Bremer Stadtmusikanten

Das Schießen das ist ja mein Leben

Das Schießen, das ist ja mein Leben
das Schießen, das ist ja mein Leben
wohl in dem Wald
ich geh auf Wild schießen
das wird euch verdrießen
so lang es mich g’freut
und mein Stutzel hat Schneid.

Und als ich in den Wald hinein komme
dort sah ich ein Hirschlein, von ferne
dort stehn,
mein Stutzel muß knallen,
das Hirschlein muß fallen,
vom Pulver und Blei,
und im Wald sind wir frei.

Und als ich das Hirschlein geschossen
da kommet der Jäger geloffen
in dem Wald
hast du dich entschlossen
das Hirschlein geschossen
daß darf ja nicht sein
und daß Hirschlein gehöret mein.

Ach Jäger pack du dich von dannen
ich will ja dein Leben verschonen
in den Wald,
denn ich fürcht ja keinen Jäger,
kein Hund, kein Stecher,
mein Stutzel hat Lust,
auf dem Jäger-Jäger seine Brust.

Die finstere Nacht, hat sich entschlossen
die Sterne am Himmel, die leuchten so hell,
jetzt haben wir nichts zum Jagen,
jetzt legen wir uns schlafen,
jetzt geben wir uns in die Ruh,
und ein schön Schätzchen dazu.

Text und Musik: Verfasser unbekannt
19. Jahrhundert (Wilddieb)

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Liederthema: Jägerlieder
Liederzeit: (1850)
Schlagwort: |




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