Gedichte

Ein Lämmlein trank vom Frischen An einem kühlen Bach Da kam aus den Gebüschen Ein Wolf und schlich ihm nach Gleich sprach er zu dem Lamme Was Hab ich dir getan Der Bach ist trüb vom Schlamme Daß ich nicht saufen kann Das Lamm gab gute Worte Und sprach du …

Das Lamm und der Wolf Weiterlesen »

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| 1784


Das Männlein ging spazieren einmal Auf dem Dach, ei seht doch Das Männlein ist hurtig, das Dach ist schmal Gib acht, es fällt noch Eh sich‘ s versieht, fällt‘ s vom Dach herunter Und bricht den Hals nicht, das ist ein Wunder Unter dem Dach steht ein Wasserzuber Hinein fällt’s …

Das Männlein in der Gans Weiterlesen »

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| 1813


Das war der Oberhofmarschall Mit seiner Diener Troß und Schwall, Der fegt heut‘ in des Königs Haus Geschäftig alle Winkel aus, Dieweil des Königs Töchterlein Wird nächstens einen Prinzen frei’n: »Nur Flur und Treppe, Bank und Tisch, Mit Haderlump und Flederwisch, Ihr Knecht und Mägde, immer frisch! Daß nirgendwo ein …

Das war der Oberhofmarschall (Pumpe piept nicht) Weiterlesen »

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Liederzeit: | , , | 1841


Der alte Vater Martin war Mit Ehren sechs und achtzig Jahr. Er schlich so matt, er schlich so schwer An seinem Stab im Dorf einher; Sein Haupt, mit weißem Haar geschmückt, War längst dem Grabe zugebückt Im Dorfe liebt ihn Groß und Klein; Man lud zu jedem Fest ihn ein; …

Der alte Vater Martin war Weiterlesen »

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Liederzeit: | | 1797


Das erste Buch Der erste, der mit kluger Hand Der Männer Schmuck, den Hut, erfand, Trug seinen Hut unaufgeschlagen; Die Krempen hingen flach herab, Und dennoch wußt er ihn zu tragen, Daß ihm der Hut ein Ansehn gab Er starb, und ließ bei seinem Sterben Den runden Hut dem nächsten …

Der erste der mit kluger Hand Weiterlesen »

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Liederzeit: | 1746


Der Holdseligen sonder Wank sing ich fröhlichen Minnesang, denn die Reine, die ich meine winkt mir lieblichen Habe dank Gleich der sonnigen Veilchenau glänzt der Wonnigen Augenblau. Frisch und ründchen blüht ihr Mündchen gleich der knospenden Ros im Tau. Ach, bin inniglich minnewund ! gar zu minniglich dankt ihr Mund …

Der Holdseligen sonder Wank Weiterlesen »

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Liederzeit: | 1774


Es war einmal ein Jungfräulein Aus einem nahen Städtchen, Die war so nett, so zart und fein Es war ein hübsches Mädchen Die ging einst nach dem Oybin hin Um sich dort umzuschauen Auch wollte sie mit frommem Sinn Im Kirchlein sich erbauen Dort sah das schöne Jungfräulein Ein junger …

Der Jungfernsprung auf dem Oybin (Dietrich) Weiterlesen »

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Liederzeit: | , | 1927


Der Narr, dem oft weit minder Witz gefehlt Als vielen, die ihn gern belachen, Und der vielleicht, um andre klug zu machen, Das Amt des Albernen gewählt (Wer kennt nicht Tills berühmten Namen?); Till Eulenspiegel zog einmal Mit andern über Berg und Tal. Sooft als sie zu einem Berge kamen, …

Der Narr dem oft weit minder Witz gefehlt (Till) Weiterlesen »

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Liederzeit: | 1748


Der Peter will nicht länger bleiben, Er will durchaus fort in die Welt. Dies Wagestück zu hintertreiben, Der Mutter immer schwerer fällt. „Was willst du,“ spricht sie, „draußen machen? Du kennst ja fremde Menschen nicht; Dir nimmt vielleicht all deine Sachen Der erste beste Bösewicht.“ Der Peter lacht nur ihrer …

Der Peter will nicht länger bleiben (Peter in der Fremde) Weiterlesen »

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| | 1811


Der Tag ist weg; und geht, die Augenlider Sind matt, und fallen zu. – Der schöne Tag!– doch morgen kommt er wieder Ich eil‘ indes zur Ruh Gespielet hab‘ ich heut, gelacht, gesungen Gewiß, das freut mich sehr Doch ist mir‘ s auch im Lernen wohl gelungen und das, das …

Der Tag ist weg und geht (Abendgedanken) Weiterlesen »

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Liederzeit: | 1781


Mehr zu Gedichte im Archiv:

Kindergedichte für das zartere Alter

Kindergedichte für das zartere Alter ( Essen , 1824) ...

Adrianus Valerius

Adrianus Valerius, eigentlich Adriaen Valéry (auch Adriaan Valerius)  war ein niederländischer Dichter und Sammler von Geusenliedern. Er wurde um 1570 in Middelburg geboren und starb am  27. Januar 1625 in Veere, Provinz Zeeland. Seine Gedichte über den Krieg der Geusen gegen Spanien waren in Deutschland besonders vor dem Ersten Weltkrieg populär, …

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Simon Dach

Simon Dach (* 29. Juli 1605 in Memel; † 15. April 1659 in Königsberg) war ein deutscher Dichter der Barockzeit. Sein berühmtestes in samländischer Mundart geschriebenes Gedicht Anke van Tharaw wurde von Johann Gottfried Herder 1778 ins Hochdeutsche mit dem Titel Ännchen von Tharau übertragen. Nach dem Studium der Philosophie …

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