Frauenlieder


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Die Noten zu "Ein Bäumlein stand im tiefen Tal":

Ein Bäumlein stand im tiefen Tal

Mein Schatz hat mich verlassen

Mein Schatz hat mich verlassen muß fort in heiligen Streit vor fremden Feindesscharen das deutsche Recht zu wahren für Freiheit, Einigkeit Es kam zur Abschiedsstunde im schmucken Waffenrock er tät zum Angedenken ein Lieb´spfand mir schenken den schönsten Myrtenstock Mein Schatz hat mich verlassen hat meiner nicht gedacht die Myrten unverdrossen mit Tränen stets begossen bei Tag und stiller Nacht

Liederzeit: | 1915


Mein Schatz is a Reiter

Mein Schatz is e Reiter e Reiter muß sein Das Roß ist des Königs der Reiter is mein Mei Schatz is e Schreiber e Schreiber muß sein Er schreibt mir alle Tage sein Herze sei mein Mei Schatz is e Gärtner e Gärtner muß sein Der setzt mir die schönsten Vergißmeinnicht ein. Mei Schatz is e Schneider e Schneider muß

Liederzeit: | | 1900


Mein Schätzchen will wandern

Mein Schätzchen will wandern fragt nichts darnach Ich weiß einen andern der geht mir schon nach Ich hab’ einen andern der liegt mir im Sinn Drum herziges Schätzchen fahr immer dahin Fahr immer dahin ich achte dein nicht Ich hab’ meinen Sinn auf einen andern gericht´t Ich hab meinen Sinn auf einen andern gewandt ´s wär besser, ich hätt dich

Liederzeit: | 1929


Meine liebe Frau Mutter (Kindsmörderin)

Meine liebe Frau Mutter mit mir ists schon aus jetzt werdens mich bald führen beim Schandtor hinaus Beim Schandtor hinaus wohl auf die grüne Heid da werdens mir anlegen ein schneeweißes Kleid Ein schneeweißes Kleid das muß ich an habn wies alle Armensünder zum Hochgericht tun tragn Mein liebe Frau Mutter jetzt führens mich vors Gricht allwo ich von ferne

| 1856


Meine Mutter wills nicht leiden daß ich eine Hure bin

Meine Mutter wills nicht leiden Daß ich eine Hure bin Sie wollt´ mir das Ding abschneiden Das wär´ nichts nach meinem Sinn Meine Kleine zwischen die Beine Bringt mir manchen Taler ein Darum halt´ ich sie hübsch reine Schmier sie mit Pomade ein! Variante: Meine Mutter wills nicht leiden Daß ich eine Hure bin Und ich tu es ja mit

Liederzeit: | | 1910


Mir gefällt das Ehestandsleben

Mir gefällt das Ehestandsleben besser als ins Klo – ja Kloster gehn In das Kloster mag – ja mag ich nicht ich bin zu der Eh – ja Eh verpflicht Vater tu dich doch erbarmen und verschaff mir ei – ja einen Mann der mich drückt an sei – ja seine Brust denn zum Heieraten hab´ – ja hab´ ich

Liederzeit: | | 1843


Mit Fischen in der Halle (Madame Angot)

Mit Fischen in der Halle saß sie da war ihr Platzwie liebten wir sie allesie war ein herz´ger SchatzSie stand zu allen Zeitenbereit dem Publikumdie Arme in den Seitenstritt sie sich stets herum Ungenieret ungezieretimmer munter keck und frohniemals blöde, niemals sprödealso war Madame Angot Einst stieg sie zum Vergnügenim Luftballone aufund nahm mit Wolkenzügenweit übers Meer den Laufals sie

| | 2011


O glücklich wem´s zum Turnsaal zieht (Die Turnerin)

O glücklich wem´s zum Turnsaal zieht wer turnt mit voller Freud´ wem dort für Herz, Geist und Gemüt ein reicher Schatz sich beut wir fühlen uns so glücklich, froh im Turnerinnenkreis Wir üben frisch zu jeder Zeit freu´n uns des Lebens Mai und lernen mit Behendigkeit des Turnens Vielerlei wir fühlen uns so glücklich, froh im Turnerinnenkreis Stets froh sind wir

Liederzeit: | | 1913


O junge Mädchenherrlichkeit

O junge Mädchenherrlichkeit Welch neue Schwulitäten! Bezieht ihr alle weit und breit Die Universitäten! Vergebens spähe ich umher, Ich finde keine Hausfrau mehr! O jerum, jerum, jerum O quae mutatio rerum! Die Nähmaschin’ bedeckt der Staub; Es sank der Herd in Trümmer; Der Kessel ward des Rostes Raub, Verblichen ist sein Schimmer. Die Wäsche gibt man aus dem Haus Und

Liederzeit: | 1910


O Klosterleben

O Klosterleben du Einsamkeit du stilles und ruhiges Leben dir hab ich mich gänzlich ergeben zu führen ein geistliches Leben O Himmel was hab ich getan die Liebe war Schuld daran Des Morgens wenn ich zur Kirche geh muß singen und beten alleine und wenn ich das Gloria patri sing so liegt mir mein Schätzchen wohl immer im Sinn O

Liederzeit: | | 1777



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