Grabgesänge


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Harre meine Seele harre des Herrn

Harre, meine Seele, harre des Herrn! Alles ihm befehle, hilft er doch so gern. Sei unverzagt, bald der Morgen tagt, und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach. In allen Stürmen, in aller Not wird er dich beschirmen, der treue Gott Harre, meine Seele, harre des Herrn! Alles ihm befehle, hilft er doch so gern. Wenn alles bricht, Gott verlässt

Liederzeit: | , | 1827


Herr bleib bei uns erhalt uns Herr

Herr bleib bei uns erhalt uns Herr dein Wort dein göttlich Licht sei allzeit unser Hort Herr bleib bei uns in dieser trüben Zeit gib frohen Mut verleih Beständigkeit Herr bleib bei uns der Feinde Macht mach sie zu Spott, erhör uns gnädiglich Herr bleib bei uns, zerschmettere Satans List Herr Zebaoth, du unsere Zuflicht bist Herr bleib bei uns,

Liederzeit: | 1906


Herr wie du willst so schicks mit mir

Herr, wie du willst, so schick´s mit mir im Leben und im Sterben Allein zu dir steht mein´ Begier laß mich, Herr, nicht verderben Erhalt mich nur in deiner Huld sonst, wie du willst, gib mir Geduld denn dein Will´ ist der beste Zucht, Ehr´ und Treu´ verleih mir, Herr und Lieb´ zu deinem Worte Behüt mich, Herr, vor falscher Lehr´

Liederzeit: | | 2009


Herzlich lieb hab ich dich o Herr

Herzlich lieb hab ich dich o Herr Ich bitt, wollst sein von mir nicht fern Mit deiner Güt´ und Gnaden Die ganze Wlet nicht freuet mich Nach Himmel und Erd´ nicht frag´ ich Wenn ich dich nur kann haben Und wenn mir gleich mein Herz zerbricht So bist doch du mein´ Zuversicht Mein Teil und meines Herzens Trost Der mich

Liederzeit: | 1567


Himmelan geht unsre Bahn

Himmelan geht unsre Bahn wir sind Gäste nur auf Erden bis im obern Kanaan wir zum Herrn gelangen werden Hier ist unser Pilgrimstand droben unsrer Heimat Land Himmelan schwing dich, mein Geist denn du bist ein himmlisch Wesen und kannst das, was irdisch heißt nicht zu deinem Zweck erlesen Ein von Gott erleucht´tes Herz richtet stets sich himmelwärts Himmelan! ruft

Liederzeit: | 1737


Himmelan nur Himmelan soll der Wandel gehn

Himmelan, nur himmelan, soll der Wandel gehn was die Frommen wünschen kann dort erst ganz geschehn auf Erden nicht Freude wechselt hier mit Leid richt hinauf zur Herrlichkeit dein Angesicht Himmelan hat Gott dein Ziel selbst hinaufgestellt sorg nicht mutlos, gib nicht viel auf den Tand der Welt flieh diesen Sinn Nur was du dem Himmel lebst dir von Schätzen

Liederzeit: | 1800


Ich bete an die Macht der Liebe

Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesu offenbart; Ich geb mich hin dem freien Triebe, wodurch ich Wurm geliebet ward; Ich will, anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe mich versenken. Für Dich sei ganz mein Herz und Leben, Mein süßer Gott, und all mein Gut! Für Dich hast Du mir’s nur gegeben; In

Liederzeit: | 2006


Ich hab mich Gott ergeben

Ich hab mich Gott ergeben dem liebsten Vater mein hier ist kein ewig Leben es muß geschieden sein der Tod kann mir nicht schaden er ist nur mein Gewinn in Gottes Fried und Gnaden fahr ich mit Freud dahin Ach sel´ge Freud und Wonne hat mir der Herr bereit´ da Christus ist die Sonne Leben und Seligkeit Was kann mir

Liederzeit: | 1795


In allen meinen Taten

In allen meinen Taten lass ich den Höchsten raten der alles kann und hat er muss zu allen Dingen solls anders wohl gelingen mir selber geben Rat und Tat Nichts ist es spät und frühe um alle meine Mühe mein Sorgen ist umsonst er mags mit meinen Sachen nach seinem Willen machen ich stell´s in seine Vatergunst Es kann mir

Liederzeit: | 1642


Jerusalem du hochgebaute Stadt

Jerusalem, du hochgebaute Stadtwollt Gott, ich wär in dirMein sehnlich Herz so groß Verlangen hatund ist nicht mehr bei mirWeit über Berg und Taleweit über blaches FeldSchwingt es sich überallund eilt aus dieser Welt O schöner Tag und noch viel schönre Stund´wann wirst du kommen schierDa ich mit Lust, mit freiem Freudenmunddie Seele geb von mirIn Gottes treue Händezum auserwählten

| 2009



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Vierzig Grabgesänge

Vierzig Grabgesänge  zur Benutzung bei Beerdigungsfeierlichkeiten – für vierstimmigen gemischten Chor , zusammengestellt von Moritz Vogel . Königlich Sächsische Musikdirektion, 6. Auflage . Partitur 1,20 Mark netto. Eigentum der Verleger für alle Länder . Verlegt bei Gebrüder Hug & Co in Leipzig und Zürich , auch Basel, St. Gallen, Luzern, Winterthur, Neuenburg, Lugano, Solothurn, Lörrach. Das Vorwort stammt von 1906.

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