Frauenlieder


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Als Gretchen einst zu Markte ging (Listige Schäferin)

Als Gretchen einst zu Markte ging Begegnete das gute Ding Dem gnäd’gen Junker, welcher eben Zur Jagd sich in das Feld begeben Der Junker, der sie artig fand Drückt zärtlich ihr die schöne Hand, Und streichelt ihr die vollen Wangen Und spricht von Liebe und Verlangen Was soll sie tun? Sie war allein Was nützt es ihr, um Hilfe schrein?

Liederzeit: | 1771


Als ich auf meiner Bleiche

Als ich auf meiner Bleiche ein Stückchen Garn begoß da kam aus dem Gesträuche ein Mädchen atemlos Das sprach: Ach, ach Erbarmen! Steht meinem Vater bei Dort schlug ein Fall dem Armen Das linke Bein entzwei Mitleidig, ach, verweilte Ich keinen Augenblick. Ich lief ihr zu, da eilte Sie ins Gebüsch zurück. Kaum war ich drin, so kamen Zwei Reiter

| 1770


Als ich ein kleines Mädchen war (Mädchen und Mörder)

Als ich ein kleines Mädchen war stirbt mir mein Vater und Mutter stirbt mir mein Vater und Mutter Als ich ein kleine Weil grösser war da kam ein Reiter, der wollt mich han da kam ein Reiter, der wollt mich han Er schwenkt mich lieb, er schwenkt mich wert er schwenkt mich wohl hinter sich auf sein Pferd Da reiten

Liederzeit: | | 1900


Als ich hungerig und dursterig sein

Als ich hungerig und dursterig sein ging ich gleich das Wirtshaus hinein tu ich mir ein Butell holen und dazu zwei heisse Kohlen zünd ich mir mein Pfleiflein an ei jetzt geht das Saufen an Hab ich ja so schön gesungen bei den Mädchen und bei den Buben Bei dem roten, kühlen Wein Bei den wacker braunen Mädelein Es wird

Liederzeit: | | 1920


Als Kind ging ich einst über Land (Irrlicht)

Als Kind ging ich einst über Land den rechten Weg ich nicht gleich fand der Abend brach mit Macht herein und einsam war ich, ganz allein Da tauchte auf in weiter Fern ein Licht fast wie ein kleiner Stern Es blinkte freundlich zu mir hin befangen war mein ganzer Sinn Es zog mich näher Schritt für Schritt und Furcht und

Liederzeit: | 1898


Am Dienstag z´ Morgen in aller Früh

Am Dienstag z´ Morgen in aller Früh da muss ich zu meiner Mutter auf die Hochzeit gehn Guten Morgen ihr Hochzeitsleut ich wünsche meiner Mutter ein grosse Freud Wie kann ich dann deine Mutter sein Von Perlen trag ich ein Kränzelein Trägst du von Perlen ein Kränzelein wo hast dann du deine drei Kinderlein? Das erste hast du ins Wasser getragen

Liederzeit: | 1918


Auf dieser Welt hab ich kein Freud

Auf dieser Welt Hab ich kein Freud ich hab ein Schatz und der ist weit er ist so weit er kommt nicht her ach wenn ich bei meim Schätzchen war Ich gieng wohl über Berg und Tal da sang die schön Frau Nachtigall sie sang so hübsch sie sang so fein sie sang von meim Feinsliebelein Und als ich vor

Liederzeit: | , , | 1856


Auf dieser Welt hab ich kein Freud (Bergisch)

Auf dieser Welt hab ich kein Freud ich hab einn Schatz und der ist weit er ist so weit er kommt nicht her ach wenn ich bei mein´m Schätzchen wär Ich kann nicht sitzen und kann nicht stehn ich muß zu meinem Schätzchen gehn zu meinem Schatz da muß ich gehn und sollt ich vor dem Fenster stehn Wer ist

Liederzeit: | 1843


Auf dieser Welt hab ich kein Freud (Frau Nachtigall)

Auf dieser Welt hab ich kein Freud ich hab ein n Schatz und der ist weit wenn ich nur mit ihm reden kunnt so wär mein ganzes Herz gesund Frau Nachtigall Frau Nachtigall grüß meinen Schatz viel tausend Mal grüß ihn so hübsch grüß ihn so fein sag ihm er soll mein eigen sein Und komm ich vor ein Goldschmidts

Liederzeit: | | 1843


Auf dieser Welt hab ich kein Freud (Sachsen)

Auf dieser Welt hab ich kein Freud, Ich hab ein Schatz, und der ist weit, Er ist so weit, ja weit, er ist so weit, ja weit Daß ich ihn nicht mehr sehen kann Einst ging ich über Berg und Tal, Da sang so schön Frau Nachtigall, Sie sang so schön, ja schön, sie sang so fein, ja fein, Sie

Liederzeit: | , | 1900



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