottesacker, Gottesacker Wenn’ch nur bald vaspern könnt! Wenn’ch nur emal trinken möchte! Die Kuhe, die gibt nischt. Leier, leier, DudelsackMorne ham mer FeiertagNeugersdorf, Spruch der Kinder, die von früh bis abends mitarbeiten müssen Wenn kee Sonntag wär off ErdenWas würd da

| , | 2004


Bäckerlied – Mir vor allem auf der Welt

Mir vor allem auf der Welt Das Handwerk der Bäcker gfällt Wenn schon alles ruht und schlaft Munter ist der Bäck und wacht. Die honet galanten Bäcken Haben Kisseln, Semmel, Wecken Brezen, Beigel und zur Not Schwarz-weiß und französisch Brot Man sieht keinem Bäcker an Was er vor ein ganzer Mann Der bei Nacht beim Mondenschein Schießt das Brot in

Liederzeit: | 1764


Beim Mondenschein steig ich mit der Leiter

Beim Mondenschein steig ich mit der Leiter in das Kammerfenster ein Ei, du sagst es nicht ei du wagst es nicht, Mensch du hast nen Vogel das verrät ja dein Gesicht Beim Mondenschein. Und das ist der Hering und das ist der Kater und das, das ist der Herbergsvater und der Hering und der Kater und der Herbergsvater. Beim Mondenschein

Liederzeit: | 1900



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