Gedichte

Wie oft weiß nicht ein Narr durch töricht Unternehmen Viel tausend Toren zu beschämen! Neran, ein kluger Narr, färbt einen Esel grün, Am Leibe grün, rot an den Beinen, Fängt an, mit ihm die Gassen durchzuziehn; Er zieht, und jung und alt erscheinen. Welch Wunder! rief die ganze Stadt, Ein …

Wie oft weiß nicht ein Narr (Der grüne Esel) Weiterlesen »

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| 1746


Willst du nicht das Lämmlein hüten?Lämmlein ist so fromm und sanft,Nährt sich von des Grases Blüten,Spielend an des Baches Ranft?»Mutter, Mutter, laß mich gehen,Jagen nach des Berges Höhen!« Willst du nicht die Herde lockenMit des Hornes munterm Klang?Lieblich tönt der Schall der GlockenIn des Waldes Lustgesang.»Mutter, Mutter, laß mich gehen,Schweifen …

Willst du nicht das Lämmlein hüten (Alpenjäger) Weiterlesen »

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| | 2012


Wißt ihr, was ich meine? Singen wollen wir! Kuckuck ruft und Kiebitz schreit, Frühlingszeit bringt Fröhlichkeit. Kommt und singt mit mir! Wißt ihr, was ich meine, meine? Tanzen wollen wir! Wo die bunten Blumen blühn Tanzt sich´s gut im frischen Grün. Kommt und tanzt mit mir! Wißt ihr, was ich …

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Liederzeit: | 1874


Wohl aufgeschürzt, mit starken Schritten Den Milchtopf auf dem Kopf, ging Marthe nach der Stadt Um ihre Sahne feil zu bieten Weil doch nun beim Verkauf ein jeder Sorgen hat So überdachte sie, was, wenn’s das Glück ihr gönnte, Sie wohl damit gewinnen könnte. Sechs Groschen, dachte sie, gibt mir …

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Liederzeit: | , | 1766


Zehn Jahre! seit den letzten Vogel ich Im Blütenwald sein Liedchen schlagen hörte; Zehn Jahre! seit der blaue Himmel sich Zum letzten Male meinem Blick bescherte; Zehn Jahre! was ist weiter dein Begehr? Kann meine Wange sich noch blässer färben? Sieh, diese Hand bricht keine Kronen mehr; Laß, König, laß …

Zehn Jahre seit den letzten Vogel (Der Gefangene) Weiterlesen »

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Liederzeit: | 1841


Zu einem Bäcker tratenFranzosen ins Quartier.Sie werden mit Manierzum Mittagsmahl geladen.Allein der Dienst geht vor;sie müssen um sich kleidenund zu dem ganzen Korpshinaus zur Mustrung schreiten Die gute Hausfrau wärmtdie Rindfleischbrüh indessenam Bäckerherd; vermessenund unaufhaltsam schwärmtein Heer von Bäckerschabenum das Gericht herumund liegt entseelt und stummam Ende drin begraben Jetzt …

Zu einem Bäcker traten (Die kleinen Krebse) Weiterlesen »

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| 2012


Zu einem Pfau sprach eine Krähe Was magst du dich doch in der Sonne drehn Wenn Ein Mal nur dein Blick auf deine Füße sähe So würde dir der Stolz vergehnMit welchem du die Federnspiegel Des Schweifes aus einander spannst Besieh, versetzt der Pfau, doch deinen grauen Flügel Wenn du …

Zu einem Pfau sprach eine Krähe (Der Pfau und die Krähe) Weiterlesen »

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| 2012


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Kindergedichte für das zartere Alter

Kindergedichte für das zartere Alter ( Essen , 1824) ...

Adrianus Valerius

Adrianus Valerius, eigentlich Adriaen Valéry (auch Adriaan Valerius)  war ein niederländischer Dichter und Sammler von Geusenliedern. Er wurde um 1570 in Middelburg geboren und starb am  27. Januar 1625 in Veere, Provinz Zeeland. Seine Gedichte über den Krieg der Geusen gegen Spanien waren in Deutschland besonders vor dem Ersten Weltkrieg populär, …

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Simon Dach

Simon Dach (* 29. Juli 1605 in Memel; † 15. April 1659 in Königsberg) war ein deutscher Dichter der Barockzeit. Sein berühmtestes in samländischer Mundart geschriebenes Gedicht Anke van Tharaw wurde von Johann Gottfried Herder 1778 ins Hochdeutsche mit dem Titel Ännchen von Tharau übertragen. Nach dem Studium der Philosophie …

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