Frauenlieder


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O Mueter i cha nid spinne

O Mueter i cha nid spinne der Finger tuet mer weh Der Gyger spannet d´Saite u tanze möcht i eh in: Macht auf das Tor (1905)

| 1905


O Straßburg o Straßburg

O Strassburg, o Strassburg du wunderschöne Stadt darinnen liegt begraben so mancher Soldat! So mancher und schöner auch tapferer Soldat der Vater und lieb Mutter böslich verlassen hat. Verlassen, verlassen es kann nicht anders sein zu Strassburg, ja zu Strassburg Soldaten müssen sein Die Mutter, die Mutter die ging vor’s Hauptmanns Haus “Ach Hauptmann, lieber Hauptmann gebt mir den Sohn

Liederzeit: | , | 1771


Rosel wenn du meine wärst

Rosel, wenn du meine wärst? Nu, ja, ja, nu, ja, ja! Und nach meinen Willen tätst? Nu, ja, ja, nu! Deinen Willen tu ich nicht! Nu, ja, ja, nu, ja, ja! Schlag dir lieber ins Gesicht! Nu, ja, ja, nu! Rosel, pflück dir Kränzelkraut. Nu, ja, ja, nu, ja, ja! Du sollst werden meine Braut! Nu, ja, ja, nu! Kränzelkraut

Liederzeit: | | 1900


Sag wem sind Frauen gleich (Lob der Frauen)

Sag wem sind Frauen gleich die so hold und anmutreich Darf ich “Rosen” sagen? Nein! Will ungalant nicht sein da ein jedes Röselein Dornen pflegt zu tragen Sind sie Schmetterlingen gleich prangen bunt und farbenreich gaukelnd, schaukelnd, zierlich Nein, mein Freund, ein Schmetterling ist ein loses Flatterding sag, wär das manierlich Gleichen sie dem Edelstein schön gefaßt und strahlenrein Nein!

Liederzeit: | 2009


Schatz ach Schatz reise nicht so weit von mir (1914)

Schatz, ach Schatz, reise nicht so weit von mir Im Rosengarten will ich dein warten Im grünen Klee, Im weißen Schnee Mein zu erwarten das brauchest du ja nicht geh du zu einer Reichen, zu deinesgleichen ist mir eben recht, ist mir eben recht Ich heirat nicht nach Geld und nicht nach Gut Eine treue Seele, tu ich erwähle Wer´s glauben tut,  wer´s glauben tut Wer´s glauben tut, der ist weit

Liederzeit: | 2009


Schiebt n´nein, schiebt n´nein

Schiebt n´nein, schiebt n´nein schiebt n´ nich daneben Ich bin ein armes Bauernmädchen muß vom schieben leben Text und Musik: Verfasser unbekannt – in Erotische Volkslieder aus Deutschland (1910)

Liederzeit: | 1910


Schon als ein kleines Madel war ich richtig gescheit und das bin ich geblieben

Schon als ein kleines Madelwar ich richtig gescheit und das bin ich gebliebennoch immer bis heutUnd wenn mi was vorkommtmal aner was frugSprach stets i: “I was net”und das war sehr klugDenns Fragen ist gefährlichund gibt man net achtist leicht mit der Antwort a Dummheit gemachtNu möchten Sie fragenwas g´fragt man mi hätt?Ja, das möchtens wohl wisseni sags aber net 

| 2011


Schwesterlein Schwesterlein

Schwesterlein, Schwesterlein, Wann gehn wir nach Haus? Morgen, wenn die Hahnen krähn, Woll´n wir nach Hause gehn, Brüderlein, Brüderlein, Dann geh´n wir nach Haus. Schwesterlein, Schwesterlein, Wann geh’n wir nach Haus? Morgen, wenn der Tag anbricht, Eh’ endet die Freude nicht, Brüderlein, Brüderlein, Der fröhliche Braus. Schwesterlein, Schwesterlein, Wohl ist es Zeit? Mein Liebster tanzt mit mir. Geh’ ich, tanzt

Liederzeit: | 2004


Sie ritten über das weite Feld

Sie ritten über das weite Feld mein Liebster voran der Schwadron Er hielt mich am Arme, er war mein Held nun führt er zum Sieg die Schwadron Ulanen hier und Ulanen dort Trompeten, die gellen im Land Ach, eine Trompete rief ihn fort und Abschied winkt eine Hand “Und warst du immer stolz mein Lieb viel stolzer als ich gewollt

Liederzeit: | 1914


Sitzt a klans Vogel im Tannenwald

Sitzt a klans Vogel im Tannenwaldtut nichts als singä und schreinWas mags für´n Vogel seinder so schön singt und schreit´s wird wohl eine Nachtigall sein, juchhe´s wird wohl eine Nachtigall sein Hörst du den Vogel, er pfeift so schöntut nix als singe und schrein´s isch jo koi Nachtigallschlägt in kein´m Tannawaldsitzt auf re Haselnussstaud, juchhesitzt auf re Haselnussstaud Ei Mädle

Liederzeit: | | 2009



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