Deutschlandlieder


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Aus blauer Ostsee Wogen (Alsenlied)

Aus blauer Ostsee Wogen Ein Eiland hell erglänzt. Von Wäldern stolz umzogen. Vom Wiesengrün umkränzt. Sanft wiegt des Meeres Rauschen In Schlummer ein das Land, Und munt’re Kinder lauschen Dem Wellenspiel am Strand. Das Eiland ist ein Garten, Jed’ Kornfeld ist ein Beet, Drin ihrer Arbeit warten Die Männer früh bis spät Zum Kranz fruchtreifer Hecken Schließt rings sich Baum

Liederzeit: | 1840


Bayern o Heimatland (Bayerische Volkshymne)

Bayern o Heimatland du unsrer Lieben Land voll aus des Herzens Drang schalle dein Sang Kräftig und wahr und echt blühe dein Kerngeschlecht prangend im Ehrenpreis blühe dein Reis Heil Maximilian der auf der Herrscher Bahn lenket mit hellem Blick Bayerns Geschick Heil auch Maria dir du aller Frauen Zier Anmut und Huld dich schmückt lebe beglückt Stets um den

Liederzeit: | 1848


Bei Sedan war die letzte Schlacht

Bei Sedan war die letzte Schlacht Hurra hurra hurra die hat Napoleon mitgemacht Hurra hurra hurra Napoleon war ein schlechter Held ein schlimmer Vogel in der Welt er ist gefangen mit Hurra er ist gefangen mit Hurra Mac Mahon liegt getroffen schwer und kriegsgefangen ist sein Heer ein Kronprinz hob ihn auf den Lauf ein andrer hob ihn sachte auf

Liederzeit: | , | 1870


Bist du das Land (Wiederkehr in das Vaterland)

Bist du das Land, wohin mich Sehnsucht zieht die goldne Flur, die einst um mich geglüht die ferne mich in Träumen hold umschwebt mit neuer Kraft den Sinkenden belebt Bist du das Land? Bist du das Land Gegrüßt, gegrüßt sei mir, o Vaterland Bist du die Stadt, am kleinen Strom gebaut nach der mein Blick voll Wehmut oft geschaut wo

Liederzeit: | | 1808


Bist du gewandert durch die Welt (Eichsfeld)

Bist du gewandert durch die Welt auf jedem Weg und Pfade, schlugst auf in Nord und Süd dein Zelt an Alp und Meergestade; hast du mein Eichsfeld nicht gesehn mit seinen burggekrönten Höhn und kreuzfidelen Sassen das Rühmen magst du lassen. Dort, wo die junge Leine fliesst die Unstrut wallt zu Tale, der Hilfensberg die Werra grüsst der Ohmberg seine

Liederzeit: | 1902


Blau wie der Himmel über uns

Blau wie der Himmel über uns sich ziehet blau wie das sanfte Veilchen auf dem Feld blau wie das Auge, womit Liebchen ziehet ist in der Fahne unser erstes Feld Wir denken dran im blutigen Gefecht denn “blau” bedeutet: Glauben an das Recht Weiß wie der Schnee, den uns der Winter bringet weiß wie das Bild der Unschuld uns erscheint

Liederzeit: | 1862


Blaue Berge grüne Täler (Riesengebirge)

Blaue Berge, grüne Täler mitten drin ein Häuschen klein Herrlich ist dies Stückchen Erde und ich bin ja dort daheim Als ich einst ins Land gezogen hab´n die Berg´ mir nachgeseh´n mit der Kindheit, mit der Jugend wußte nicht wie mir gescheh´n Oh, mein liebes Riesengebirge wo die Elbe so heimlich rinnt wo der Rübezahl mit seinen Zwergen heut´ noch

Liederzeit: | 1920


Blaue Nebel steigen von der Erde auf (Abendlied 1813)

Blaue Nebel steigen von der Erde auf Tag, du willst dich neigen Nacht, du brichst herauf Helle Sternlein funkeln schon in Herrlichkeit über Erdendunkeln strahlt die Ewigkeit Abendlüfte wehen durch den grünen Wald und wie Riesen stehen Eichen schon so alt O ihr alten Eichen aus der Riesenzeit ihr, die stolzen Zeugen der Vergangenheit Wachst nur ihr entgegen ihr, der

Liederzeit: | 1813


Brause Du Freiheitssang (1817)

Brause, Du Freiheitssang Brause, wie Wogendrang aus Felsenbrust! Feig bebt der Knechte Schwarm uns schlägt das Herz so warm uns zuckt der Jünglingsarm voll Tatenlust Gott Vater, Dir zum Ruhm flammt Deutschlands Rittertum in uns auf´s neu´ Neu wird das alte Band wachsend wie Feuersbrand Gott, Freiheit, Vaterland altdeutsche Treu´ Stolz, keusch und heilig sei gläubig und deutsch und frei Herrmanns

Liederzeit: | | 1817


Brauset Stürme schäume Meer

Brauset, Stürme! schäume Meer Mir im Herzen braust es mehr Schlage, Unglückswetter, ein Mut will trotzig oben sein Schwillt die Flut ins Himmelshaus Keine Anker wirft er aus Schmettern Blitze höllentief Blickt sein freies Aug nicht schief Freudig schießt er auf Gefahr Wie auf Raub der Sonnenaar Stürzt mit Wangen frisch und rot Kühn hinein in tiefsten Tod Froh für

Liederzeit: | 1812



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