Couplet


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Vier gleiche Seelen zogen aus

Vier gleiche Seelen zogen aus drei Männer und ein Weib Sie täten lustig singen zum Zeitvertreib Uns kann keiner, keiner, keiner an die Wimpern klimpern, klimpern da kam ein Polizeier und sagte: Still! Sie trabten lustig weiter nun und setzten sich zum Bier Sie sangen immer heitrer jetzt alle vier Uns kann keiner, keiner, keiner an die Wimpern klimpern, klimpern

Liederzeit: | | 1910


Völker hört die Zentrale

Im Wahlkampf raufen die Parteien Um die Posten in der Republik Die Führer aller Farben schreien Vom General zum Bolschewik Jede biedere Untertanserscheinung Schmeißt ihre Stimme in die Urne rein Du hast ein Amt, doch deine Meinung Muß die Meinung der Zentrale sein Völker hört die Zentrale heraus zum Wahlgefecht Die Internationale Der Bonzen die hat Recht Schimpft eure Führer

Liederzeit: | 1921


Was das bloß ist man kann mich hier nicht leiden (KZ Buchenwald)

Was das bloß ist man kann mich hier nicht leiden und was ich mache hat noch nie geklappt Von Hause bin ich höflich und bescheiden wenn ich hier, was schief geht, werd ich ertappt Ich bin kein Brotdieb und war nie ein Zinker nur nicht gelenkig und ein wenig steif Hier aber nennt mich jeder einfach “Stinker” sieht “schwarz” für

Liederzeit: | 1936


Was ein gerechter Heuschreck ist

Was ein g´rechter Heuschreck is sitzt im Sommer auf der Wies Auf der Wiese muss er singen allweil hin und wieder springen; auf der Wies ist sein Gespan dor fällt ihn kein Langweil´ an. Heuschreck hin, Heuschreck her ein alter Heuschreck hupft nicht mehr. Und die edle Heuschreckin pfleget sein mit treuem Sinn und an ihrem treuen Busam schläft der

Liederzeit: | 1845


Wenn Ener weeß wie Enen iss (Sanfter Heinrich)

Wenn Ener weeß wie Enen iss Wenn Ener Enen pfeift Un Ener mal im Still so recht ochsig Enen kneift Wenn Ener weeß, wie Enen iss Wenn Enen gar nischt paßt Un Ener denn aus Dischbraziohn Geschwinde Enen faßt Wenn Ener weeß, wie Enen iss Wenn Enen man genießt Denn weeß ick´t woll, wie woll et duht Wenn man denn

Liederzeit: | 1832


Will mich einmal ein guter Freund besuchen (Kanapee)

Will mich einmal ein guter Freund besuchen so soll er mir willkommen sein ich setz ihm vor den allerbesten Kuchen dazu ein Glas Champagnerwein Dann setzen wir uns hin, wohl auf das Kanapee wohl auf das schöne weiche Kanapee Auf meinem Kanapee, da will ich sterben da will ich auch begraben sein Das Kanapee bekommen meine Erben doch muss ich

Liederzeit: | | 1900


Will mich einmal ein lieber Freund besuchen (Kanapee Berlin)

Will mich einmal ein guter Freund besuchen so soll er mir willkommen sein ich setz ihm vor den allerbesten Kuchen dazu ein Glas Champagnerwein Dann setzen wir uns hin, wohl auf das Kanapee wohl auf das schöne weiche Kanapee Ich mag so gerne Kaffee trinken Und ohne Kaffee bin ich krank Man kann mich mit dem Kaffee winken Auf eine

Liederzeit: | | 1870


Woll mer net zum Umgang gehn (Münchener Umgang)

Woll’ mer net zum Umgang gehn Umgang gehn, Umgang gehn weil es Wetter is so schön wolln mer’n Umgang gehn und z’erscht kommt oana ganga a ganz a langa, tragt d’ Fahnenstanga da kommt der Wind und haut des Riesentrumm mitsamt dem langen Kerl auf oamal um. Saudumm! Und dann kommt der Prinzregent Sakrament, der Prinzregent! Tragt a Kerzn in

Liederzeit: | 1934



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Adolf Müller

Der Schauspieler und Komponist Adolf Müller senior hieß eigentlich Matthias Schmid. Er wurde am 7. Oktober 1801 in Tolna (Ungarn) geboren und starb am 29. Juli 1886 in Wien. 1823 ging Adolf Müller als Schauspieler und Sänger nach Wien, zuvor hatte er in Brünn Schauspiel- und Musikunterricht gehabt und Engagements in Prag, Lemberg und Brünn. Von 1825 war er als Kapellmeister mit an den drei Wiener Vorstadttheatern

In Schönbrunn sagt er

“In Schönbrunn sagt er” ist ein Wienerlied, dass um 1820 sehr populär war und Karl von Holtei als Vorlage für dessen Couplet “Wienerin in Berlin” diente (1824), welches dann wiederum als Vorlage für zahlreiche Parodien und Nachdichtungen diente. Das Singspiel “Wiener in Berlin“ wurde zuerst am 14. Juni 1824 in Berlin aufgeführt und wurde dann sehr populär

Eduard Linderer

Eduard Linderer, 31. Oktober  1837 in Berlin, wo er 1915 auch starb., Bruder von Robert Linderer, Vater Zahnarzt, freier Schriftsteller in Berlin, Verfasser von Couplets, Soloszenen ..

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