Feuerwehrlieder


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Frisch auf und dran (Feuerwehrmann)

Frisch auf und dran ringsum nur lodernde Helle Eile nur rasch hin zur Stelle Feuerwehrmann! Eile hinan! Suche dem Nächsten zu nützen und seine Habe zu schützen Breche dir Bahn Nur frischen Mut Wie auch die Flammen sich türmen Gott wird dich schützen und schirmen Trotz aller Glut Seht nur, o seht rastlos ihn schaffen als Retter scheuend nicht Flamme

Liederzeit: | 2007


Frisch auf zum Wetten und Wagen

Frisch auf zum Wetten und Wagen Frisch auf, ´s ist hohe Zeit! Wollt ihr: Wohin? erst fragen das sagt euch Sturmgeläut Auf, laß die Faulen liegen gönnt Feigen ihre Ruh wir eilen mit Vergnügen mit Stolz dem Brandplatz zu Den Nächsten zu beschützen vor Not und vor Gefahr und ihm in Liebe nützen ist Aufgab´ unsrer Schar wie wild auch

Liederzeit: | 1883


Glück auf Kameraden im trauten Verein

Glück auf Kameraden im trauten Verein Beim schäumenden Glase gilt´s fröhlich zu sein Klint an: Dreimal hoch unser schöner Verband Aus ihm blühe Segen für Stadt und für Land! Oft habt ihr gesungen, gescherzt und gelacht oft habt ihr bei Jubel den Kehraus gemacht Doch Lieb´nur zum Nächsten, fern schnödem Gewinn durchflamm´Euere Herzen, erheb Euern Sinn Ertönet vom Turme das Feuersignal

| | 2007


Glück auf! Die Flammen sind besiegt

Glück auf! Die Flammen sind besiegt ertrunken und getaucht und düster vor den Blicken liegt ein schwarzer Bau und raucht An Wasser hat es nicht gefehlt die Spritzen gingen flott und mit dem rechten Mut beseelt hat uns der liebe Gott Doch manchen Armen traf es schwer er sieht uns ins Gesicht Die Spritzen stehen wasserleer doch unsre Augen nicht

Liederzeit: | | 1880


Hallo wackre Brüder es brennt es brennt

Hallo wackre Brüder es brennt es brennt Es dampfet in glühender Hitze Entgegen dem wütenden Element Zum Löschen herbei mit der Spritze Doch fragt ihr wo all dieses Feuer denn glüh? In den Kehlen der durstigen Löschkompanie Die Mannschaft, sie gleicht bei dem leeren Glas im Sande verschmachtenden Fröschen Drum schone nur keiner das edle Naß wo die pflicht uns

| | 1890


Helle weitum

Helle weitum! um diese zischende Schlange Feuerwehr sei dir nicht bange Flut macht sie stumm Furchtbarer Brand Doch hinan züngeln die Flammen schon stürzt der Giebel zusammen ihm folgt die Wand Haltet euch flott Männlicher Ernst sitz am Ruder Zutraun dem zagenden Bruder Hilfe mit Gott Auf ihn gebaut Nur unter seinem Paniere Leisten die Pompiers das Ihre Auf Gott

Liederzeit: | 1880


Hoch, dreimal hoch die Feuerwehr

Hoch, dreimal hoch die Feuerwehr fi fa Feuerwehr Sie  ist wohl wert der höchsten Ehr hi ha höchsten Ehr Will nur ein Nestchen brennen Flugs sieht man sie schon rennen und mit dem Feuer kämpfen um es mit Wucht zu dämpfen Sie ruft, wenn sie am Platze ist Pli Pla Platze ist “Hinan Hinan, mit Mut und List” mi ma

Liederzeit: | 2007


Hört ihr der Glocke dumpfen Klang

Hört ihr der Glocke dumpfen Klang und Trommelschall den Ort entlang Zur Wehr, Kam´raden, auf zur Wehr Hell lodert dort ein Flammenmeer Der Wehrmann küßt sein Weib und Kind und eilt zur Hilfe dann geschwind Ihm gilt nur ein “Ihn ruft die Pflicht” Drum scheut Gefahr und Tod er nicht Wenn er oft kühn ein Wagnis tut geschieht es nicht

Liederzeit: | 1890


Hört ihr wie dumpf die Glocke läutet

Hört ihr wie dumpf die Glocke läutet des Feuers Macht hat uns bedroht und eh der Flammenstrahl durchschneidet des Hauses Mauern brandig rot Hinauf, hinan! mit Sturm und Wehr Gebt Helm und Gurt und Leitern her Hinauf, hinan! durch Glut und Graus wir retten Menschen, Hof und Haus Und ob die Flammen aufwärts schlagen und ob das Feuer uns versengt

Liederzeit: | 1900


Hört wie einst ein Bürgermeister

Hört wie einst ein Bürgermeister Klugschnabelius, mein ich, heißt er ein Gesetz gegeben hat Daraus könnt ihr leicht ermessen daß er nimmer hat vergessen was gereicht zum Wohl der Stadt Als in mitternächt´ger Stunde er empfing die böse Kunde daß ein Haus in Flammen sei ließ er schnell die Spritze kommen doch zugleich hat er vernommen daß der Kessel wär

Liederzeit: | | 2007



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