Bergmannslieder


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Der Bergbau hoch hoch unser Stand

Der Bergbau hoch, hoch unser Stand das Leder und die Feder Wir preisen ihn von Land zu Land sein Bestes lobt ein Jeder Der Aktenwurm verdorrt, vergällt bei seinen staub´gen Schwarten für uns ist selbst die Unterwelt ein schöner Wundergarten Ein Bücherheld, ein armer Wicht verkriecht sich in Folianten der Knappe forcht den Teufel nicht nicht Rübezahls Trabanten Zwar muß

| 1956


Der Bergmann ist wie weltbekannt

Der Bergmann ist, wie weltbekannt ein ganz gescheuter Mann und wenn er von dem A, B, C auch nicht die Bohne kann versteht er doch nach seiner Art Physik, Geometrie und wo ein Kunststück nötig ist verzagt der Bergmann nie Glück Auf ! Das Meter braucht der Bergmann nicht das hat er in der Faust er streckt die Fäuste hin

Liederzeit: | 1900


Der Bergmann mit dem Hüttenmann

Der Bergmann mit dem Hüttenmann und Köhler einst sich stritte wer doch der ehrenvollste Mann wohl sei aus ihrer Mitte Der Bergmann, dem es dünkte schier die Ehre die gebühret mir begann mit freiem Tone Den Bergmann lobt man überall und tut ihn weidlich preisen sein Fleiß gewinnet das Metall mit Schlägel und mit Eisen Er hat bei Herrn und

| | 1956


Der Bergmann schürft im tiefen Schacht

Der Bergmann schürft im tiefen Schacht beim Lämpchenschein in dunkler Nacht Ein schweres Los denn oftmals droht dem wackren Knappen bittrer Tod Der giftigen Gase Todesgraus löscht schnell das Lebenslichtlein aus Es zog gar oft durch Berges Auen Blitzschnell des Todes dunkles Grauen Jäh wurden sie dahingerafft die froh bisher für uns geschafft und trostlos und verlassen stehn die liebend

Liederzeit: | | 1930


Der Stolz von unnern Arzgeberg (Frohnauer Hammer)

Der Stolz von unnern Arzgeberg e wahrer Edelstaa Dos is das alte Hammerwerk do untn in Frohnaa gieh ich do bei dan Haus vorbei bleib iech vor Ehrfurch stieh un denk, ´s muß noch wie früher sei un här ne Hammer gieh Der alte Hammer, Hammer, Hammer Hammer in Frohnaa an dan ham mer, ham mer, ham mer unsre Freid

| 1930


Die Bergleut sind ein edle Zier

Der Bergmann ist ein edel Gezier Wohl hier auf dieser Erd: Er bringt das Gold und Silber herfür, Wie es geschrieben steht. Mit Schlägel und Eisen, Das muß man ihm beweisen, Man könnte nicht sprechen mit ihm von der Zechen, wenn keine Bergleut wärn: Glück auf! Es kommt Alles vom Bergmann her. Der Schneider der könnte kein Kleider mehr machen

Liederzeit: | | 1900


Die du im Erdenschoße des Bergmanns starker Hort

Die du im Erdenschoße des Bergmanns starker Hort hör Barbara, du Große getreuer Knappen Wort Zu schwerem Werk wir fahren hinab den dunklen Schacht O mögst du uns bewahren in tiefer Bergesnacht Will uns der Fels zerschmettern droht donnernd uns der Tod in flammenden Schlagwettern so reiß uns aus der Not Die du im Kampf mit Geistern der Tiefe unser

Liederzeit: | 1956


Dort oben auf dem Berge (Bergmann)

Dort oben auf dem Berge Da steht ein schönes Haus Da schauen all früh morgen Drei junge Bergleut raus. “Ach Mutter, liebste Mutter mein Der erste der ist mein! Der mit den schwarzbraun Äugelein Der soll mein Schatz schon sein!” “Ach Tochter, liebste Tochter mein Der Bergmann bringt nichts ein Der Bergmann bringt nichts Guts ich geb dir all mein

Liederzeit: | | 1900


Ein Bergmann will ich werden

Ein Bergmann will ich werden das ist ein Stand auf Erden geachtet weit und breit So ist mein ganzes Streben in meinem jungen Leben für jetzt und alle Zeit ein Echter auch zu sein ich meid´ den falschen Schein Kam´radschaft will ich zeigen und abhold allem Feigen geb’ ich in Ehr´ als Unterpfand mein junges Herz dem Vaterland Text und

Liederzeit: | 1956


Es braust ein Ruf so schnell wie Pest

Es braust ein Ruf so schnell wie Pest daß Warken sitzet im Arrest Vom Bildstock bis zu Von der Heydt sind wir gerührt in tiefem Leid Kam´raden, wir müssen einig sein Fest stehn wir treu zum Rechtschutzverein So lang ein Tropfen Blut noch rinnt und eine Faust das Fäustel schwingt So lang wir noch all´ einig sein hat keiner was

Liederzeit: | 1889



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